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Freitag, 16. März 2012

Strafenfestival in Hannover, späte Siegtore für Heilbronn und Wild Wings

Cory Mapes (links) und seine Falken gewannen auch Spiel zwei gegen Meister Ravensburg
Foto: Enderle

Der zweite Spieltag der Play-offs in der 2. Bundesliga hatte es in sich: Späte Tore, kuriose Spielverläufe, Strafen en masse. Es war einiges geboten am Freitag in den vier Viertelfinal-Begegnungen. Doch der Reihe nach und erst einmal zu den nackten sportlichen Fakten: Landshut, Heilbronn und Schwenningen haben bereits den halben Weg in Richtung Halbfinale geschafft und führen nach ihren Auswärtssiegen in der Serie jeweils mit 2:0. Lediglich Kaufbeuren konnte mit einem Heimsieg gegen Rosenheim zum 1:1 ausgleichen.

Und jenes 6:3 der Joker gegen die Starbulls im bayerischen Derby war noch das unspektakulärste Spiel des Abend. Zwar ging Rosenheim noch mit einem 2:1 in die erste Drittelpause, doch in der Folge drehten die Allgäuer das Spiel. Gefeierter Mann auf Heimseite war Stürmer Dominik Krabbat mit einem Hattrick.

Ein echtes Strafzeitenfestival mit insgesamt 97 Strafminuten gab es am Pferdeturm in Hannover. Am Ende scheiterten die Indians wie schon am Mittwoch an ihren vielen Strafzeiten und unterlagen deutlich mit 1:5. Schon nach gut 12 Minuten hatten die Gastgeber 30 Strafminuten gesammelt und DEL-Referee Steffen Klau hatte alle Hände voll zu tun. Die Gäste nutzten dies eiskalt aus, schossen vier ihrer fünf Treffer in Überzahl und blieben am Ende souverän. Dreifacher Torschütze war Billy Trew. Allerdings verloren die Cannibals Sturm-Tank Frantisek Mrazek mit einer Matchstrafe.

Kurios war der Spielverlauf beim 5:4-Erfolg der Heilbronner Falken in Ravensburg. Heilbronn ging mit 2:0 in Führung, Ravensburg glich im ersten Drittel noch aus und ging im Mittelabschnitt gar mit 4:2 in Führung. Doch erneut schlugen die Falken zurück: Chris Capraro gelang im zweiten Drittel der Anschluss in Unterzahl. In der 57. Minute schaffte dann Cory Urquhart den Ausgleich. Doch damit nicht genug: Sechs (!) Sekunden vor dem Ende fälschte Michel Léveillé einen Schuss von Thomas Gödtel zum Heilbronner Siegtreffer ab.

Noch später fiel das Siegtor in Weißwasser: In der 75. Minute schoss Pierre-Luc Sleigher die Schwenninger Wild Wings im Powerplay zum 5:4-Sieg in der Lausitz. In einer knüppelharten Partie mit 131 Strafminuten kam es danach zu unschönen Szenen und einer Matchstrafe gegen Gäste-Stürmer Marc Wittfoth. Nach einer 3:1-Führung zu Beginn des zweiten Drittels gaben die Gäste in der Folge das Match aus der Hand und lagen nach zwei Powerplay-Treffern von Marc Derlago und Thomas Götz im Schlussdrittel mit 3:4 hinten. Erst 29 Sekunden vor dem Ende gelang Jason Pinizzotto mit seinem bereits fünften Play-off-Tor der Ausgleich.

Tobias Welck

DIE SPIELE IM STENOGRAMM (4 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
  • vor 16 Stunden
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • vor 23 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • vor 2 Tagen
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 6 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
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