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Montag, 7. Mai 2012

Kanadas Kapitän Getzlaf bestreitet Disco-Schlägerei

Ryan Getzlaf
Foto: NHL Media

In Helsinki gibt es Ärger um den kanadischen Superstar und aktuellen Kapitän Ryan Getzlaf (Anaheim Ducks). Wie der Sender MTV3, offizieller Sender der Weltmeisterschaft, auf seiner Website berichtete, kam es zu einem Vorfall mit betrunkenen finnischen Fans. Getzlaf soll ihnen in einem Nachtclub mit der Faust gedroht haben. Außerdem soll er gesagt haben, er schlage alle innerhalb von drei Minuten windelweich. Die Türsteher hätten rechtzeitig eingreifen können, hieß es. Getzlaf bestritt dies allerdings am Montag.

Nach dem 4:5 nach Verlängerung am Samstag gegen die USA hatten die Kanadier noch im Nachtclub Circus gefeiert. Auf der Internetplattform Youtube existiert ein Video davon. Darin sieht man Getzlaf, Corey Perry und Jamie Benn auf der Tanzfläche. In der Disco sollen stets prominente Hip-Hopper und Rapper verkehren. In Getzlafs Fall ging es offenbar um die ehemalige Miss Finnland Sara Sieppi.

Einige Medien berichten, Getzlaf habe nach Lokalschluss mit Sieppi noch weiterfeiern wollen, andere schreiben, er habe sie lediglich vor betrunkenen Fans beschützen wollen und ihnen deshalb gedroht. Der Vorfall ereignete sich um 3 Uhr morgens, die Türsteher hätten die Spieler aufgefordert zu gehen.

Brian Burke, ehemaliger Manager der Anaheim Ducks und heutiger GM in Toronto, verteidigte Getzlaf. "Ich habe ihn um 4.30 Uhr am Hotel gesehen, als ich zum Flughafen aufgebrochen bin. Er war weder betrunken, noch in Begleitung einer Frau", wird Burke von verschiedenen Medien zitiert. Burke gehört zum Beratergremium des US-Teams.

Nach dem 7:2-Sieg am Montag gegen Frankreich sagte Getzlaf, das Ganze sei maßlos übertrieben. "Ich weiß nicht, woher das Ganze kommt und wer mir hier etwas anhängen will. Nichts von dem, was berichtet wurde, stimmt. An der Tür versuchte jemand Streit anzufangen und ich sagte lediglich: Nein, nein nein! Es gab keine Schlägerei, keine Schläge, gar nichts."

Michael Bauer


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Notizen

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  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
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