Anzeige
Anzeige
Mittwoch, 19. Juni 2013

Unglaubliche Herausforderung Red Bull bestätigt die Teilnahme des Nachwuchsteams an der russischen MHL

Ein Nachwuchsteam, bestehend aus Spieler von Red Bull München und Red Bull Salzburg, spielt künftig in der russischen Juniorenliga MHL mit: Foto: Red Bull

Das neue Farmteam der Red Bulls spielt ab der kommenden Saison in der multinationalen Juniorenliga MHL. Damit bestätigte Red Bull München am Mittwoch Vorab-Meldungen von Eishockey NEWS und des Münchner Merkur. Die Minor Hockey League (MHL) gilt als beste Juniorenliga Europas. Zugelassen sind Spieler bis 21 Jahren. Das Team setzt sich aus Akteuren des EHC Red Bull München und des EC Red Bull Salzburg zusammen. Beheimatet ist die Mannschaft in Salzburg.

"Europa braucht ein neues Level, um die besten Spieler in diesem Kontinent zu halten. Mit der MHL hat eine neue Ära begonnen", erklärte EHC-Trainer Pierre Pagé. "Jeder weiß, dass die MHL das höchste Junioren-Niveau Europas bietet. Es ist großartig, Teil dieser Entwicklung zu sein. Wir haben jetzt die Möglichkeit, weiter zu wachsen und Fortschritte zu machen", so der 65-jährige Eishockeylehrer weiter.

Die MHL wurde 2009 als Nachwuchsliga der russischen Kontinental Hockey League (KHL) gegründet. Sie ist im Grunddurchgang in eine Eastern und eine Western Conference mit insgesamt 40 Teams aufgeteilt. Die Conferences sind jeweils wieder zweigeteilt. Die Western Conference ist in Central und Northern Division gegliedert, wobei die in der Central Division spielenden Red Bulls auch gegen Teilnehmer der Northern Division antreten. Im Grunddurchgang absolviert jedes Team 56 Spiele. 32 Teams qualifizieren sich für die Playoffs, die mit dem Achtelfinale der jeweils besten 16 Teams in beiden Conferences beginnen.

Die Red Bulls planen, die Auswärtsspiele auf insgesamt neun Reisen, in deren Verlauf jeweils mehrere Spiele bestritten werden, zusammenzufassen. Je nach Entfernung geht es per Bus, Bahn oder Flugzeug zu den Spielorten. Die kürzeste Strecke für die Red Bulls ist die Fahrt nach Karlsbad (Karlovy Vary) in Tschechien. Die längste Reise führt das Team über Moskau nach Chabarowsk (Khabarovsk), das nur 30 Kilometer nördlich der chinesischen Grenze im Osten Russlands liegt. Bis dorthin sind es 8.044 Kilometer (Luftlinie).


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Tom Kühnhackl blieb bei seinem Debüt für die Bridgeport Sound Tigers am Freitag in Utica (5:4 n.P.) punktlos. Die New York Islanders hatten ihn nach Verletzungspause in die AHL geschickt, um Spielpraxis zu sammeln.
  • gestern
  • Die Thomas Sabo Ice Tigers (DEL) müssen in den kommenden zwei Monaten auf Angreifer Joachim Ramoser verzichten. Der 24-jährige Italiener mit deutschem Pass, der in der Spielzeit 2019/20 bisher 16 Spiele (vier Tore, zwei Assists) bestritt, hat sich eine Schulterverletzung zugezogen.
  • vor 2 Tagen
  • Die San Jose Sharks haben Lean Bergmann wieder aus der AHL in den NHL-Kader berufen. Bergmann erzielte bisher fünf Tore und sechs Vorlagen für die San Jose Barracuda. In bisher acht NHL-Spielen kommt er auf eine Vorlage.
  • vor 2 Tagen
  • Die Ravensburg Towerstars aus der DEL2 müssen sechs bis acht Wochen lang ohne Stürmer Thomas Merl auskommen. Der 27-Jährige, der in 21 Spielen fünf Punkte (zwei Tore, drei Assists) sammelte, fällt mit einer Unterkörperverletzung aus.
  • vor 2 Tagen
  • Tom Kühnhackl wurde nach überstandener Verletzung von den New York Islanders in die AHL zu Farmteam Bridgeport geschickt, um dort Spiepraxis zu erhalten.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige