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Donnerstag, 17. April 2014

Aus nach nur einem Jahr: Pagé nicht mehr Trainer des EHC Red Bull München

Pierre Pagé
Foto: City-Press

Pierre Pagé ist ab sofort nicht mehr Trainer des EHC Red Bull München. Wie der DEL-Club am Donnerstag mitteilte, wird der Franko-Kanadier ab sofort als "Global Sports Director Hockey" bei Red Bull arbeiten. Diesen Posten gab es bislang nur im Fußball-Bereich des Konzerns. Der 65-Jährige verantwortete ab sofort das sportliche Konzept im Eishockey-Bereich sowie strategische Themen. Darüber hinaus soll Pagé seine Expertise in die Spieler- und Trainerentwicklung sowie in den Scoutingbereich einbringen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Red Bull zog damit die Konsequenzen aus dem sportlich unbefriedigenden Abschneiden des Etatkrösus. Nach durchwachsener Hauptrunde war der EHC in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Zudem hatten sich immer wieder Spieler über Trainingsmethoden, Taktik und Ansprache des von Anfang an umstrittenen Pagé beschwert. Zuletzt hatte Nationalkeeper Jochen Reimer dem Club den Rücken gekehrt - auch wegen des Coaches. Auch musste Red Bull feststellen, dass zahlreiche umworbene Spieler trotz finanziell lukrativer Angebote nicht nach München wechseln wollten.

Hier die knappe, kryptische Pressemitteilung im Wortlaut, in der der Club mit keiner Silbe die Trennung vom Trainer erwähnt, diese aber auf Nachfrage von Eishockey NEWS bestätigte:
"Erfolgstrainer Pierre Pagé wird Global Sports Director Hockey bei Red Bull. Der in Saint-Hermas geborene Kanadier verantwortet ab sofort das sportliche Konzept bei Red Bull Eishockey sowie strategische Themen. Darüber hinaus bringt Pagé seine Expertise in die Spieler- und Trainerentwicklung sowie in den Scoutingbereich ein. Im Laufe seiner Trainerkarriere gewann er unter anderem den IIHF Continental Cup, die European Trophy, zwei Mal die deutsche und drei Mal die österreichische Meisterschaft und stand im Stanley-Cup-Finale. In 13 NHL-Jahren trainierte er Spieler wie Al MacInnis, Joe Sakic oder Mike Vernon und führte über 20 Spieler an die NHL heran. Darüber hinaus assistierte er der Trainerlegende Scotty Bowman beim Canada Cup."


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 15 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • gestern
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
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