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Sonntag, 7. Dezember 2014

Strauchelt der Spitzenreiter im Top-Spiel? Weißwasser will Bietigheim erneut überraschen, Kassel hofft auf den nächsten Erfolg

Kassel will mit einem Heimsieg gegen Crimmitschau weiterhin in der Tabelle ganz oben dabei bleiben.
Foto: Huebner

Das nennt man doch mal ein Highlight: Dritter gegen Erster heißt es am Sonntagnachmittag im Fuchsbau zu Weißwasser. Auch wenn 17 (!) Punkte zwischen dem Ersten Bietigheim und den punktgleich dahinter liegenden Kassel und Weißwasser liegen und die Füchse am Freitag beim SC Riessersee eine Niederlage hinnehmen mussten, freut man sich doch auf das Top-Spiel der Liga. Nach zehn Siegen aus den jüngsten elf Spielen wartet auf die Steelers nun eine echte Herausforderung. Sollten sie diese erneut meistern, dürften die Konkurrenz langsam verzweifeln.

Für Heilbronns Trainer Igor Pavlov dürfte es beim Spiel in Landshut wohl bereits um seinen Job gehen, nachdem es zuletzt nur einen Sieg aus den letzten elf Partien gab.

DIE ANSETZUNGEN AM SONNTAG

17.00 Uhr: EVL Landshut Eishockey (9.) - Heilbronner Falken (13.)
Wie schnell es in der Liga geht und wie eng das Feld ist, bekam Landshut am Freitag zu spüren: Nach der 0:3-Niederlage in Bremerhaven ging es von Platz fünf auf neun. "Bremerhaven hat gut gespielt", lobte Landshuts Trainer Andreas Brockmann. Heilbronn scheiterte beim 2:3 gegen Rosenheim an der Unterzahlschwäche und hat nun nur eines der letzten elf Spiele gewonnen.


17.00 Uhr: Kassel Huskies (2.) - Eispiraten Crimmitschau (12.)
"Wir liegen weiter voll im Soll", sagt Huskies-Coach Rico Rossi nach dem 4:1 in Frankfurt, dem höchsten Derby-Sieg in der Mainmetropole für die Huskies seit 1986. Crimmitschau hat zuletzt zweimal in Folge auswärts gewonnen. "Wir dürfen uns vom Publikum in Kassel nicht beeindrucken lassen", sagt Crimmitschaus Trainer Chris Lee. "Und wir müssen gegen das robuste Team aus Kassel gut auf den Körper spielen."


17.00 Uhr: Starbulls Rosenheim (4.) - Löwen Frankfurt (11.)
"Wir haben diese Woche Zweikämpfe trainiert. Wir müssen die Schüsse besser blocken und dürfen vor dem Tor nicht so viele Abpraller hergeben. Insgesamt müssen wir aktiver in der Verteidigung spielen", fordert Rosenheims Trainer Franz Steer von seinem Team vor dem Heimspiel gegen Frankfurt. Die Gäste haben zuletzt viermal in Folge verloren und sind damit aus den Playoff-Rängen gefallen.


17.00 Uhr: Lausitzer Füchse (3.) - Bietigheim Steelers (1.)
Am 17. Oktober war Weißwasser bereits eines der wenigen Teams, das in dieser Saison den Spitzenreiter bereits schlagen konnte: 7:6 nach Penalty-Schießen hieß es da nach einer spektakulären Partie. Seither hat Bietigheim aber nur noch einmal verloren. Weißwasser musste nach zehn Siegen in den letzten elf Partien am Freitag beim SC Riessersee wieder eine Niederlage hinnehmen.


18.30 Uhr: ESV Kaufbeuren (14.) - Fischtown Pinguins Bremerhaven (10.)
Kaufbeuren ist auch nach dem Trainerwechsel weiterhin Schlusslicht und wartet bereits seit Mitte September auf einen Heimsieg. Mit nur sieben Punkten in eigener Halle sind die Allgäuer das schlechteste Heimteam der DEL2. Zudem hat man mit erst 52 Treffern auch die wenigsten eigenen Tore aller Zweitligistien erzielt. Bremerhaven ist mit dem Shutout-Sieg am Freitag wieder unter die Top-Ten zurückgekehrt.


18.30 Uhr: EC Bad Nauheim (6.) - Dresdner Eislöwen (5.)
"Wir treffen in dieser Saison bereits zum dritten Mal auf Bad Nauheim. Beim ersten Spiel in Hessen haben wir uns schlecht präsentiert. Auch zu Hause lief es dann nicht gut, aber wir haben die Verlängerung erreicht. Jetzt wäre also der perfekte Zeitpunkt, einen Sieg folgen zu lassen", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. "Ich bin hoch zufrieden mit meinem Team", meinte EC-Coach Petri Kujala nach dem 3:2 in Crimmitschau am Freitag, dem vierten Auswärtserfolg in Serie.


18.30 Uhr: Ravensburg Towerstars (8.) - SC Riessersee (7.)
"Wir müssen taktisch clever sein. Das wird ein ganz schweres Spiel", sagt Riessersees Trainer Toni Krinner. Sein Team beendete am Freitag den kleinen Durchhänger mit einem 5:2 gegen Riessersee, während Ravensburg eine 3:6-Niederlage in Dresden hinnehmen musste. Aber die Towerstars sind das zweitbeste Heimteam der DEL2.


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • Zach Senyshyn, dessen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings vor einem knappen Monat aufgelöst wurde, stürmt nun für Vlci Zilina (Slowakei).
  • gestern
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 2 Tagen
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • vor 3 Tagen
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 3 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
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