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Samstag, 28. Februar 2015

In Köln werden die Wunden geleckt Alexander Weiß: "Wir sind die gesamte Saison über nicht richtig ins Rollen gekommen"

Alexander Weiß
Foto: City-Press

Es ist wohl die Sensation schlechthin dieser DEL-Saison. Vizemeister Köln verpasst als Elfter die Playoffs und muss nun die Wunden lecken. "Es ist nicht so, dass es uns wie ein Sudden Death trifft", meinte Geschäftsführer Peter Schönberger nach dem wertlosen 1:0-Sieg am Freitag über Straubing. "Wir waren ein wenig darauf vorbereitet, trotzdem ist es jetzt hart, wenn es soweit ist."

Während der Partie gegen Straubing übten sich die Fans in der Lanxess Arena angesichts einer niveauarmen und unansehnlichen Partie schon in Galgenhumor: "Ab in den Süden, der Sonne hinterher", schallte es zur ersten Drittelpause von den Rängen, später machte eine Luftmatratze die Runde. "Man hat heute gesehen, was das Problem die gesamte Saison über war", so Trainer NIklas Sundblad. "Wir haben gute Chancen, aber machen zu wenig Tore."

Enttäuscht waren nach dem endgültigen Playoff-Aus natürlich auch die Spieler. Eishockey NEWS unterhielt sich mit Alexander Weiß. Der Stürmer schoss das letztendlich wertlose 1:0-Siegtor gegen Straubing.

Alexander, auch wenn Platz elf jetzt erst endgültig feststeht, verspielt hat man die Playoffs aber nicht erst an diesem Wochenende.
Alexander Weiß: "Wir haben es nicht heute vergeigt. Wir haben unsere Aufgabe gegen Straubing erfüllt, aber wir sind selbst schuld, weil wir uns in eine Lage gebracht haben, wo wir auf andere angewiesen waren. Wenn man 3:0 gegen Iserlohn führt, muss man dann auch gewinnen. Auch gegen Hamburg waren wir die überlegene Mannschaft, dürfen so ein Spiel eigentlich nicht verlieren."
Sie haben die letzten Spiele angesprochen, aber auch vorher lief es nicht rund.
Weiß: "Wir sind die ganze Saison über nicht richtig ins Rollen gekommen, haben keine Konstanz erreicht. Wir haben es nicht geschafft, über zehn bis 15 Spiele konstant zu spielen, es war ein ständiges Auf und Ab mit Höhen und Tiefen. Wir sind nie so richtig heiß gelaufen."
Was sagen Sie zur Reaktion der Fans im Spiel gegen Straubing, wo es doch auch einige hämische Gesänge gab?
Weiß: "Ich verstehe die Fans. Eigentlich sollte man in so einer Situation zwar zusammenstehen, aber ich kann es verstehen."
Sie werden im nächsten Jahr wieder für die Haie auflaufen, viele andere nicht. Ist der Umbruch jetzt nötig?
Weiß: "Das ist ja jedes Jahr so, dass einige neue Spieler kommen. Neue Impulse tun uns jetzt vielleicht ganz gut."
Waren die Vizemeisterschaften irgendwie auch eine zu große Bürde für das Team?
Weiß: "Das glaube ich zwar nicht, aber wir wollten es vielleicht dieses Jahr umso mehr. Wir wollten unbedingt endlich den Titel holen und wir sind vielleicht dadurch immer mehr verkrampft."
Niederlage in Spiel sieben des Finales oder die Playoffs zu verpassen - was ist schlimmer?
Weiß: "Beides ist scheiße. Aber nicht in den Playoffs vertreten zu sein ist schlimmer."

Tobias Welck



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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • Nach zehn Jahren an der Bande der Straubing Tigers (PENNY DEL) wird Assistant Coach Rob Leask den Club auf eigenen Wunsch verlassen. Der 53-jährige Kanadier war seit der Saison 2015/16 Teil des Trainerteams.
  • vor 2 Tagen
  • Tony Zabel verstärkt das Trainerteam der Iserlohn Roosters (PENNY DEL). So wird der 54-jährige Schwede zukünftig Head Coach Stefan Nyman als Assistenz- und Development Coach zur Seite stehen. Beide arbeiteten bereits zwischen 2013 und 2015 beim schwedischen Club Djurgårdens zusammen.
  • vor 3 Tagen
  • Mit Schiedsrichter André Schrader und Linesperson Patrick Laguzov wurden zwei DEB-Unparteiische für die am 9. Mai beginnende Weltmeisterschaft in Herning (Dänemark) und Stockholm (Schweden) nominiert.
  • vor 3 Tagen
  • Marian Schmied wird Athletiktrainer der Fischtown Pinguins Bremerhaven (PENNY DEL). Schmied kommt vom HK Dukla Trencin aus der höchsten slowakischen Spielklasse.
  • vor 4 Tagen
  • Jan Hammerbauer verlängert bei den onesto Tigers Bayreuth. Der deutsch-tschechische Angreifer geht somit ab Herbst in seine zweite Saison bei den Oberfranken, wür die er 2024/25 auf elf Tore und 16 Assists in 45 Einsätzen kam.
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