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Sonntag, 15. November 2015

Der DEL-Sonntag in der Nachlese Jari Pasanen fordert „Klappe halten!“ und Mike Stewart glaubt gar: „Es geht noch viel besser“

Trainer Jari Pasanen steht mit Iserlohn sensationell auf Rang zwei. Dennoch will er keine Euphorie aufkommen lassen. Foto: imago

Trainer-Diskussionen gehören zum Geschäft im Eishockey, Entlassungen ebenso. Am zurückliegenden Sonntag feierte Franz Fritzmeier in Krefeld bei seinem Heimdebüt den ersten Sieg. Für Schlagzeilen der besonderen Art sorgten jedoch andere Übungsleiter - und zwar mit starken Sprüchen.

Das Lob des Tages: Dieses verteilte Jari Pasanen an seine Schützlinge nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg über Wolfsburg. Der Coach der Iserlohner wollte allerdings beim Blick auf die Tabelle - die Roosters stehen nach 18 Spieltagen beinahe sensationell auf Rang zwei und haben zudem zwei Spiele weniger absolviert als Spitzenreiter Mannheim - keine Euphorie aufkommen lassen. Seinen Schützlingen gab er mit auf dem Weg: "Jetzt heißt es für alle: Klappe halten und zufrieden sein"! Auch so kann man seine Spieler auf dem Boden der Realität halten.

Die Kampfansage des Tages: Mike Stewart ist d e r Aufsteiger am Trainerhimmel im bisherigen Saisonverlauf. Der Austro-Kanadier knüpft in Augsburg nahtlos an die Erfolge aus Bremerhaven an und ist ein Optimist aus dem Bilderbuch. Nach zwei beeindruckenden Siegen am Wochenende (6:2 in Nürnberg und 4:2 gegen Berlin) kündigte Stewart schon mal eine weitere Steigerung seines Teams an. Er sagte: "Wir sind noch nicht einmal nahe dran, mit unserer Entwicklung schon am Ende zu sein, wir können viel besser spielen." Die Konkurrenz sollte sich also warm anziehen.

Die Erklärung des Tages: Natürlich wurde Don Jackson nach dem überraschend klaren 5:2-Heimerfolg über Meister Mannheim am Sonntag wieder einmal gefragt, wieso seine Mannschaft zwei Tage vorher in Straubing beim 1:2 derart lasch agieren konnte. Des Trainers Erklärung war einfach. Jackson sagte: "Wir hatten am Samstag ein harte Aussprache". Also alles eine Sache der Einstellung bei den Münchnern? Der großzügig von Red Bull gesponserte Club kann die hohen Erwartungen in der bayerischen Landeshauptstadt nach wie vor nur sporadisch erfüllen, von Konstanz kann keine Rede sein.

Das Eingeständnis des Tages: Das kam aus Ingolstadt - und ausnahmsweise von einem Sportdirektor. Jiri Ehrenberger gab zu verstehen, dass er bis dato noch keinen anderen Trainer kontaktiert hat. Der Grund: "Es war noch Vertrauen zu Manny Viveiros da und wir hatte bis zuletzt Hoffnung, dass es besser wird." Auch mit der Situation, dass die Fans am vergangenen Freitag nach der Heimpleite gegen Iserlohn "Ehrenberger raus" riefen, nahm der Manager gelassen hin. Gegenüber Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe ab Dienstag im Handel) sagte er: "Es ist verständlich, dass sich der Frust auch gegen die Verantwortlichen richtet, das muss man so akzeptieren."


Bilder zum DEL-Spieltag vom Sonntag (6 Einträge)

 

Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Das Teilnehmerfeld des Spengler Cups in Davos ist komplett. Neben dem Gastgeber und Team Canada sind die Straubing Tigers, der HC Dynamo Pardubice (Tschechien), der HC Fribourg-Gottéron (Schweiz) und Kärpät Oulu (Finnland) beim Traditionsturnier von 26. bis 31. Dezember am Start.
  • vor 10 Stunden
  • David Keckeis, der in den vergangenen zwei Jahren als Assistent der Geschäftsführung fungierte, wurde nun zum Leiter der Geschäftsstelle ernannt der Ravensburg Towerstars ernannt. Daniel Heinrizi wird seine neue Aufgabe als Sportdirektor bei den Löwen Frankfurt früher antreten.
  • vor 6 Tagen
  • TV-Auftritt: Bundestrainer Harold Kreis ist heute Abend, nach dem Länderspiel gegen Österreich, im „Aktuellen Sportstudio" zu Gast. Die ZDF-Sendung ist im Livestream um 22.30 Uhr und im TV-Kanal um 23 Uhr zu sehen.
  • vor 7 Tagen
  • Ilpo Kauhanen wird neuer Goaliecoach des ERC Ingolstadt (PENNY DEL) und kehrt damit an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.
  • vor 8 Tagen
  • Leon Gawanke hat sich einer Schulteroperation unterzogen. Der Verteidiger der Adler Mannheim (und der deutschen Nationalmannschaft) zog sich die Blessur im Playoffviertelfinale der PENNY DEL zu. Nun steht die Reha an. Das Eingreifen zum Start der neuen Saison ist laut Adler „nicht gefährdet".
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