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Freitag, 2. September 2016

Verband stimmt nicht zu Schwedische Investoren wollen KHL-Club in Hamburg ansiedeln - Zustimmung bleibt aus

Schwedische Investoren wollten ein KHL-Team in Hamburg ansiedeln.
Foto: Imago

Nur ein paar Monate nach dem DEL-Aus der Hamburg Freezers hat sich ein spektakulärer Deal angebahnt. Schwedische Investoren waren in Hamburg, um die Barclaycard Arena zu besichtigen: Das Ziel: Ein KHL-Team in der Hansestadt zu installieren. In ihrem Heimatland waren die Investoren mit dem gleichen Plan am Gegenwind von Liga und Verband gescheitert.

Der Vorteil am Standort Hamburg für die Schweden: Das Stadion ist bereits vorhanden, genauso wie die nötige Infrastruktur. Aus dem Vorhaben der Schweden wird aber wohl erstmal nichts, denn auch in Deutschland sagt der Verband nein. Wie BILD Hamburg und das Hamburger Abendblatt berichten, müssen in Deutschland nach Aussage von DEL-Pressesprecher Matthias Schumann DEL, DEB und IIHF zustimmen zu solch einem Vorhaben - und die DEL wird dem ganz sicher nicht wohlwollend zustimmen. Außerdem hat es keine offizielle Anfrage bei der Liga gegeben.

In der KHL spielen bereits Teams aus vielen verschiedenen Ländern mit, wie zum Beispiel aus Lettland, Weißrussland, Finnland, der Slowakei, Kroatien und seit 2016/17 auch China. Der Etat der Top-Clubs beläuft sich dabei auf bis zu 50 Millionen Euro. Der Versuch, einen KHL-Club in Hamburg zu installieren, ist nicht der erste in Deutschland. Schon in Leipzig, Hannover und Berlin gab es Pläne, die jedoch alle versandeten.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 20 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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