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Donnerstag, 29. März 2018

Gewinner der Sonderkategorien Lukas Steinhauer der beste Goalie, Landshuts Alexander Ehl wird der Rookie des Jahres, bester Trainer kommt vom Meister

Rosenheims Lukas Steinhauer ist der beste Torhüter der Oberliga Süd in der Saison 2017/18.

Foto: Schindler

Nachdem wir in der vergangenen Woche die Spieler des Jahres in den beiden Oberligen vorgestellt haben, folgen diese Woche die Gewinner der Sonderkategorien. Unsere Jury - bestehend aus den Trainern oder Sportlichen Leitern aller Clubs sowie jeweils einem unserer externen Mitarbeiter an jedem Standort - hat neben dem Spieler des Jahres auch über den besten Torhüter, den besten Verteidiger, den besten Trainer, den besten Rookie und den besten Schiedsrichter abgestimmt. Daneben werden auch noch der unfairste Spieler und der Spieler mit den härtesten Checks ausgezeichnet. Und nicht zu vergessen: Das Stadion, in dem ligaweit die beste Stimmung herrscht.

Der beste Torhüter: Lukas Steinhauer (Starbulls Rosenheim)
Auch nach dem Abstieg blieb Lukas Steinhauer seinem Heimatverein Starbulls Rosenheim treu. Mit einer Quote von nur 2,20 Gegentoren pro Spiel bis zum Ende der Meisterrunde war der 25-Jährige auch in dieser Kategorie der mit Abstand Beste. Bei der Wahl zum Spieler des Jahres kam er auf Gesamtplatz sieben und lag damit drei Plätze vor Sonthofens Goalie Patrick Glatzel.

Der beste Verteidiger: Brad Miller (EC Peiting)
Wie schon in der Vorsaison ist Peitings Offensivverteidiger Brad Miller der Verteidiger des Jahres. Erneut beeindruckte der 32-jährige Amerikaner mit seinen Scorer-Qualitäten. Insgesamt sammelte er 60 Punkte in den 44 Spielen, die er bis zum Abschluss der Meisterrunde bestritt. Im Gesamtranking landete Miller auf Platz drei. Damit konnte er seine Vorjahresplatzierung nochmals um zwei Plätze steigern. Platz zwei in dieser Kategorie ging an Rosenheims früheren DEL-Spieler Tobias Draxinger, der in der Gesamtwertung Rang neun erreichte.

Der beste Trainer: John Sicinski (Deggendorfer SC)
In seiner zweiten Saison in Deggendorf hat es John Sicinski geschafft, aus dem DSC eine Spitzenmannschaft zu formen. Der Meistertitel ist auch ein großes Verdienst des 43-Jährigen. Rang zwei in dieser Rubrik geht an Sonthofens Coach Heiko Vogler. Der letztjährige Gewinner und damalige Trainer der Tölzer Löwen, Axel Kammerer, erreichte dieses Jahr als Trainer des EV Landshut den geteilten dritten Rang.

Der beste Rookie: Alexander Ehl (EV Landshut)
Was für eine erste Oberligasaison für Alexander Ehl. In 41 Partien verbuchte der gebürtige Landshuter, der erst während der Saison 18 Jahre alt wurde, 38 Scorer-Punkte. Kein Wunder also, dass er nun mit großem Abstand zum Rookie des Jahres gewählt wurde und damit die Nachfolge des letztjährigen Tölzers Johannes Huß antritt. Rang zwei in dieser Kategorie ging an Sonthofens Marco Sternheimer.

Der beste Schiedsrichter: Robert Paule
Neun Nennungen gab es in dieser Kategorie. Am Ende setzte sich erstmals Robert Paule durch und tritt damit in die Fußstapfen von Alfred Hascher. Vor seiner Laufbahn als Schiedsrichter war Paule als Spieler aktiv und spielte für Kaufbeuren, Freiburg und Bietigheim in der 2. Bundesliga. Für Freiburg bestritt der 36-Jährige sogar ein DEL-Spiel.

Der unfairste Spieler: Peter Flache (Eisbären Regensburg)
92 Strafminuten in 44 Spielen für den Regensburger Kapitän. Darunter waren mehrere Disziplinarstrafen wegen Schlägereien oder Diskussionen mit Schiedsrichtern. Damit tritt Flache die Nachfolge des letztjährigen Deggendorfers Travis Martell an. Rang zwei in dieser Kategorie geht an Peitings Florian Stauder.

Die härtesten Checks: Tobias Draxinger (Starbulls Rosenheim)
Mit seinen 33 Jahren ist der frühere DEL-Spieler nicht nur einer der torgefährlichsten Verteidiger, sondern auch jemand, der im Zweikampf ordentlich zupackt. Beeindruckend dabei ist allerdings, dass er nur 65 Strafminuten sammelte, was zeigt, dass man zwar harte, aber auch durchaus faire Checks austeilen kann.

Die beste Atmosphäre: Selb (Netzsch-Arena)
Gleiches Ergebnis wie in der Vorsaison: Mit deutlichem Abstand waren sich fast alle Beteiligten einig, dass in der Selber Netzsch-Arena die beste Atmosphäre herrscht. Unverändert ist auch Platz zwei in dieser Rubrik, den sich erneut der EV Landshut mit dem altehrwürdigen Eisstadion am Gutenbergweg sichert. Dies aber nur knapp vor den Starbulls Rosenheim mit ihrem emilo-Stadion.

Sebastian Saradeth


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Notizen

  • gestern
  • Die Dresdner Eislöwen haben ihr Testspiel am Samstag im tschechischen Litvinov mit 4:2 gewonnen. Die Tore für den abstiegsgefährdeten DEL-Club erzielten Travis Turnbull, Tomas Sykora, Rourke Chartier und Tomas Andres.
  • vor 2 Tagen
  • Die Kölner Haie (1:2 n.V. gegen den SC Bern) und die Straubing Tigers (2:3 gegen Dynamo Pardubice) haben ihre Halbfinals beim Hockeytown Cup im tschechischen Pardubice verloren und treffen am Sonntag (14 Uhr, kostenpflichtiger Livestream unter hockeytowncup.cz) im Spiel um Platz drei aufeinander.
  • vor 3 Tagen
  • Weißwassers Stürmer Nikita Knaus verletzte sich bei seinem Einsatz für die U19-Nationalmannschaft und wird den Rest der Saison ausfallen.
  • vor 5 Tagen
  • Julian Wäser wird den Hannover Indians am Freitag im Oberliga-Nord-Spiel gegen die Füchse Duisburg fehlen. Der Verteidiger ist nach seiner zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting in dieser Saison automatisch gesperrt.
  • vor 7 Tagen
  • Lukas Gohlke vom EC Peiting wird für seinen Check gegen das Knie seines Gegenspielers im Spiel gegen Heilbronn am 1. Februar für drei Oberliga-Süd-Partien gesperrt. Dies teilte die Liga am Sonntag mit.
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