Mark-André Fleury pariert einen Schuss gegen Mark Scheifele, der beide Tore der Jets erzielte. Foto: imago
Die Vegas Golden Knights sind in ihrer Serie gegen die Winnipeg Jets mit dem zweiten Sieg in Folge nun mit 2:1 in Führung gegangen und nur noch zwei Siege vom Einzug in das Stanley-Cup-Finale entfernt. Die Golden Knights gewannen ihr erstes Heimspiel der Serie in der Nacht zum Donnerstag mit 4:2. Die beiden gefeierten Männer waren dabei Jonathan Marchessault, der sowohl in der ersten Minute als auch in der letzten Minute des Spiels traf, sowie Goalie Marc-Andre Fleury, der insgesamt 33 Schüsse der Jets entschärfte.
Marchessault brachte die Golden Knights schon nach 35 Sekunden in Führung als er Jacob Trouba überlief und Jets-Goallie Connor Hellebuyck ausspielte. Mark Scheifele fälschte in der 26. Minute einen Schuss von Blake Wheeler aus spitzem Winkel zum 1:1 ab, aber nur zwölf Sekunden später war James Neal mit dem 2:1 für die Golden Knights zur Stelle, als Hellebuyck hinter dem Tor einen Befreiungsschlag zu Erik Haula passte, der Neal bediente. Nicht einmal drei Minuten später erhöhte Alex Tuch auf 3:1. Patrik Laine verpasste in der 35. Minute das 2:3, sein Schuss landete am Pfosten.
Im Schlussdrittel war erneut Scheifele zur Stelle. Mit seinem bereits 14. Playoff-Tor verkürzte er nach Pass von Kyle Connor auf 2:3. Fleury stoppte danach Tyler Myers sowie zweimal Scheifele. In der 50. Minute war er erst mit dem Beinschoner zur Stelle und warf sich dann - scheinbar weit außer Position liegend - mit einem Hechtsprung in den Nachschuss. Beim Empty Net Goal zum 4:2 durch Marchessault erhielt er noch einen Assistpunkt gutgeschrieben. Je 15 Schüsse parierte er allein im zweiten und letzten Drittel.
Die Statistik spricht nun eine klare Sprache. Der Sieger von Spiel drei nach einem 1:1-Zwischenstand ging in 81,4 Prozent aller Fälle als Sieger einer Serie hervor. Spiel vier findet in der Nacht von Freitag auf Samstag statt.
Bereits in der Nacht zum Freitag steigt Spiel vier in der Serie zwischen den Tampa Bay Lightning und den Washington Capitals. Die Lightning konnten durch den 4:2-Erfolg am Dienstag in der Serie auf 1:2 verkürzen. Die Statistik besagt, dass in 16 von 25 Serien, in denen das Auswärtsteam zunächst zwei Spiele gewinnen konnte, das Heimteam noch weiterkam. Zuletzt lag Washington in der ersten Runde gegen Columbus mit 0:2 zurück, kam aber dennoch weiter.
Michael Bauer