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Sonntag, 20. Mai 2018

Routinier verlässt das Eis Marian Hossa muss seine Karriere aufgrund seiner fortschreitenden Hautkrankheit beenden

<p>Marian Hossa muss seine Schlittschuhe an den Nagel hängen.<br/>Foto: imago<br/></p>

Marian Hossa muss seine Schlittschuhe an den Nagel hängen.
Foto: imago

Einer der Schlüsselspieler der letzten Jahre der Chicago Blackhawks muss seine Karriere beenden: Marian Hossa (39) sagt nach 19 Spielzeiten in der NHL "Goodbye". Gründe für diesen Schritt seien seine fortschreitende Hautkrankheit sowie die gesundheitlichen Nebenwirkungen, die die Behandlung mit Anti-Allergika ergeben würde. Dies hinderte den dreimaligen Stanley-Cup-Gewinner (2010, 2013, 2015) bereits daran, 2017/18 ins Spielgeschehen einzugreifen.

Dem slowakischen Blatt Novy Cas sagte der Routinier: "Ich werde nicht mehr Eishockey spielen. Ich habe zwar einen Vertrag in Chicago für die nächsten drei Jahre, aber ich muss auf meine Gesundheit achten und mein Körper sagt mir, dass eine Rückkehr auf das Eis unmöglich ist." Die Behandlung seiner Krankheit hatte Hossa im Juni 2017 publik gemacht, die bereits seit Jahren unter Überwachung der medizinischen Abteilung der Blackhawks vonstatten ging.

Der Slowake absolvierte 1.309 Hauptrundenpartien in der NHL, in denen ihm 525 Tore und 609 Assists gelangen. Damit rangiert der 1997 in Runde eins an zwölfter Stelle von den Ottawa Senators gedraftete Angreifer auf Platz 35 der besten NHL-Torjäger aller Zeiten und auf Platz 54 der Ewigen Scorer-Liste. In den Playoffs konnte er sich in 205 Partien 52-mal als Torschütze feiern lassen und legte 97 weitere Treffer vor. Seine Stationen in der NHL waren Ottawa, Atlanta, Pittsburgh, Detroit und seit 2009 eben Chicago. Unvergessen auch seine Geschichte der beiden Spielzeiten 2007/08 und 2008/09: Im Stanley-Cup-Finale 2008 unterlag er mit den Pittsburgh Penguins den Detroit Red Wings, nur um 2009 im Finale - dieses Mal im Trikot der Red Wings - den Penguins den Vortritt lassen zu müssen. 2010 aber konnte er den Cup mit den Blackhawks endlich in die Höhe recken, es sollten noch zwei weitere Triumphe mit Chicago folgen.

Wie die Franchise aus dem US-Bundesstaat Illinois mit der vertraglichen Situation umgeht, bleibt abzuwarten. Möglichkeiten würde es geben, indem man Hossa weiterhin auf der Verletztenliste belässt oder seinen Vertrag (5,275 Mio. US-$ pro Jahr) zu einem Team mit genügend Raum unter der Gehaltsobergrenze transferiert. Fest steht nur: Würde Hossa seinen Rücktritt vor dem Ablauf seines Vertrags 2020/21 offiziell bekannt geben, kämen Strafzahlungen auf die Hawks zu, die ihren ohnehin engen Gehaltsspielraum weiter einschränken würden.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Filip Reisnecker wechselt zu den Eisbären Regensburg in die Oberliga Süd. Der 17-jährige Angreifer absolvierte in der abgelaufenen Saison 32 Spiele (vier Tore, drei Assists) für die Mississauga Steelheads in der kanadischen OHL. Danach schloss er sich der RB Hockey Akademie an (AlpsHL).
  • vor 16 Stunden
  • Stürmer Herbert Geisberger hat seinen Vertrag bei den Blue Devils Weiden um ein Jahr verlängert. Dies gab der Club aus der Oberliga Süd am Mittwoch bekannt. „Herbert ist mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung ein wichtiger Bestandteil des Teams“, sagt Weidens Geschäftsführer Thomas Siller.
  • vor 19 Stunden
  • Die Thomas Sabo Ice Tigers (DEL) haben sich mit Tim Bernhardt verstärkt. Der 21-jährige Stürmer wechselt von den Heilbronner Falken aus der DEL2 nach Nürnberg und erhält einen Jahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit. Zuletzt erzielte Bernhardt in 48 Spielen elf Punkte.
  • vor 20 Stunden
  • Auch in der kommenden Spielzeit wird Steelers-Urgestein René Schoofs seine Schlittschuhe in Bietigheim schnüren. Der 34-jährige Allrounder geht somit in seine insgesamt 19. Saison in Bietigheim! In der Vorsaison sammelte Schoofs in 57 Spielen 15 Punkte (zwei Tore, 13 Assists).
  • vor 21 Stunden
  • Die Kölner Haie haben drei Nachwuchsspieler mit Förderlizenzen ausgestattet. Maximilian Glötzl, Erik Betzold und Nicolas Cornett können in der kommenden Saison in der DEL, dem Kölner U20-Team sowie beim neuen Kooperationspartner Bad Nauheim in der DEL2 eingesetzt werden.

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