Anzeige
Anzeige
Sonntag, 5. August 2018

Bei Erich Kühnhackls Eishockey Classics NHL-Stars Grubauer, Rieder und Kühnhackl zeichnen mit Tiefensee, Reichel und Stützle beste Nachwuchsspieler des Jahrgangs 2002 aus

<p>Robert Treutle (Vorsitzender EHC 80 Nürnberg), Erich Kühnhackl, Martin Reichel, der die Auszeichnung für seinen Sohn Lukas vom SB Rosenheim (Bester Stürmer Jahrgang 2002) entgegennahm, Tim Stützle von den Jungadlern Mannheim (Bester Stürmer 2002), Tobi Rieder von den Edmonton Oilers, Tom Kühnhackl von den New York Islanders, Arno Tiefensee vom EC Bad Tölz (Bester Torwart Jahrgang 2002) und Philipp Graubauer von Colorado Avalanche (von links). Foto: Krzizok</p><br/>

Robert Treutle (Vorsitzender EHC 80 Nürnberg), Erich Kühnhackl, Martin Reichel, der die Auszeichnung für seinen Sohn Lukas vom SB Rosenheim (Bester Stürmer Jahrgang 2002) entgegennahm, Tim Stützle von den Jungadlern Mannheim (Bester Stürmer 2002), Tobi Rieder von den Edmonton Oilers, Tom Kühnhackl von den New York Islanders, Arno Tiefensee vom EC Bad Tölz (Bester Torwart Jahrgang 2002) und Philipp Graubauer von Colorado Avalanche (von links). Foto: Krzizok


Erich Kühnhackl hatte wieder zu seinem Golfturnier, den "Eishockey Classics", nach Landshut geladen. Der Erlös der Veranstaltung fließt in die Erich-Kühnhackl-Stiftung. Und diesmal gaben sich gleich zwei Stanley-Cup-Sieger die Ehre: Neben Tom Kühnhackl, der zweimal hintereinander mit den Pittsburgh Penguins erfolgreich war, schaute auch Philipp Grubauer vorbei. Er hat erst vor wenigen Wochen die Trophäe mit den Washington Capitals geholt und wird die Trophäe am 13. August in seine Heimatstadt Rosenheim bringen. Mit Tobias Rieder (Edmonton Oilers) war auch ein dritter NHL-Profi zum Festabend gekommen. Und das NHL-Trio war an diesem Abend auch gleich "gefordert". Die drei übergaben Schecks und Geschenke an die besten deutschen Nachwuchsspieler des Jahrgangs 2002.

Diese Ehrung steht beim Golfturnier stets im Mittelpunkt. Normalerweise wird jeweils der beste Torwart, Verteidiger und Stürmer gewählt. Diesmal hatten Bundes- und Landes-Nachwuchstrainer keinen Abwehrspieler gefunden, der ins Profil gepasst hätte, also kamen zwei Stürmer dran. Bester Torhüter ist Arno Tiefensee vom EC Bad Tölz. Der gebürtige Weißwasseraner bekannte, dass er eigentlich nach Salzburg gehen wollte. Das hatte nicht geklappt, und so sei er in Bad Tölz gelandet, was aber letztlich ein Glücksfall gewesen sei. "Ich fühle mich total wohl und werden bleiben", sagte Tiefensee, dem ein Scheck in Höhe von 1.500 Euro, eine von Thomas Sabo gestiftete Uhr, sowie ein Glaspuck und ein Cap der Stiftung von Philipp Grubauer überreicht wurde.

Der war übrigens 2006 als bester Torwart von der Stiftung geehrt worden. Stürmer Lukas Reichel vom SB Rosenheim konnte nicht persönlich anwesend sein, er ist bereits im Training mit seinem neuen Club, den Eisbären Berlin. Für ihn nahm Vater Martin Reichel die Präsente aus der Hand von Tom Kühnhackl entgegen. Erst vor drei Jahren war mit Thomas der ältere Reichel-Sohn ausgezeichnet worden.

Dann war Rieder an der Reihe, der die Stiftungs-Auszeichnung als bester Stürmer im Jahr 2008 entgegennehmen durfte. Diesmal durfte er die Ehrung für Tim Stützle von den Jungadlern Mannheim vornehmen. Der gebürtige Viersener, der seine Karriere in Krefeld begann, erklärte, dass es für ihn der richtige Schritt gewesen sei, zu den Jungadlern zu wechseln: "Da ist es einfach perfekt."

Last but not least schritt Erich Kühnhackl selbst zur Tat und überreichte einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an den EHC 80 Nürnberg für herausragende Nachwuchsarbeit. Vorsitzender Robert Treutle war überglücklich. Er erzählte, dass der Zulauf an Kindern seit der Olympischen Silbermedaille unglaublich angezogen hätte. "Waren es früher so 20 bis 30 Kinder pro Jahr, so sind es jetzt zuletzt 80 gewesen", sagte er und meinte, dass das Geld der Stiftung beim EHC 80 gut angelegt sei.

Nach einer Einlage des Kabarettisten und Stimmenimitators Jörg Hammerschmidt sowie der Siegerehrung des Golfturniers klang der Abend mit der Tombola aus. Erich Kühnhackl strahlte übers ganze Gesicht, als er seine Gäste verabschiedete. Wieder einmal war es eine gelungene Veranstaltung - und der Gewinner des Tages war der deutsche Eishockeynachwuchs.

Wolfgang Krzizok


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Filip Reisnecker wechselt zu den Eisbären Regensburg in die Oberliga Süd. Der 17-jährige Angreifer absolvierte in der abgelaufenen Saison 32 Spiele (vier Tore, drei Assists) für die Mississauga Steelheads in der kanadischen OHL. Danach schloss er sich der RB Hockey Akademie an (AlpsHL).
  • vor 16 Stunden
  • Stürmer Herbert Geisberger hat seinen Vertrag bei den Blue Devils Weiden um ein Jahr verlängert. Dies gab der Club aus der Oberliga Süd am Mittwoch bekannt. „Herbert ist mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung ein wichtiger Bestandteil des Teams“, sagt Weidens Geschäftsführer Thomas Siller.
  • vor 20 Stunden
  • Die Thomas Sabo Ice Tigers (DEL) haben sich mit Tim Bernhardt verstärkt. Der 21-jährige Stürmer wechselt von den Heilbronner Falken aus der DEL2 nach Nürnberg und erhält einen Jahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit. Zuletzt erzielte Bernhardt in 48 Spielen elf Punkte.
  • vor 20 Stunden
  • Auch in der kommenden Spielzeit wird Steelers-Urgestein René Schoofs seine Schlittschuhe in Bietigheim schnüren. Der 34-jährige Allrounder geht somit in seine insgesamt 19. Saison in Bietigheim! In der Vorsaison sammelte Schoofs in 57 Spielen 15 Punkte (zwei Tore, 13 Assists).
  • vor 22 Stunden
  • Die Kölner Haie haben drei Nachwuchsspieler mit Förderlizenzen ausgestattet. Maximilian Glötzl, Erik Betzold und Nicolas Cornett können in der kommenden Saison in der DEL, dem Kölner U20-Team sowie beim neuen Kooperationspartner Bad Nauheim in der DEL2 eingesetzt werden.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige