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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Erstmals alle DEL-Vertreter in der zweiten Runde Zitterpartie mit glücklichem Ende: Augsburger Panther gewinnen mit 3:2 in Liberec und stehen im CHL-Achtelfinale

Die Bili Tygri Liberec, hier Angreifer Jaroslav Vlach, tauchten am Mittwochabend immer wieder gefährlich vor Augsburgs Goalie Olivier Roy auf. Der tschechische Vizechampion nutzte seine zahlreichen Gelegenheiten letztlich jedoch nicht konsequent genug.
Foto: imago images/CTK Photo/Vit Cerny

Vier Partien standen am Mittwochabend zum Abschluss der Champions-Hockey-League-Gruppenphase 2019/20 auf dem Programm, doch lediglich in einer dieser vier Begegnungen war noch ein letztes Achtelfinalticket zu vergeben. Genau in diesem einen Duell war indes ein deutsches Team mittendrin, mussten die Augsburger Panther in der Gruppe C bei ihrem direkten Konkurrenten Bili Tygri Liberec doch noch zumindest einen Punkt einfahren, um sich ihren Platz in der Runde der letzten 16 zu sichern. Am Ende tütete die Mannschaft von Head Coach Tray Tuomie mit einem 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)-Erfolg beim tschechischen Vizemeister sogar alle drei Zähler ein, musste auf dem Weg zu diesen allerdings gewaltig zittern und benötigte auch eine gehörige Portion Glück.

Dabei hatte der Abend für die Panther ideal begonnen: Erst etwas mehr als zwei Minuten waren in der Home Credit Arena, da brachte Defender Patrick McNeill die Besucher aus Deutschland mit einem Schlenzer von der blauen Linie bereits mit 1:0 in Führung. Viel mehr brachte das Augsburger Offensivspiel im ersten Drittel jedoch trotz unter anderem einer vierminütigen Überzahlsituation nicht zustande. Stattdessen übernahm Liberec nach dem frühen Rückstand schnell das Kommando und machte aus dem Defizit noch im Auftaktabschnitt dank Top-Scorer Libor Hudacek, der gleich zweimal (7., 20.) zuschlug, einen 2:1-Vorsprung.

Und auch im zweiten Drittel blieben die Gastgeber am Drücker und hatten zahlreiche gute Gelegenheiten, um ihre knappe Führung auszubauen. Liberec betrieb allerdings Chancenwucher - und wurde dafür in der 35. Spielminute bestraft, als Panther-Verteidiger Simon Sezemsky wie aus dem Nichts das 2:2 für sein Team erzielte.

Daraufhin präsentierte sich die Augsburger Defensive im Schlussabschnitt zwar etwas stabiler als noch in den ersten beiden Dritteln, doch den einen oder anderen bangen Moment mussten die Fuggerstädter auch jetzt noch überstehen. Mit der nötigen Portion Glück hielten die Panther jedoch das Unentschieden gegen die anrennenden Tschechen, die schließlich ins Risiko gehen mussten und ihren Goalie Marek Schwarz vom Eis nahmen. Das Tor zum Achtelfinale sollte sich für Liberec allerdings nicht mehr öffnen, und als Matt Fraser 69 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty-Net-Goal das 3:2 für Augsburg markierte, durften sich die 1.000 (!) mitgereisten Panther-Fans auf eine fröhliche Rückfahrt freuen.

Das Augsburger Spiel in der Statistik (1 Einträge)

 

 

Erstmals in der noch jungen Historie der Champions Hockey League haben somit alle DEL-Vertreter die Gruppenphase überstanden. Das Achtelfinale und gleichzeitig auch der Turnierbaum für die gesamte K.-o.-Phase werden nun am Freitag, den 18. Oktober ab 12 Uhr (live bei SPORT1+ sowie im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de) in der finnischen Hauptstadt Helsinki ausgelost. Dabei sind auch nationale Duelle möglich. Die Adler aus Mannheim sowie der EHC Red Bull München befinden sich als Tabellenerste ihrer Vorrundengruppen im Auslosungstopf A der gesetzten Teams, während die Augsburger Panther als Tabellenzweiter in Topf B zu finden sind. Das CHL-Achtelfinale 2019/20 beginnt dann am 12. November.

Stefan Wasmer

Die CHL-Resultate vom Mittwochabend in der Übersicht (1 Einträge)

 

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Notizen

  • gestern
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • gestern
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorferkam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er schloss sich im Oktober den Gladiators an und absolvierte 30 Spiele, in denen er ein Tor und fünf Assists verbuchte.
  • gestern
  • Neue Anfangszeit für das Spiel der Zwischenrunde Gruppe 2 in der Oberliga Nord: Die Begegnung zwischen Herford und Leipzig beginnt am kommenden Sonntag bereits um 18 Uhr und nicht um 18.30 Uhr.
  • vor 2 Tagen
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • vor 2 Tagen
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
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