Anzeige
Anzeige
Dienstag, 22. Oktober 2019

Weitere Gespräche stehen an „Bedrohliches Szenario“: EBEL verliert nach 17 Jahren Namenssponsor Erste Bank

Anze Kuralt (Fehervar/Ungarn) im Duell mit Mario Fischer (rechts) von den Vienna Capitals in einem Spiel der multinationalen Erste Bank Eishockey Liga.
Foto: imago images/GEPA pictures

Nach 17 Jahren verliert die multinationale Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) ihren Haupt- und Namenssponsor. Die Liga bestätigte verschiedene österreichische Medienberichte, nach denen der aktuell noch laufende Dreijahresvertrag nicht mehr verlängert wird. Die Clubs seien bereits kurz nach Saisonstart über den Entschluss der Erste Bank informiert worden. Zusätzlich läuft auch der Fernseh-Vertrag mit Free-TV-Partner Servus-TV aus. "Wir sind froh, dass wir einen Partner wie die Erste Bank so lange hatten, damit wir das Produkt dorthin bringen konnten, wo es jetzt ist", äußerte sich Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger bei DerStandard.at und kündigte an, den Clubs "einen ganz klaren Plan" vorzulegen. Bezüglich des Fernsehdeals soll wird aktuell wohl bereits mit zwei Sendern verhandelt, einer davon soll der ORF sein.

Auch der Verband ÖEHV, der die Erste Bank ebenfalls als Hauptsponsor hat, nahm Stellung. Gesprochen wird von einem "bedrohlichen Szenario", man sehe die Situation aber auch als Chance. Und: "Über weitere Möglichkeiten unserer Kooperation, die über die befristete Vertragslaufzeit hinausgehen, wird es noch in diesem Jahr Gespräche zwischen dem ÖEHV und der Erste Bank geben."

Wenig Sorgen macht sich Bozens Geschäftsführer Dieter Knoll. Der HCB-Boss meint: "Von dem Abkommen (soll circa. zwei Millionen Euro betragen/Anm. d. Red.) sind nicht mal 100.000 Euro in unsere Vereinskasse geflossen. Es ist doch klar, dass ein Unternehmen nach 17 Jahren mal umplant. Das darf keinen überraschen. Es gibt genug Firmen, die in die Bresche springen könnten, die auch über den österreichischen Tellerrand hinaus Werbeinteresse haben. Deshalb frage ich mich schon, warum wird plötzlich diese Weltuntergangsstimmung heraufbeschworen?"


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Während Damian Schneider neu im Team der Lindau Islanders ist, verlässt Sofiene Bräuner (21) die Mannschaft vom Bodensee wieder. Der gebürtige Freiburger kam Ende Oktober 2019 aus Essen nach Lindau und verbuchte anschließend 25 Scorer-Punkte in 39 Partien.
  • vor 3 Stunden
  • Angreifer Damian Schneider (28) verlässt die EXA IceFighters Leipzig und schließt sich 2020/21 Süd-Oberligist Lindau an. Zuvor hatte er eigentlich eine vierte Saison in Leipzig angepeilt, die unsichere Gesamtsituation (Leipzig wurde die Lizenz in erster Instanz verweigert) aber zum Umdenken geführt.
  • vor 5 Stunden
  • DEL-Club Augsburger Panther und Oberliga-Süd-Club ECDC Memmingen Indians werden auch 2020/21 kooperieren. Die beiden Vereine gehen damit in ihr drittes gemeinsames Jahr. In die Zusammenarbeit ist auch weiterhin der Nachwuchs des Augsburger EV mit eingebunden.
  • vor 6 Stunden
  • Johannes Ehemann beendet mit 24 Jahren seine Eishockey-Karriere und widmet sich fortan komplett seiner künstlerischen Laufbahn. Der Schritt falle ihm sehr schwer, doch das doppelte Pensum sei nicht mehr zu stemmen, erklärte der zuletzt für Halle aktive Angreifer per Facebook-Videonachricht.
  • vor 6 Stunden
  • Die Adler Mannheim haben Davis Koch (22, 2019/20: 42 Scorer-Punkte) bis 2021 aus Heilbronn verpflichtet und ihn direkt wieder an den DEL2-Kooperationspartner verliehen. Ab Januar könne Koch eine Förderlizenz erhalten. Der Deal sei vor dem intern verhängten Transferstopp über die Bühne gegangen.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige