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Sonntag, 26. Januar 2020

43. DEL2-Spieltag am Sonntag Landshut verspielt 5:2-Führung, Trivino und Sekesi lassen Sonderzugfahrer jubeln, fünfter Shutout für Bietigheims Williams

Michael Christ traf zum 4:5-Anschluss für Kassel in Landshut.
Foto: Gerleigner

Revanche geglückt – und das gleich siebenmal am Sonntag in der DEL2. Kein einziges der Gewinnerteams vom Freitag konnte beim nächsten Hin-und-Rückspiel-Wochenende in LIga zwei auch am Sonntag das Eis als Sieger verlassen. Dabei wähnte sich Landshut schon als zweifacher Spitzenreiter-Bezwinger und auch Crimmitschau, Weißwasser, Bad Tölz und Heilbronn schrammten nur knapp am zweiten Wochenenderfolg vorbei. In der Tabelle baute Kassel die Spitzenposition leicht aus, weil die Verfolger aus Freiburg und Heilbronn leer ausgingen. Die viertplatzierten Löwen Frankfurt trennen nur vier Zähler von den zehntplatzierten Bietigheim Steelers: Ausgeglichenheit pur im großen Ligamittelfeld!

Torreich war der Abend beim Duell zwischen Aufsteiger Landshut und Spitzenreiter Kassel. Die Huskies kamen dabei nach einem 2:5-Rückstand zurück und bauten ihre Tabellenführung durch einen 6:5-Erfolg nach Verlängerung wieder aus. Den Gamewinner erzielte vor 4.139 Fans – circa 800 waren per Sonderzug aus Kassel angereist – im ausverkauften Eisstadion am Gutenbergweg Corey Trivino für die Gäste aus Nordhessen, die sich damit für die knappe 2:3-Overtimeniederlage am Freitag zu Hause gegen die Niederbayern revanchieren konnten. Die Hausherren hatten sich beim Stand von 5:2 nach 35 Minuten wohl schon wie der sichere Sieger gefühlt.

Die Dresdner Eislöwen feierten ebenfalls eine erfolgreiche Revanche: Mit 5:2 schickten sie den Tabellenzweiten EHC Freiburg nach Hause, nachdem die Sachsen am Freitag im Breisgau noch mit 3:6 unterlegen waren. Vor gut 2.900 Zuschauern war es Nick Huard, dessen zweiter Treffer des Abends in Minute 37 endgültig die Weichen auf Heimsieg für die Mannschaft von Trainer Rico Rossi stellte.

Im hitzigen Duell zwischen Kaufbeuren und Heilbronn brachten die Allgäuer ihre Führung über die Zeit. Ein 3:2 stand nach einem Doppelpack von Jere Laaksonen im zweiten Abschnitt letztendlich auf der Anzeigetafel. Kurz vor Spielende handelte sich Tim Miller noch Strafen in Hülle und Fülle ein – und ging vorzeitig duschen.

Die Löwen Frankfurt hatte wie schon am Freitag ihre Mühe und Not mit dem Tabellenelften aus Weißwasser. Nach der 3:6-Pleite in der Lausitz gelang den Mainhessen diesmal aber ein 4:3-Heimerfolg nach Verlängerung. Ex-Fuchs Roope Ranta markierte den Gamewinner, Löwen-Kapitän Adam Mitchell hatte diesen in der 64. Spielminute eingeleitet. Zuvor hatte Mitchell bereits zweimal in regulärer Spielzeit getroffen.

DIE SPIELE IM STENOGRAMM: (7 Einträge)

 

Keine Tore und keine Punkte gab es für die Bayreuth Tigers am Sonntag in Bietigheim zu feiern. Die Steelers schafften also auch die Wiedergutmachung für die Freitagspleite in Oberfranken. 5:0 hieß es am Ende für das Team von Trainer Marc St-Jean, dass nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe im Schlussdrittel gegen Tigers-Stürmer Drew Melanson davonzog. Steelers-Torhüter Stephon Williams durfte sich am Ende nach 26 Saves über seinen fünften Shutout der Saison freuen.

Huba Sekesi bescherte den circa 550 per Sonderzug mitgereisten Teufel-Fans eine stimmungsvolle Heimfahrt. Der Aushilfsverteidiger war als einziger Akteur beim Bad Nauheimer 2:1-Erfolg nach Penalty-Schießen in Crimmitschau erfolgreich. Zuvor hatte Youngster Mick Köhler den Favoriten gegen die zuvor seit vier Spielen ungeschlagenen Eispiraten mit seinem Ausgleichstreffer (42.) in die Verlängerung gebracht.

Wenige Tore fielen beim Duell zwischen den Tölzer Löwen und den Ravensburg Towerstars. Doch auch hier glückte den Gästen aus Oberschwaben letztendlich die Revanche für die Heimpleite vor zwei Tagen – wenn auch erst im Shootout. Andreas Driendl verwandelte seine beiden Versuche zum 2:1 nach Penalty-Schießen für die Towerstars.

Sebastian Groß


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Kurznachrichtenticker

  • vor 41 Minuten
  • Mathias Eisenblätter wird dritter Gesellschafter bei den Westsachsen und ergänzt somit das Team um Jens Tützer und Ronny Bauer. „Ich engagiere mich bei den Eispiraten nicht aus einem fantypischen oder emotionalem Hintergrund. Für mich steht vorrangig die Standorterhaltung“, so Eisenblätter.
  • gestern
  • Die Starbulls Rosenheim haben den Vertrag mit Junioren-Nationalspieler Kevin Slezak (19) verlängert. Der Angreifer wurde kürzlich zum Rookie des Jahres in der Oberliga Süd gewählt und kam in der vorzeitig abgebrochenen Spielzeit 2019/20 in 33 Partien auf zwölf Tore sowie elf Vorlagen.
  • vor 3 Tagen
  • Angreifer Robert Kneisler erhält einen DEL2-Fördervertrag und wird somit weiterhin für die Bietigheim Steelers auf dem Eis stehen. Das 18-jährige Eigengewächs bestritt bis dato insgesamt 69 Zweitligapartien für die Steelers und verzeichnete dabei zwei Scorer-Punkte (ein Tor, ein Assist).
  • vor 3 Tagen
  • Florian Krumpe verteidigt auch in der kommenden Saison für die Starbulls Rosenheim (Oberliga Süd). In der Spielzeit 2019/20 bestritt das Rosenheimer Eigengewächs 41 Oberligaspiele für die Grün-Weißen (ein Tore, zehn Assists).
  • vor 4 Tagen
  • Die Hannover Indians haben zwei Abgänge bekannt gegeben. Wie die Niedersachsen mitteilten, werden Torhüter Philip Lehr und Angreifer Roman Pfennings (steht offenbar vor einem Wechsel zum Lokalrivalen Hannover Scorpions) zukünftig nicht mehr für den Nord-Oberligisten auf dem Eis stehen.

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