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Mittwoch, 29. Januar 2020

Überraschende Wende im seit Monaten schwelenden Streit: Russischer Geschäftsmann Mikhail Ponomarev verkauft seine Anteile an der Krefeld Pinguine GmbH

Der russische Geschäftsmann Mikhail Ponomarev hat angekündigt, seine Anteile an der Krefeld Pinguine GmbH zu verkaufen.

Foto: imago images/Eibner

Überraschende Wende im seit Monaten schwelenden Gesellschafterstreit beim DEL-Tabellenzwölften Krefeld Pinguine: Anteilseigner Mikhail Ponomarev, der zuletzt vor allem von Pinguine-Geschäftsführer Matthias Roos hart angegangen und kritisiert worden war, hat in einem persönlichen Statement erklärt, seine Anteile an der Krefeld Pinguine GmbH zu verkaufen. „Das Kapitel Krefeld Pinguine ist für mich geschlossen“, heißt es in dem Statement, das der russische Geschäftsmann auf der Homepage des Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen 05 verbreiten ließ.

Dort heißt es wörtlich: „Die Energy Consulting Europe (ECE) hat den Anwalt Wolfgang Peters beauftragt, eine endgültige Übertragung ihrer Anteile an den Krefeld Pinguinen in die Wege zu leiten. Dieser Schritt ist aufgrund des vergifteten Klimas zwischen den Beteiligten für mich unausweichlich geworden.“

Nachfolgend schildert Ponomarev, der über seine Firma Energy Consulting Europe nach wie vor 46 Prozent der Anteile an der Krefeld Pinguine GmbH hält, seine Sicht der Dinge im seit Monaten andauernden Streit um Macht und Einfluss und dass er sich arg getäuscht fühlt. „Mir wurden Zahlen genannt, Perspektiven aufgezeigt. Ich stieg ein, angetan von der Idee, Krefeld wieder zu einer national anerkannten Sportstadt zu machen. Hinterher zeigte sich: Was mir erzählt und vorgerechnet wurde, stellt sich als falsch heraus. Der Finanzbedarf war exorbitant hoch, die jahrelange Misswirtschaft seitens der Verantwortlichen sorgte für immer wieder neue, vorher nicht bekannte Lücken in der Finanzierung“, so Ponomarev in seiner Stellungnahme.

Und der Geschäftsmann schließt sein ausführliches Statement zu den internen Vorgängen bei den Krefeld Pinguinen mit den Worten: „Spätestens als begonnen wurde, das längst vom Rat der Stadt Krefeld beschlossene Umbauprojekt des Grotenburg-Stadions als Druckmittel gegen meine Person in Sachen KEV-Einigung zu nutzen, wurde mir klar: Ich muss einen Schlussstrich ziehen. Ich bin nicht länger bereit, als alleiniger Buhmann für ein System der jahrelangen Misswirtschaft herzuhalten. Zudem ist es meine Pflicht, den KFC Uerdingen und alle, die mit Herzblut für diesen Verein arbeiten oder mitfiebern, vor Schaden zu bewahren.“


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Notizen

  • vor 3 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 3 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 4 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 4 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 5 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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