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Dienstag, 4. Februar 2020

Zeremonie am 24. Mai in Zürich Schweizer Streit und Seger, dazu Smyth, Yashin und Timonen werden in die Hall of Fame der IIHF aufgenommen

Kimmo Timonen beendete seine Karriere mit dem Stanley-Cup-Sieg in Chicago.
Foto: imago images / Icon SMI

Der Eishockey-Weltverband hat am Dienstag die 2020er-Klasse der Hall of Fame der IIHF bekannt gegeben. Neben den beiden Schweizern Mathias Seger und Mark Streit werden in der „Spieler-Kategorie“ der Kanadier Ryan Smyth, der Finne Kimmo Timonen und der Russe Alexei Yashin in die Ruhmeshalle des Verbands aufgenommen. Die feierliche Zeremonie wird am 24. Mai im Rahmen der Eishockey-Weltmeisterschaft 2020 in Zürich (Schweiz) stattfinden.

Der Schweizer Dauerbrenner Mathias Seger bestritt sage und schreibe 16 (!) Weltmeisterschaften für die Nati, nach wie vor ein Rekordwert. Während Seger nie außerhalb der Schweiz spielte und von 1999 bis zu seinem Karriereende 2018 fast 20 Jahre lang einzig für die ZSC Lions Zürich auflief, wurde Defensivkollege Mark Streit der erste echte Top-Star aus der Schweiz in der NHL, kam in 820 NHL-Partien auf genau 100 Treffer und 349 Vorlagen. Ryan Smyth, der 2014 zuletzt in der NHL auflief und eine lange Karriere (1.363 Spiele, 901 Punkte) beendete, gewann mit Kanada Olympisches Gold 2002 sowie die WM-Titel 2003 und 2004.

Offensiv-Hüne Alexei Yashin gehörte im Trikot der Ottawa Senators und der New York Islanders über Jahre zu den torgefährlichsten Spielern der NHL, erzielte 348 Treffer in knapp 900 Partien. Dazu holte er mit Russland WM-Gold 1993 sowie Olympia-Silber 1998. Finnlands Verteidiger-Legende Kimmo Timonen gestaltete über Jahre das Spiel seiner NHL-Teams Nashville und Philadelphia, ehe er zum Transferschluss 2015 kurz vor seinem Karriereende zu den Chicago Blackhawks wechselte und tatsächlich noch den ersehnten Stanley-Cup-Sieg zum Abschluss seiner aktiven Zeit feierte – eine unvergleichliche Geschichte.

Neues Hall-of-Fame-Mitglied in der „Builder“-Kategorie wird Mong-Won Chung aus Südkorea, dessen einzigartige Bedeutung für das Eishockey im Land des Olympia-Gastgebers von 2018 gewürdigt wird. Den Paul Loicq Award – für außerordentliche Beiträge zum internationalen Eishockey – erhält Zoltan Kovacs, Generalsekretär des ungarischen Eishockeyverbands. Mit dem Richard „Bibi“ Torriani Award für besondere Eishockeyspieler außerhalb der Top-Ligen wird der Niederländer Ron Berteling ausgezeichnet.

Sebastian Groß


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Notizen

  • gestern
  • Weißwassers Stürmer Nikita Knaus verletzte sich bei seinem Einsatz für die U19-Nationalmannschaft und wird den Rest der Saison ausfallen.
  • vor 3 Tagen
  • Julian Wäser wird den Hannover Indians am Freitag im Oberliga-Nord-Spiel gegen die Füchse Duisburg fehlen. Der Verteidiger ist nach seiner zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting in dieser Saison automatisch gesperrt.
  • vor 4 Tagen
  • Lukas Gohlke vom EC Peiting wird für seinen Check gegen das Knie seines Gegenspielers im Spiel gegen Heilbronn am 1. Februar für drei Oberliga-Süd-Partien gesperrt. Dies teilte die Liga am Sonntag mit.
  • vor 7 Tagen
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • vor 7 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorfer kam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er wechselt nun ligaintern zum EC Peiting.
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