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Freitag, 28. Februar 2020

Der 49. DEL-Spieltag am Freitag Hanowski hält kleine Playoff-Chance der Haie am Leben, DEG mit Overtime-Sieg in Berlin, Ice Tigers ärgern Spitzenreiter München

Die Kölner Haie jubelten in Iserlohn.
Foto: imago images/Eibner-Pressefoto/Jonas Brockmann

Die Kölner Haie haben in ihrer zweiten Partie unter Neu-Trainer Uwe Krupp ihren zweiten Sieg gefeiert. Am Iserlohner Seilersee gewannen die Domstädter am Freitagabend mit 3:2 und haben sich so drei Spieltage vor dem Ende der DEL-Hauptrunde zumindest ihre theoretische Chance auf Tabellenplatz zehn erhalten. Ben Hanowski avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner für die Gäste, die im Schlussdrittel eine gut zweiminütige doppelte Unterzahl überstanden. Weil Konkurrent Augsburg bei der 2:3-Niederlage nach Penalty-Schießen in Ingolstadt Punkte ließ, liegen die Haie nun noch sieben Zähler hinter den Fuggerstädtern. Allerdings kann der AEV am Sonntag mit einem Heimerfolg über Iserlohn den Einzug in die erste Playoff-Runde unter Dach und Fach bringen.

Die Düsseldorfer EG hat im Kampf um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale einen 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Eisbären Berlin gefeiert. Luke Adam sorgte in der Overtime für den "Sudden Victory" der Gäste. Allerdings war der eine Zähler für die momentan viertplatzierten Eisbären Gold wert, denn die Mannen von Head Coach Serge Aubin konnten den unmittelbaren Verfolger aus dem Rheinland so immerhin vier Punkte auf Abstand halten.

Unterdessen zwangen die Nürnberg Ice Tigers den Tabellenführer und großen Favoriten aus München mit 2:1 in die Knie. Andreas Eder gelang in der 58. Spielminute der Siegtreffer für die Franken, die weiter auf Platz acht und damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde hoffen dürfen. Straubing musste im Rennen um Platz zwei derweil einen Rückschlag hinnehmen: Die Niederbayern unterlagen Bremerhaven mit 1:4 und liegen nun nur noch einen Punkt vor dem Tabellendritten Mannheim. Das Resultat war aber deutlicher als die Partie selbst, erzielten die Fischtown Pinguins ihre Tore drei und vier doch erst in der letzten Spielminute.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 

 

Meister Mannheim sorgte beim 3:0-Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine indes spät für eindeutige Verhältnisse. Vor 12.551 Zuschauern in der SAP Arena gingen die Hausherren durch Jan-Mikael Järvinen zwar früh in Führung, doch lange Zeit hielt der Außenseiter aus der Seidenstadt mit. Erst ein Powerplay-Treffer durch Ben Smith zum 2:0 nach etwas mehr als 45 Minuten stellte die Weichen endgültig auf Adler-Sieg. Nico Krämmer setzte in Unterzahl den Schlusspunkt.

André Schall


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Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
  • gestern
  • Der langjährige DEL-Verteidiger Dylan Yeo beendet seine Karriere. Sein letzter Club, die Dragons de Rouen (Frankreich), gaben dies in Folge ihres Halbfinal-Aus bekannt. Der 39-jährige Yeo hatte für die Straubing Tigers, die Iserlohn Roosters und die Schwenninger Wild Wings gespielt.
  • vor 2 Tagen
  • Die Stuttgart Rebels aus der Oberliga Süd haben bestätigt, dass Angreifer Reagan Poncelet wie geplant sein zweites Vertragsjahr auf der Waldau antreten wird. 2025/26 kam der 27-jährige Kanadier auf drei Tore und acht Assists in 27 Partien.
  • vor 3 Tagen
  • NHL am Mittwoch: Dank fünf Punkten von Connor McDavid (drei Tore, zwei Assists) siegten die Edmonton Oilers mit 5:2 in San Jose. Josh Samanski stand für Edmonton rund elf Minuten auf dem Eis, Leon Draisaitl fehlte weiter verletzt. Außerdem: New York Rangers - Buffalo 3:5, Toronto - Washington 0:4.
  • vor 8 Tagen
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
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