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Freitag, 28. Februar 2020

Der 47. Spieltag der Oberliga Süd am Freitag Memmingen verteidigt Platz eins, Deggendorf ist Dritter, Selb hat Playoff-Ticket so gut wie sicher

Die Selber Wölfe stehen nach dem 5:3-Sieg in Füssen so gut wie sicher in den Playoffs.
Foto: Mario Wiedel

Mit dem 5:3-Heimerfolg am Freitagabend über die Starbulls Rosenheim haben die ECDC Memmingen Indians die Tabellenführung behauptet und die Eisbären Regensburg, die zu Hause die Lindauer Islanders besiegten, auf Distanz halten können. Tabellendritter hinter Regensburg ist jetzt der Deggendorfer SC, der sich gegen die Blue Devils Weiden durchsetzte. Aufsteigende Tendenz zeigten auch die Selber Wölfe, die beim EV Füssen gewannen und damit so gut wie nicht mehr vom achten Platz zu verdrängen sind.

Zu einer überwiegend einseitigen Angelegenheit geriet das Spitzenspiel des Abends auf dem Hühnerberg in Memmingen. Zu dominant waren die Indians vor allem in den ersten beiden Spielabschnitten und legten bis Mitte des Schlussdrittels mit vier Toren vor. Beim Führungstreffer stocherte Oberliga-Top-Scorer Brad Snetsinger die Scheibe über die gegnerische Torlinie. Patrik Beck und Fabian Voith steuerten zwei Überzahltore bei, Louis Latter fälschte Simon Meiers Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 4:0 ab. Den Rückstand hatten sich die Oberbayern durch teils überflüssige Strafen selbst zuzuschreiben und konnten im Schlussdrittel lediglich Ergebniskosmetik betreiben. Mit dem verdienten Sieg bleibt die Mannschaft von Indians-Head Coach Sergej Waßmiller in der Oberliga Süd weiter das Maß aller Dinge.

Weiterhin auf den Fersen des Spitzenreiters bleiben die Eisbären Regensburg, die zu Hause die EV Lindau Islanders mit 4:2 schlugen und den Gästen vom Bodensee die letzte Hoffnung auf Platz acht zunichte machten. Nach der frühen 2:0-Führung im Eröffnungsdrittel konnten die Lindauer im Schlussdrittel per Doppelschlag zwar ausgleichen, doch Peter Flache und Lars Schiller machten für die Oberpfälzer den Deckel drauf.

Die Spiele im Stenogramm (5 Einträge)

 

Von der Niederlage der Rosenheimer in Memmingen profitieren konnte der Deggendorfer SC, der vor heimischer Kulisse die Blue Devils Weiden am Ende mit 5:3 niederrang und dadurch auf Tabellenplatz drei vorrückte. Bis kurz vor Mitte des zweiten Drittels sahen die Niederbayern schon wie der sichere Sieger aus. Allerdings konnte Weiden den 0:3-Rückstand binnen zwei Minuten durch Treffer von Martin Heinisch, Tomas Knotek und Ralf Herbst blitzartig wettmachen und gleichziehen. Zwei Tore von Thomas Greilinger bescherte den Deggendorfern schließlich den Sieg.

Den siebten Dreier in Folge fuhr der SC Riessersee beim 5:1-Heimsieg über den zuletzt wiedererstarkten EC Peiting ein und ließ lediglich einen Gegentreffer von ECP-Kapitän Andreas Feuerecker zu. Uli Maurer sorgte mit seinen beiden Toren im Schlussdrittel für die Entscheidung zugunsten der Garmischer. Diese lauern weiter knapp hinter Rosenheim sowie Deggendorf und wahren sich somit alle Chancen aufs Playoff-Heimrecht.

Fast nicht mehr zu nehmen ist den Selber Wölfen der achte Tabellenplatz nach dem 5:3-Erfolg am Freitagabend beim EV Füssen. Vor allem Richard Gelke war es, der nach einem umkämpften Duell mit seinen insgesamt drei Toren seine Mannen auf die Siegerstraße brachte und die Vorfreude auf die Playoff-Teilnahme bei den Oberfranken steigerte.

Beim einzigen Spiel des Abends in der Verzahnungsrunde empfingen die Bulls aus Sonthofen die Black Hawks aus Passau. Trotz der tags zuvor verkündeten Insolvenz gaben sich die Oberallgäuer Spieler wenig beeindruckt, schickten die Niederbayern mit 3:0 nach Hause und bauten ihren Vorsprung auf den zweitplatzierten TEV Miesbach damit auf 13 Zähler aus. Passau hingegen kassierte nach sieben Siegen aus den ersten sieben Partien die sechste Niederlage nacheinander und setzte auch das erste Spiel nach der Entlassung von Coach Heinz Feilmeier in den Sand. Am Montag wird sein Nachfolger John Samanski in der Dreiflüssestadt erwartet.

Peter Schlefsky


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Notizen

  • gestern
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorferkam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er schloss sich im Oktober den Gladiators an und absolvierte 30 Spiele, in denen er ein Tor und fünf Assists verbuchte.
  • vor 2 Tagen
  • Neue Anfangszeit für das Spiel der Zwischenrunde Gruppe 2 in der Oberliga Nord: Die Begegnung zwischen Herford und Leipzig beginnt am kommenden Sonntag bereits um 18 Uhr und nicht um 18.30 Uhr.
  • vor 3 Tagen
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • vor 3 Tagen
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
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