Nachdem er zuvor in zehn aufeinanderfolgenden Partien mindestens einen Scorer-Punkt verbuchen konnte, blieb Leon Draisaitl beim 3:2-Erfolg seiner Edmonton Oilers gegen die Ottawa Senators in der Nacht zum Mittwoch ohne Torbeteiligung.
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Als inzwischen fünftes Team seit dem Beginn der NHL-Saison Mitte Januar müssen die Philadelphia Flyers vorübergehend aussetzen. Nachdem ein zweiter Spieler des zweimaligen Stanley-Cup-Siegers auf die COVID-19-Liste der Liga gesetzt wurde, ist das gesamte Team der Flyers zur Zwangspause gezwungen. Das für die Nacht zum Mittwoch geplante Spiel gegen die Washington Capitals wurde abgesagt und auf einen (bis dato noch nicht feststehenden) neuen Termin verschoben. Das nächste vorgesehene Spiel der Flyers wäre am Sonntag gegen die New York Rangers.
Trotz aller coronabedingten Spielausfällen fanden in der Nacht zum Mittwoch in der NHL aber auch sieben Partien statt. Aus deutscher Sicht waren dabei vor allem die Duelle der Ottawa Senators gegen die Edmonton Oilers sowie das Gastspiel der Detroit Red Wings bei den Florida Panthers von Interesse. Im direkten Duell musste sich Tim Stützle mit seinen Senators erneut den Oilers um Leon Draisaitl und Dominik Kahun geschlagen geben. Beim 3:2-Erfolg der Oilers blieben jedoch alle drei deutschen Akteure punktlos. Damit fand auch Draisaitls Punkteserie nach zehn Partien ein Ende. Mit seinen Detroit Red Wings kassierte Thomas Greiss indes bei den Florida Panthers eine 1:2-Niederlage. Der 35-jährige Torhüter parierte in der Partie 20 von 22 Schüssen auf sein Tor.
Angetrieben von ihrem Kapitän Steven Stamkos, der zwei Treffer erzielte und eine Vorlage verbuchte, kam Tampa Bay Lightning zu einem 6:1-Erfolg bei den Nashville Predators. Eine weitere Niederlage kassierte der frühere deutsche Bundestrainer Marco Sturm mit seinen Los Angeles Kings. Die Kings mussten sich den San Jose Sharks nach Penalty-Schießen mit 3:4 geschlagen geben. Außerdem setzten sich die Chicago Black Hawks bei den Dallas Stars mit 2:1 durch, die Calgary Flames besiegten die Winnipeg Jets mit 3:2 und die Vegas Golden Knights feierten einen knappen 5:4-Erfolg gegen die Anaheim Ducks.
Seine Karriere mit sofortiger Wirkung beendet, hat unterdessen Mikko Koivu. Der Finne bestritt insgesamt 1.094 NHL-Spiele, in denen er 217 Treffer erzielte und 522 Assists sammelte. Zudem war der 37-jährige Angreifer lange für das finnische Nationalteam aktiv, das er auch bei mehreren internationalen Turnieren wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen als Kapitän aufs Eis führte. Nach 15 Spielzeiten im Trikot der Minnesota Wild hatte sich Koivu zu Saisonbeginn den Columbus Blue Jackets angeschlossen, für die er noch sieben Partien (ein Tor, ein Assist) absolvierte.
Sebastian Saradeth