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Montag, 22. Februar 2021

35. Spieltag der DEL2 am Montag Frankfurt gewinnt Derby in Bad Nauheim, Landshut geht zu Hause gegen Ravensburg unter, Weißwasser mit fünfter Pleite in Serie

Löwe Eddy Lewandowski überwindet Bad Nauheims Schlussmann Felix Blick im Shootout.
Foto: Chuc

Drei Spiele standen im Rahmen des 35. Spieltags der DEL2 am Montagabend auf dem Programm. Dabei gelang den Löwen Frankfurt beim Hessenderby in Bad Nauheim ein 3:2-Erfolg im Shootout und gleichzeitig der dritte Sieg in Serie. Ravensburg schoss sich beim EV Landshut (Endstand 8:3) in einen Torrausch. Die Lausitzer Füchse kassierten in Kaufbeuren (3:4 n.V.) die fünfte Niederlage in Serie.

In einem überaus fairen Derby mit nur je einer Strafe auf beiden Seiten setzten sich die Löwen Frankfurt am Montagabend mit 3:2 nach Penalty-Schießen bei den Roten Teufeln in Bad Nauheim durch. Zweimal legten die Haushessen vor, zweimal kam der Gast aus der Mainmetropole zurück. Am Ende waren es die Routiniers Eddy Lewandowski und Adam Mitchell, die im Shootout den zweiten Zähler für Frankfurt sicherten. Die Löwen liegen damit weiter auf Platz fünf, haben aber bei drei Spielen weniger nur noch vier Zähler Rückstand auf Freiburg und Platz zwei.

Die Spiele im Stenogramm: (3 Einträge)

 

Der EV Landshut musste direkt nach der Verkündung des neuen Vertrags von Cheftrainer Leif Carlsson (bis April 2022) eine herbe 3:8-Heimklatsche gegen die Ravensburg Towerstars hinnehmen. Der Auftritt der Gäste, die nach der Trennung von Rich Chernomaz befreit wirken, erinnerte an die frühe Saisonphase, als die Towerstars die Liga dominierten. Erst nach dem 7:0 nahmen die Oberschwaben am Montag den Fuß vom Gas und Landshut konnte mit drei Toren in den letzten drei Spielminuten noch Ergebniskosmetik betreiben. Mit zwei richtungsweisenden Treffern im zweiten Abschnitt und einer Vorlage war Youngster Justin Volek, der erst kürzlich von den Krefeld Pinguinen zurück nach Ravensburg beordert worden war, der erfolgreichste Akteur des Abends.

Die Niederlagenserie der Lausitzer Füchse nach der Trennung von Head Coach Corey Neilson hält an. In Kaufbeuren kassierte das Team aus Weißwasser am Montagabend die fünfte Pleite in Serie – einmal mehr denkbar knapp und nach eigenem Vorsprung. Mit 2:0 und 3:1 führten die Jungs von Trainer Chris Straube im Allgäu, am Ende gewann der ESVK mit 4:3 nach Verlängerung. Der Mann des Abends war mit zwei Toren – darunter der Siegtreffer in der Overtime – und einer Vorlage ESVK-Stürmer Branden Gracel.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • gestern
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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