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Sonntag, 14. März 2021

Final-Four-Turnier in Füssen ESC Planegg-Würmtal gewinnt Endspiel gegen Berlin mit 4:1 und wird deutscher Frauen-Meister 2021 – Ingolstadt sichert sich dritten Platz

Mit 4:1 entschieden die Spielerinnen des ESC Planegg-Würmtal das Finale gegen Berlin für sich. Damit sicherte sich der Verein aus Oberbayern seinen achten deutschen Meistertitel.
Foto: Dominic Pencz

Der ESC Planegg-Würmtal ist deutscher Frauen-Meister 2021. Die Mannschaft von Cheftrainer Marcel Breil gewann am Sonntag das Endspiel beim Final-Four-Turnier in Füssen gegen die Eisbären Juniors Berlin mit 4:1. Damit sicherten sich die Oberbayern ihren achten Meistertitel in der Frauen-Bundesliga. Im Spiel um Platz drei setzte sich zuvor der ERC Ingolstadt gegen den ECDC Memmingen mit 2:1 durch.

Planegg wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht, war bereits im ersten Drittel klar überlegen und führte nach den ersten 20 Minuten durch einen Treffer von Kerstin Spielberger mit 1:0. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts erhöhte Jacyn Reeves für den Hauptrundenzweiten auf 2:0. Für die Entscheidung sorgte schließlich Justine Reyes – nun in Überzahl – nach 24 Sekunden im Schlussdrittel. Lucie Geelhaar sorgte zwar mit ihrem Tor achteinhalb Minuten vor dem Ende nochmals für Hoffnungen bei den Eisbären, doch diese zerstörte spätestens Spielberger mit ihrem zweiten Treffer der Partie in der Schlussminute. Letztendlich sicherte sich Planegg souverän mit 4:1 den ersten Meistertitel seit der Saison 2016/17.

Auch im davor ausgetragenen Spiel um Platz 3 behielt der Favorit die Oberhand. Der ERC Ingolstadt – am Samstag im Halbfinale überraschend den Eisbären Juniors Berlin mit 1:2 unterlegen – setzte sich knapp mit 2:1 gegen den ECDC Memmingen durch. Tanja Eisenschmid (1. Spielminute) sowie Celina Haider (5.) brachten den Hauptrundenersten früh in der Partie in Führung. Sonja Weidenfelder gelang zwar noch im ersten Drittel der Anschlusstreffer für die Indians (17.), zum Ausgleich sollte es im weiteren Spielverlauf aber nicht mehr reichen.

Planeggs Torhüterin Franziska Albl erklärte nach dem Spiel: „Jede Meisterschaft ist besonders und gerade nach so einem Jahr mit all den Schwierigkeiten, ist es einfach Wahnsinn, das Ding dann zu holen. Wir haben die ganze Saison richtig hart gearbeitet und auch jetzt am Wochenende alles gegeben.“

Sebastian Saradeth


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
  • gestern
  • Paul Mayer ist U21-Förderspieler des Monats Januar in der DEL2. Mayer stand im Januar 22:21 Minuten pro Spiel auf dem Eis. Das war nicht nur der Höchstwert aller U21-Spieler, sondern auch der Bestwert seines Teams. Zudem war der Defender im Januar an zwei Treffern des ESVK beteiligt.
  • gestern
  • Geldstrafe für Dallas Eakins: Der Trainer der Adler Mannheim hat sich nach Ansicht des DEL-Disziplinarausschusses in der Partie vor der Pause gegen München unsportlich gegenüber den Spieloffiziellen verhalten.
  • vor 3 Tagen
  • Für Weidens Torhüter Felix Noack (Unterkörperverletzung) ist die DEL2-Saison voraussichtlich vorzeitig beendet. Zudem laborieren die Kontingentstürmer Zach Tsekos und Tyler Ward an kleineren Verletzungen.
  • vor 4 Tagen
  • Zach Senyshyn, dessen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings vor einem knappen Monat aufgelöst wurde, stürmt nun für Vlci Zilina (Slowakei).
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