Anzeige
Anzeige
Samstag, 20. März 2021

Der 44. DEL2-Spieltag am Samstag Bad Tölz springt auf Platz zwei, Freiburger Punkteserie reißt, Frankfurt verteidigt Rang vier dank Overtime-Sieg, Landshut desolat

Viel Action gab es vor dem Tor der Lausiter Füchse in Bietigheim, am Ende behielten die Steelers (grüne Trikots) knapp mit 3:2 die Oberhand. Foto: imago images

Die DEL2 biegt auf die Zielgerade der Hauptrunde ein. Umso wichtiger waren die drei Zähler für Kaufbeuren, die erneut ohne Torjäger Sami Blomqvist auskommen mussten. Die Allgäuer verdienten sich den Sieg gegen Freiburg besonders durch ein starkes Powerplay, gleich die ersten drei Gelegenheiten führten zum Erfolg. Tyler Spurgeon stellte in der 39. Minute gar auf 4:1, damit wurde es zu viel für die Gäste aus dem Breisgau. Die Joker hatten danach zu jeder Zeit die Kontrolle und behalten als Sechster die Top fünf weiter im Visier. Freiburg fiel auf Platz drei zurück und ging erstmals nach einer beeindruckenden Serie von 18 Spielen in Folge ohne Punkte vom Eis.

Deutlich spannender war es in Ravensburg, beim heimschwächsten Team der Liga. Die Towerstars legten im Duell mit Frankfurt nach vier Pleiten am Stück aber einen guten Auftritt hin und führten schnell mit zwei Toren. Im zweiten Drittel schlugen die formstarken Löwen durch Kyle Wood (21.) und Kale Kerbashian in Überzahl (27.) allerdings zurück. Danach waren die Hessen am Drücker, verpassten es aber weiter nachzulegen. Bis zur Verlängerung blieb es beim Remis, dann fingen sich Andreas Driendl und David Zucker eine Strafe. Das folgende Powerplay nutzte Maximilian Faber in der 63. Minute zum fünften Frankfurter Sieg nacheinander. Damit ist Position drei weiter in Sichtweite, auf die nachfolgenden Bietigheim Steelers verloren die Hessen aber einen Zähler.

Neuer Tabellenzweiter dank des besseren Torverhältnisses sind die Tölzer Löwen, die sich gegen Crimmitschau von der Overtime-Niederlage im letzten Spiel in Weißwasser gut erholt zeigte. Die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet erarbeitete sich bereits nach dem ersten Abschnitt einen komfortablen Vorsprung und machte anschließend hinten dicht. Zudem hielt Maximilian Franzreb wieder einmal stark. Die Eispiraten bleiben Achter, der Vorsprung schmilzt allerdings. Zudem schwächeln die Sachsen momentan auswärts.
 

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

 

Die zuletzt strauchelnden Bietigheim Steelers kehrten gegen Weißwasser in die Erfolgsspur zurück. Zwischenzeitlich zeigten die Füchse aber erneut Moral und holten durch Nick Ross und Lars Reuß (25./40.) zwei Tore auf. Das Finish gehörte aber den Steelers und Riley Sheen, der in der 57. Minute mit seinem zweiten Treffer den Sieg für die Hausherren unter Dach und Fach brachte. Damit bleibt Bietigheim nun punktgleich mit Frankfurt Fünfter, Weißwasser ist mit acht Zählern Rückstand auf Rang acht Elfter.

Mindestens zwei Nummern zu groß erwies sich Tabellenführer Kassel für die Dresdner Eislöwen, deren Abwehr sich einmal mehr katastrophal präsentierte. Zudem ging ohne Top-Scorer und Kapitän Jordan Knackstedt auch offensiv nicht viel. Die Gäste zogen im zweiten Drittel auf und davon und nahmen danach einen Gang raus. Zwei Huskies hatten besonders Grund zur Freude: Verteidiger Dustin Reich, 19 Jahre alt, erzielte sein erstes Profitor und Lois Spitzner markierte einen Hattrick. Eislöwe Matej Mrazek schoss zum Ehrentreffer ein und durfte sich ebenfalls über sein erstes Erfolgserlebnis in der DEL2 freuen.

In Landshut läuft weiter nicht viel zusammen, das Tabellenschlusslicht ging auch gegen Bad Nauheim unter. Cason Hohmann dominierte einmal mehr und sammelte dabei fünf Punkte ein. Die Roten Teufel kommen langsam wieder in Fahrt und sind bei einem Spiel weniger nur noch sechs Punkte von einem Playoff-Platz entfernt.

Die Heilbronner Falken holten in letzter Minute einen Sieg in Bayreuth. Die Tigers waren drauf und dran das Ergebnis ins Ziel zu bringen, aber Marcus Götz hatte was dagegen (58.). In der letzten Minute traf Stefan Della Rovere nach einem katastrophalen Fehlpass von Kurt Davis sogar noch zum Sieg.

Tony Poland


Kurznachrichtenticker

  • vor 24 Minuten
  • Aus beruflichen Gründen verlässt Angreifer Kevin Thau die Hammer Eisbären (Oberliga Nord). Der 30-Jährige war seit 2015 für Hamm aktiv und wirkte zuletzt auch als Mannschaftskapitän.
  • gestern
  • Sergej Janzen wechselt innerhalb der Oberliga Süd vom Deggendorfer SC zu den EHF Passau Black Hawks. Für Deggendorf war der 34-jährige Angreifer seit 2015 aktiv. In der Spielzeit 2020/21 kam Janzen zu 33 Einsätzen (zwei Tore, sieben Assists) für den DSC.
  • gestern
  • Stürmer Markus Lillich, der im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren groß geworden ist und bei den Jokern seine ersten Profi-Spiele in der DEL2 absolviert hat, kommt nach zwei Jahren in Bayreuth zurück ins Allgäu. 2020/21 kam er für die Tigers aus Oberfranken in 50 Einsätzen auf 13 Tore und neun Vorlagen.
  • gestern
  • Mit Lucas Böttcher (18) und Niklas Heyer (19) bleiben zwei Talente bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2). Während Verteidiger Heyer (41 Spiele, fünf Punkte) seinen Kontrakt um ein Jahr verlängerte, unterzeichnete Stürmer Böttcher (44 Spiele, sechs Zähler) seinen ersten Profivertrag.
  • gestern
  • Zwei weitere Abgänge in Landsberg: Die beiden Verteidiger Marek Charvat (40 Punkte in 56 Spielen) und Maximilian Welz (fünf Punkte in 33 Spielen) verlassen die Riverkings. Beide Spieler erhielten kein neues Vertragsangebot, teilte der Club mit.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige