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Sonntag, 28. März 2021

Der 47. DEL2-Spieltag am Sonntag Heilbronn macht Druck auf die Playoff-Plätze, aber Crimmitschau und Ravensburg gewinnen – Bad Tölz besiegt Freiburg im Top-Spiel

Marco Pfleger (Tölzer Löwen) vergibt eine Chance gegen Enrico Salvarani und den EHC Freiburg. Dennoch setzten sich die Gastgeber im Top-Spiel souverän durch.
Foto: Oliver Rabuser

Comeback von Christoph Kiefersauer am 47. DEL2-Spieltag. Der Stürmer des EHC Freiburg hatte sich im ersten Saisonspiel verletzt und gab nach fünf Monaten Pause ausgerechnet beim Top-Spiel in seinem Heimatort Bad Tölz sein Comeback. Für die Wölfe, die ohne den erkrankten Top-Torhüter Ben Meisner antreten mussten, verlief das Match aber nicht nach Plan: Die Löwen erspielten sich nach 22 Minuten bereits eine 4:0-Führung. Lubor Dibelka. Marco Pfleger und Tyler McNeely waren beim 5:2 der Oberbayern an drei Toren beteiligt.

David Aslin erzielte im vierten DEL2-Spiel seinen ersten Treffer für den EC Bad Nauheim. Der Schwede kehrte nach drei Partien als überzähliger Kontingentspieler ins Lineup zurück. In Kaufbeuren kann das Team aus der Wetterau aber weiterhin nicht gewinnen – diesmal trotz dreimaliger Führung. Ein ESVK-Doppelschlag durch Sami Bloqmvist und Joey Lewis brachte die Allgäuer beim 4:3 auf die Siegerstraße. Mit einer überragenden Parade verhinderte Benedikt Hötzinger spät den 4:4-Ausgleich. John Lammers traf noch zum 5:3 ins leere Tor. Alle vier Duelle der Saison gingen somit an Kaufbeuren.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Die Eispiraten Crimmitschau sammelten nach der bitteren Niederlage gegen Heilbronn wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Gegen den Favoriten aus Frankfurt blieb Michael Bitzer beim 3:0-Coup ohne Gegentor und machte 27 Saves. Die Falken hatten in Weißwasser das nächste richtungsweisende Spiel vor der Brust. Nach ausgeglichenen 40 Minuten gewannen die Gäste das dritte Drittel und somit das Spiel. Verteidiger Kevin Maginot (56.) markierte den Gamewinner.

In Bayreuth duellierten sich die beiden formschwächsten Teams. Die Tigers hatten sechs Spiele in Serie verloren, Ravensburg gewann nur eines der letzten elf Matches. Mit einem Dreier verteidigten die Towerstars den achten Tabellenplatz. Entscheiden war der Doppelschlag von Andrew Kozek und James Bettauer, die in der 40. Minute binnen acht Sekunden aus einem 1:2 ein 3:2 machten. Kai Hospelt und David Zucker mit Tagestreffer Nummer zwei besorgten im Schlussabschnitt den 5:2-Endstand. Tabellenführer Kassel glich in Landshut spät aus und siegte nach 34 Sekunden in der Overtime. Ryan Olsen fälschte einen Schuss von Troy Rutkowski ab. Der Verteidiger hatte 42 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit das 3:3 erzielt, beide Kontingentspieler waren je zweimal erfolgreich. Die Bietigheim Steelers setzten sich in Dresden deutlich mit 6:2 durch. Norman Hauner gelang ein Doppelpack.

Tim Heß


Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Torhüter Michael Bitzer (beruflich bedingtes Karriereende) und Stürmer Samuel Vigneault verlassen die Eispiraten Crimmitschau (DEL2). Letzterer kam in 14 Einsätzen für die Westsachsen auf zwei Tore und zwölf Vorlagen.
  • vor 7 Stunden
  • Aus beruflichen Gründen verlässt Angreifer Kevin Thau die Hammer Eisbären (Oberliga Nord). Der 30-Jährige war seit 2015 für Hamm aktiv und wirkte zuletzt auch als Mannschaftskapitän.
  • gestern
  • Sergej Janzen wechselt innerhalb der Oberliga Süd vom Deggendorfer SC zu den EHF Passau Black Hawks. Für Deggendorf war der 34-jährige Angreifer seit 2015 aktiv. In der Spielzeit 2020/21 kam Janzen zu 33 Einsätzen (zwei Tore, sieben Assists) für den DSC.
  • gestern
  • Stürmer Markus Lillich, der im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren groß geworden ist und bei den Jokern seine ersten Profi-Spiele in der DEL2 absolviert hat, kommt nach zwei Jahren in Bayreuth zurück ins Allgäu. 2020/21 kam er für die Tigers aus Oberfranken in 50 Einsätzen auf 13 Tore und neun Vorlagen.
  • gestern
  • Mit Lucas Böttcher (18) und Niklas Heyer (19) bleiben zwei Talente bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2). Während Verteidiger Heyer (41 Spiele, fünf Punkte) seinen Kontrakt um ein Jahr verlängerte, unterzeichnete Stürmer Böttcher (44 Spiele, sechs Zähler) seinen ersten Profivertrag.
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