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Dienstag, 30. März 2021

Nachholspiele der Oberliga Nord am Dienstag Erfurt geht bei Hannover Indians leer aus, Herford meldet sich erfolgreich aus der Quarantäne zurück, Leipzig gewinnt in Hamm

Kapitän Florian Eichelkraut und seine EXA IceFighters Leipzig bleiben im Rennen um die direkten Playoff-Plätze dabei.
Foto: Kitzing PiX

Im eventuell letzten Heimspiel ihrer Premierensaison haben die Hammer Eisbären mit 3:6 gegen die EXA IceFighters Leipzig den Kürzeren gezogen. Knackpunkt der Eisbären-Niederlage waren desaströse 3 Minuten im ersten Durchgang als die Sachsen mit drei Toren davon ziehen konnten. Nach dem glücklich zustande gekommenen Führungstreffer von Michal Velecky glich Andreas Valdix für die Hammer aus. Nur zwölf Sekunden später leitete Sebastian May mit einem Patzer den Torreigen der IceFighters ein. Das Schlusslicht steckte jedoch nicht auf, kam kurz vor den jeweiligen Drittelpausen dank der Tore von Kevin Thau und Kevin Orendorz auf 3:4 heran. Die Leipziger ließen aber keine weiteren Gegentore zu und konnten den Auswärtssieg durch Robin Slanina und Moritz Israel noch deutlicher einfahren.

Die Hannover Indians konnten im dritten Anlauf die TecArt Black Dragons Erfurt bezwingen. Für die Thüringer bedeutete das 3:1 der Indians die dritte Niederlage in Folge und in der Tabelle wird es drei Spiele vor Schluss im Kampf um den letzten direkten Playoff-Platz mächtig eng. Ohne ihren Top-Stürmer Kyle Beach, dessen zweijährige Verlängerung vom Montag große Wellen geschlagen hat, fehlte den Black Dragons im Angriff die nötige Durchschlagskraft. Besser machten es die Hannoveraner. Igor Bacek brachte seine Farben in Führung, die Brett Bulmer noch vor der zweiten Sirene in Überzahl ausbauen konnte. Die Erfurter warfen alles nach vorne. An alter Wirkungsstätte konnte Arnoldas Bosas den Anschluss herstellen. Der Doppeltorschütze Brett Bulmer beendete letztendlich die Erfurter Träume von Punkten am Hannoveraner Pferdeturm.

Die Spiele in der Statistik (3 Einträge)

 

Es war das Endspiel für die Herforder Ice Dragons im Kampf um das letzte Pre-Playoff-Ticket. Rein in den Spielbetrieb, raus aus der Quarantäne und dann gleich so ein wichtiges Spiel in Hamburg gegen die Rostock Piranhas. Das Team um Jeff Job wahrte seine Chancen auf Platz zehn und landete einen 3:6-Auswärtserfolg. Nach einem ausgeglichenen Auftakt konnten die Ice Dragons im zweiten Durchgang entscheidend Luft zwischen sich und den Kontrahenten bringen. Besonders das 1:2 von Ralf Rinke gerade mal acht Sekunden nach Wiederbeginn traf die Piranhas schwer. Mann des Abends auf Herforder Seite der Kontingentstürmer Christophe Lalonde. Mit einem Dreierpack verhalf er seinem Team zu diesen wichtigen drei Zählern. Spätestens mit dem Unterzahltor zum 2:5 war die Rostocker Gegenwehr gebrochen. Die Tore von Marius Garten für die Westfalen und Filip Stopinski für die Ostseestädter waren da nur noch Ergebniskosmetik.

Martin Bergau


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • Joe Cassetti fehlt DEL2-Club ESV Kaufbeuren für mindestens die kommenden zehn Wochen. Schon in den vergangenen Wochen hatte er an einer Unterkörperverltzung laboriert, die nun einen operativen Eingriff nötig macht.
  • vor 16 Stunden
  • Dennis Miller (26) ist zum Tryout bei den Erding Gladiators. Der Stürmer, der die Saison in der ECHL (Kalamazoo Wings) beginnen wollte, dort aber noch vor Saisonstart durchs Raster fiel, soll sich beim Süd-Oberligisten für einen Vertrag empfehlen. 2024/25 spielte Miller in Freiburg (DEL2).
  • vor 18 Stunden
  • Die Ravensburg Towerstars (DEL2) vermelden einen personellen Abgang im administrativen Bereich. David Keckeis wird nach rund dreieinhalbjähriger Tätigkeit in der Geschäftsstelle den Club zum Monatsende verlassen.
  • gestern
  • Die PENNY DEL hat Daniel Fischbuch (Iserlohn Roosters) mit einer Geldstrafe von 750 Euro belegt. Dem Stürmer wird unsportliches Verhalten in Form einer Schwalbe im Spiel gegen Frankfurt vorgehalten, dies nach bereits zwei zuvor beanstandeten Vergehen.
  • vor 4 Tagen
  • Die Viertelfinalduelle des ERC Ingolstadt gegen Frölunda Göteborg (Schweden) sind angesetzt: Die Panther spielen zunächst am Dienstag, 2. Dezember (19:30 Uhr), zu Hause und dann zwei Wochen darauf am 16. Dezember (ebenfalls Dienstag) auswärts in Göteborg (Spielbeginn 18 Uhr).
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