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Freitag, 23. April 2021

Das DEL2-Viertelfinale am Freitag Zwei weitere Heimsiege: Sheen trifft bei Bietigheims 4:2 gegen Frankfurt doppelt, Kaufbeuren kann Aufholjagd in Freiburg nicht vollenden

Kaufbeurens Torhüter Maximilian Meier und John Lammers können Freiburgs Simon Danner in dier Szene nicht stoppen. Der Wölfe-Allrounder traf zum zwischenzeitlichen 5:2.
Foto: imago images/Beautiful Sports

Start der letzten beiden DEL2-Viertelfinalserien am Freitag: Bei der Partie zwischen Bietigheim und Frankfurt duellierten sich zwei Teams mit Aufstiegsambitionen. Zudem trat der ESV Kaufbeuren beim Hauptrunden-Dritten in Freiburg an. Bereits am Donnerstag nutzen Kassel (gegen Heilbronn) und Bad Tölz (gegen Ravensburg) ihr Heimrecht und gingen in den jeweiligen Best-of-Five-Serien mit 1:0 in Führung.

Bietigheim musste zum Auftakt auf Leon Doubrawa, Norman Hauner, Matt McKnight und Robin Just verzichten, die nach der coronabedingten Quarantäne noch nicht ins Lineup zurückkehren konnten. Die beste Chance im ersten Drittel im Ellental vergab Löwen-Stürmer Darren Mieszkowski, der bei einem Alleingang am ehemaligen Frankfurter Jimmy Hertel scheiterte. In einem intensiven Match blieben weitere Gelegenheiten zunächst aus. Bitter für die Gäste: Mike Fischer schied nach einem Check von Nikolai Goc verletzt aus.

Nach Wiederbeginn brachte Yannick Wenzel (27.) Bietigheim aus kurzer Distanz in Front. Den Ausgleich von Carter Proft, der von einem Abspielfehler Max Prommersbergers profitierte, beantworteten die Steelers mit einer Druckphase. Riley Sheen musste nach einem Pass von C.J. Stretch nur noch einschieben und markierte das 2:1. Das Team von Danny Naud vergab zunächst weitere Chancen, bejubelte vor der zweiten Pause dennoch ein weiteres Tor. Sheen (38.) wurde von Prommersberger bedient und erzielte mit einem Flachschuss seinen zweiten Tagestreffer.

In den letzten 20 Minuten kam Frankfurt spät zum Anschlusstreffer durch Luis Schinko, doch Tim Schüle machte den Steelers-Heimsieg mit einem Empty-Net-Goal zum 4:2 perfekt. Goalie Hertel überzeugte mit 24 Saves.

Die Spielstenogramme (2 Einträge)

 

 

Kaufbeurens Trainer Rob Pallin setzte in Freiburg auf den 21-jährigen Torhüter Maximilian Meier. Top-Stürmer John Lammers (4.) brachte die Allgäuer im Breisgau früh in Führung. Dann schlugen die Wölfe aber zweimal zu. Scott Allen (8.) verwertete im Powerplay einen Rebound, der britische Nationalspieler Evan Mosey (12.) traf mit einem Schuss aus dem Slot.

Ganze fünf Tore sahen die Livestream-Zuschauer im Mittelabschnitt. ESVK-Torjäger Sami Blomqvist (23.) egalisierte den Spielstand im Powerplay, ehe Freiburg durch Andreé Hult (30.), Chris Billich (33./im Powerplay) und Simon Danner (35.) auf 5:2 davon zog. Danners Treffer beendete Meiers Arbeitstag, der Youngster wurde von Benedikt Hötzinger ersetzt. Daniel Oppolzer (36.) hielt die Buron Joker im Spiel.

Kaufbeuren investierte viel für das Comeback und kam durch Florin Ketterer tastächlich nochmal auf 4:5 heran. Mehr gelang gegen den soliden Ben Meisner aber nicht: Jake Ustorf machte den Wölfe-Heimsieg mit einem Treffer ins verwaiste ESVK-Gehäuse drei Sekunden vor Schluss endgültig perfekt.

Tim Heß


Kurznachrichtenticker

  • vor 49 Minuten
  • Der Herforder EV hat Christoph Koziol verpflichtet, der zuletzt sechs Spielzeiten bei Ligakonkurrent Hannover Scorpions aktiv war. Der 38-Jährige erzielte in der vergangenen Saison in 35 Spielen 18 Tore und gab 17 Vorlagen.
  • vor 50 Minuten
  • Kapitän Florian Ondruschka hat seinen Vertrag bei den Selber Wölfen verlängert. Der 33-Jährige erzielte in der vergangenen Saison in 36 Hauptrundenspielen fünf Tore und gab 21 Vorlagen.
  • vor 18 Stunden
  • Die Hammer Eisbären haben Verteidiger Fabian Calovi (30, zuletzt Crocodiles Hamburg) sowie Angreifer David Trivellato (23, zuletzt Hannover Indians) verpflichtet. Den Nord-Oberligisten hingegen verlassen hat Stürmer Kevin Orendorz (26).
  • vor 21 Stunden
  • Verteidiger Maximilian Adam (23) schließt sich den Schwenninger Wild Wings an. Der Linksschütze kam 2020/21 auf 47 Einsätze (vier Vorlagen) für die Grizzlys Wolfsburg in der PENNY DEL. Seine Eishockeyausbildung absolvierte der gebürtige Görlitzer größtenteils in Berlin.
  • vor 23 Stunden
  • Carl Zimmermann bleibt nach dem DEL2-Aufstieg mit den Selber Wölfen in der Oberliga. Der 22-jährige Angreifer, der in der abgelaufenen Saison in 45 Partien vier Treffer erzielte und neun Assists sammelte, schließt sich den Crocodiles Hamburg an.
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