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Sonntag, 16. Mai 2021

Das DEL2-Finale am Sonntag Saponari und Keussen treffen erneut: Kassel gewinnt in Bietigheim mit 4:1 und benötigt nur noch einen Sieg für den Titelgewinn

Kassels Stürmer Philippe Cornet entwischt Calvin Pokorny, scheitert in dieser Situation aber am 19-jährigen Leon Doubrawa.
Foto: imago images/Avanti

Die Kassel Huskies mussten – nach dem Heimsieg in Spiel 1 der DEL2-Finalserie – am Sonntagabend bei den Bietigheim Steelers antreten. Dabei kehrte Eric Valentin, der zuletzt gesperrt fehlte, ins Lineup von Tim Kehler zurück. Das Team aus dem Ellental musste hingegen auf Top-Torjäger Riley Sheen, der im ersten Match nach einem Check von Ryan Olsen verletzt ausschied, und Brett Breitkreuz verzichten. Das Duell in Baden-Württemberg entschieden die Huskies mit 4:1 für sich. Die Nordhessen sind somit nur noch einen Sieg vom DEL2-Titelgewinn sowie der sportlichen Qualifikation für die kommende PENNY DEL-Saison entfernt.

Bietigheim startete am Sonntag ordentlich ins Spiel und kam durch Benjamin Hüfner und Alex Preibisch früh zu guten Gelegenheiten. Die beiden Steelers-Angreifer scheiterten aber an Kassels Torhüter Jerry Kuhn. Die beste Chancen im ersten Drittel vergaben die Corey Trivino und Lois Spitzner bei Alleingängen der Huskies. Trivino verfehlte das Tor, der Rückhandversuch von Spitzner landete in der Fanghand von Youngster Leon Doubrawa. Bietigheim nutzte dann ein Powerplay. Olsen wurde nach einem Check gegen Nikolai Goc vorzeitig zum Duschen geschickt. Benjamin Zientek scheiterte nach einem Zuspiel von Matt McKnight zunächst an Kuhn, verwertete aber den Rebound zur 1:0-Führung – 17 Sekunden vor der ersten Pause. Kuhn ließ sich direkt nach dem Treffer von C.J. Stretch provozieren und schlug dem US-Amerikaner mit seiner Fanghand ins Gesicht, durfte aber weitermachen.

Das Spielstenogramm (1 Einträge)

 

 

Auch nach Wiederbeginn prägten mehrere Strafzeiten das Match. Beide Teams kamen in Überzahl zum Zug, blieben aber erfolglos. Norman Hauner (Bietigheim) scheiterte an der Latte. Ryon Mosers „Wraparound“ wurde auf der Linie von Zientek geblockt. Zudem verpasste Kassels Philippe Cornet den Ausgleich bei einer abgefälschten Scheibe nur um Haaresbreite. Besser machte es Vinny Saponari (38.) bei Fünf-gegen-fünf. Der ehemalige Krefelder, der schon am Freitag erfolgreich war, bestrafte einen Scheibenverlust der Steelers mit einem perfekten Handgelenkschuss.

Kassel startete druckvoll in den finalen Abschnitt. Doubrawa verhinderte mit mehreren starken Paraden zunächst den Rückstand aus Sicht der Steelers, war bei einem Schuss von Moser (44.) aus dem Slot aber machtlos. Beim zweiten Finaltreffer von Joel Keussen (48.) agierte der Linksfänger dann unglücklich. Der Schlagschuss des Huskies-Verteidiger rutschte dem Talent durch. Bietigheim kam trotz einer späten Sechs-gegen-vier-Situation nicht mehr ran. Ein technisches Tor, das Eric Valentin gutgeschrieben wurde, besorgte den 1:4-Endstand.

Spiel 3 der DEL2-Finalserie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Kassel statt.

Tim Heß


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Julius Ramoser muss zum Auftakt der ersten Playoffrunde zusehen. Der DEL-Disziplinarausschuss sperrte den Stürmer der Grizzlys Wolfsburg wegen eines Kniechecks zu Hauptrundenabschluss in Augsburg für ein Spiel. Dazu wird ihm eine Geldstrafe nicht genannter Höhe auferlegt.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 3 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 4 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 4 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
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