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Freitag, 11. Juni 2021

Personalien in der PENNY DEL Iserlohn Roosters verpflichten Sena Acolatse aus Straubing, T.J. Mulock bleibt ein Tiger

Bestätigt: Sena Acolatse (zuletzt Straubing Tigers) verteidigt künftig für die Iserlohn Roosters.
Foto: IMAGO / Stefan Ritzinger

Verteidiger Sena Acolatse unterzeichnete einen Vertrag bei den Iserlohn Roosters aus der PENNY DEL und verstärkt die Defensive des Clubs. Der 30-Jährige wechselt von den Straubing Tigers aus Niederbayern ins Sauerland, was der Club am Freitagmittag bestätigte. Nach der Saison 2017/18, die er bei den Providence Bruins in der AHL verbrachte, entschied sich Acolatse für einen Wechsel nach Europa und zu den Straubing Tigers. Seither kam er in 129 Einsätzen auf 16 Tore, 37 Vorlagen und 284 Strafminuten – wobei 173 davon gleich in seiner Premierensaison gegen ihn ausgesprochen wurden. Die Saison 2019/20 wurde zur punktbesten Spielzeit in Acolatses Profikarriere mit zehn Toren und 20 Beihilfen. Nach Sven Ziegler ist Acolatse bereits der zweite Iserlohner Neuzugang in diesem Sommer aus Straubing.   

„Mich erinnert die Entwicklung Senas ein wenig an die Anfangszeit von Colton Teubert. Auch der musste erst lernen, dass in Deutschland eine gesunde Portion Härte nicht schaden kann, aber es insbesondere auf die spielerischen Qualitäten ankommt. Diesen Prozess sieht man auch jetzt. Sena kann Eishockeyspielen und das soll er auch am Seilersee tun“, so Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters, zur Verpflichtung. Acolatse selbst sagt über seinen Wechsel an den Seilersee: „Ich weiß, was es bedeutet, vor enthusiastischen Fans spielen zu dürfen. Mit ihnen im Rücken freue ich mich darauf, das Team am Seilersee so gut wie möglich unterstützen.“
 
Straubings Head Coach Tom Pokel kann derweil auch in der kommenden Spielzeit wieder auf die Dienste von Stürmer T.J. Mulock bauen. Der 35-Jährige wechselte zur Saison 2018/19 von den Kölner Haien in den Gäuboden und bestritt in der abgelaufenen Spielzeit sein insgesamt 600. Spiel in der Ersten Liga. In der Saison 2020/21 stand der Stürmer in allen 37 Hauptrunden- sowie den drei Playoff-Partien der Straubing Tigers auf dem Eis, erzielte vier Tore und konnte fünf Vorlagen auf seinem Konto verbuchen.

„Mit 35 bin ich zwar nicht mehr der Jüngste, aber für mich ist mein Alter nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Ich fühle mich fit und bin heiß auf eine weitere Saison Tigers-Hockey: Hart arbeiten, hart spielen und Spaß auf dem Eis haben“, so T.J. Mulock selbst über seinen Verbleib. Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers, ergänzt: „T.J. ist ein echter Leader, schießt rechts und kann variabel sowohl auf der Außen- als auch auf der Mittelstürmerposition eingesetzt werden. Dadurch verleiht er unserem Kader ein hohes Maß an Flexibilität.“


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 20 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 20 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 20 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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