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Mittwoch, 22. September 2021

5. Spieltag in der PENNY DEL Ingolstadt feiert irre Aufholjagd gegen die DEG, Iserlohn ringt München nieder, Berlin lässt Straubing verzweifeln

Frederik Storm (links) schoss Ingolstadt zum Overtime-Erfolg gegen die DEG.
Foto: imago images/Johannes Traub

Die Düsseldorfer EG hat nach starkem Saisonstart in der PENNY DEL am Mittwochabend einen herben Dämpfer erlitten. Am fünften Spieltag gab der achtmalige deutsche Meister bei der dramatischen 4:5-Niederlage nach Verlängerung in Ingolstadt einen zwischenzeitlichen 4:1-Vorsprung aus der Hand. Titelfavorit München ist unterdessen seine weiße Weste los. Die Roten Bullen mussten am Iserlohner Seilersee beim 1:2 nach Verlängerung die erste Niederlage der noch jungen Spielzeit hinnehmen.

In Ingolstadt erwischten die heimischen Panther eigentlich einen Start nach Maß: Wayne Simpson erzielte in der vierten Minute das 1:0 für die Hausherren. Doch die DEG zeigte sich wenig beeindruckt und glich in Überzahl durch Carter Proft aus. Tobias Eder brachte die Gäste dann nach einer starken Einzelaktion per Shorthander gar in Führung. Das 3:1 durch Jerry D’Amigo und Bernhard Ebners mustergültig herausgespieltes Konter-Tor zum 4:1 kurz vor der zweiten Sirene brachten Düsseldorf scheinbar endgültig auf die Siegstraße. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf und kamen nach Treffern von Daniel Pietta und Mirko Höfflin noch einmal heran. Und dem Champion von 2014 gelang tatsächlich noch der Ausgleich: Bei Sechs-gegen-vier-Überzahl ließ Frederik Storm die Saturn-Arena beben. Damit nicht genug: In der Verlängerung krönte Storm mit seinem zweiten Tor des Abends die irre Aufholjagd der Panther.

Beim Münchener Gastspiel im Sauerland schoss Austin Ortega die Mannen von Coach Don Jackson mit einem Powerplay-Treffer aus kurzer Distanz in Front. Mitte des zweiten Abschnitts glichen die Iserlohner allerdings aus – Torjäger Casey Bailey netzte ebenfalls in Überzahl ein. Bis zur Overtime fielen keine Tore mehr, dann aber schlug die Stunde von Joe Whitney. Der Spielmacher der Roosters bescherte München den Sudden Death.

Die Spiele im Stenogramm (3 Einträge)

 

 

In einem von zahlreichen Strafzeiten geprägten Match lieferten sich Straubing und Berlin einen harten Fight. Neuzugang Blaine Byron markierte im Powerplay nach 16 Minuten das 1:0 für die Eisbären. Richtig hitzig wurde es dann im zweiten Drittel, als sich Tigers-Defender Benedikt Schopper und Eisbären-Stürmer Yannick Veilleux einen Faustkampf lieferten. Danach nahmen die Berliner das Heft aber in die Hand. Mit einem weiteren Überzahl-Treffer – diesmal war es Routinier Frank Hördler – sowie Toren von Matthew White und erneut Byron (ins leere Gehäuse) machten die Gäste von der Spree alles klar.

André Schall


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Notizen

  • vor 33 Minuten
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das ursprüngliche Spiel war vor einigen Wochen wegen eines Schadens an der Eisfläche abgebrochen worden.
  • vor 3 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 4 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 4 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 4 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
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