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Freitag, 15. Oktober 2021

Der 12. Spieltag in der PENNY DEL am Freitag Enges Derby in Augsburg endet mit Panther-Sieg in der Overtime – Verletzte Torhüter und der erste Straubinger Auswärtserfolg

Ausgeglichenes Spiel in Ingolstadt: Gegen die Grizzlys aus Wolfsburg zogen die Hausherren mit 3:4 im Penalty-Schießen den Kürzeren.
Foto: City-Press

Sechs Spiele am Freitagabend in der Deutschen Eishockey Liga, drei davon waren nach regulärer Spielzeit noch nicht entschieden. Darunter war auch das bayerische Derby zwischen Augsburg und München, in dem die Führung hin- und herwechselte. Die heimischen Panther erwischten im Spiel den etwas besseren Start, doch München glich noch vor dem ersten Seitenwechsel aus. T.J. Trevelyan und Scott Valentine bescherten Augsburg dann einen Traumstart in den Mittelabschnitt und genau dieser Valentine war unmittelbar danach Hauptakteur in einer Szene mit Münchens Bastian Eckl. Valentine checkte diesen um, nach Ansicht der Schiedsrichter ein Check gegen den Kopf, weshalb der Arbeitstag für die Augsburger Nummer 22 vorzeitig beendet war. Das führte zu einem Bruch im Spiel der Fuggerstädter, München erzielte drei Treffer in Folge und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Magnus Eisenmenger stellte nach 45 Minuten wieder auf Gleichstand. Den Zusatzpunkt sicherte Vinny Saponari nach 110 Sekunden in der Overtime. Augsburg siegte also knapp und sicherlich auch mit etwas Glück 5:4.

Die Nürnberg Ice Tigers unterlagen Krefeld letztlich ebenso knapp nach 60 Minuten und 24 Sekunden mit 2:3. Immerhin sicherte sich der neue Coach Tom Rowe zum Einstand einen Zähler. Schon während der regulären Spielzeit lagen die Pinguine zweimal in Führung, Nürnbergs Tyler Sheehy stellte erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 2:2. In einem sehr fairen Eishockeyspiel nahm Krefeld daher durchaus verdient den zweiten Punkt mit auf die Heimreise. Ebenfalls einen Auswärtssieg gab es in Ingolstadt, wo Wolfsburg siegreich war. Tyler Gaudet verwandelte den entscheidenden Penalty zum letztlichen 4:3-Endstand für die Grizzlys. Die Niedersachsen waren es auch, die nach torlosem Auftaktdrittel nach einer knappen halben Stunde erstmals in Führung gingen. Sie ließen sich von Ingolstadt aber zwischenzeitlich nochmals die Butter vom Brot nehmen. Frederik Storm und Mirko Höfflin stellten im dritten Drittel auf 3:2, erst ein Treffer von Chris DeSousa brachte die Grizzlys in die Overtime.

Nachhallen wird vermutlich der 3:2-Sieg von Aufsteiger Bietigheim, denn Nummer-eins-Torwart Sami Aittokallio musste in der 26. Minute verletzt vom Eis. Die Verletzung zog sich der Goalie offenbar ohne Fremdeinwirkung zu, konnte danach den Fuß nicht mehr belasten. Bis zu diesem Zeitpunkt lief es für die Steelers absolut prima. Sie führten deutlich mit 3:0. Nach dem Wechsel hin zu Cody Brenner wurde Iserlohn zwar stärker, doch Treffer von Brent Raedeke und Kris Foucault reichten letztlich nicht mehr zum Sieg. Auch Krefeld musste an diesem Abend seinen Torwart verletzungsbedingt ersetzen. Bei den Pinguinen ging Sergei Belov ebenfalls nach 26 Minuten in die Kabine, Nikita Quapp ersetzte ihn.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 


Eine klare Angelegenheit war das Spiel in Köln. In der Domstadt unterlagen die dort beheimateten Haie in einem ihrerseits vergleichsweise schwachen Spiel den stets überlegenen Straubingern mit 2:5. Für die Tigers war es ein kaum gefährdeter Sieg und der erste Auswärtserfolg in dieser noch recht jungen Spielzeit. Nach rund 34 Minuten führten die Gäste schon mit 3:0, auf den ersten Kölner Treffer an diesem Abend (39.) antwortete Straubing umgehend mit zwei schnellen Toren zum Start in den Schlussabschnitt.

Um die 230 Kilometer zurückzulegen hatten die Adler aus Mannheim am Freitagnachmittag – doch problemlos ging das nicht. Die Mannheimer kamen verspätet an der Spielstätte in Schwenningen an, weshalb die Partie an sich mit fast 50 Minuten Verzögerung startete. Dennoch erwischten die Mannheimer den besseren Start ins Match, Matthias Plachta (13.) und Borna Rendulic (18.) brachten ihre Farben vor dem ersten Seitenwechsel mit 2:0 in Führung. In einem ausgeglichenen Mittelabschnitt profitierte Schwenningen von einer Überzahlsituation, in der der Anschlusstreffer fiel. Das Spiel plätscherte eine Zeit lang vor sich hin, dann verteidigten die Adler noch eine doppelte Schwenninger Überzahl erfolgreich und verdienten sich somit den Erfolg. Mannheim gewann mit 4:1, weil Korbinian Holzer noch ins leere Tor der Hausherren traf und die Punkte damit endgültig in den Bus packte. 

Manuel Weis


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 10 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • gestern
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
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