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Montag, 20. Dezember 2021

Liga braucht auch Coronahilfen DEL2-Chef Rudorisch weiter klar für Auf- und Abstieg: „Anderenfalls müssten wir uns die Frage stellen, weshalb wir überhaupt antreten.“

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch

Foto: City-Press

Die DEL2 hat sich noch einmal klar positioniert. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montagmittag machte Geschäftsführer René Rudorisch noch einmal deutlich, dass die zweithöchste Spielklasse auch in dieser Saison am wieder neu eingeführten Auf- und Abstieg mit der PENNY DEL festhalten will. Dieser sollte eigentlich schon für die vergangene Saison gelten, wurde aber aufgrund der Pandemie ausgesetzt.

„Auch in dieser sicher wieder besonderen und anspruchsvollen Saison halte ich es für wichtig, die sportlichen Werte unseres Sports zu erhalten“, sagte Rudorisch. „Auf- und Abstieg spielt dabei für mich eine zentrale Rolle. Anderenfalls müssten wir uns die Frage stellen, weshalb wir überhaupt antreten.“ Es solle eine normale Pre-Playoff-Serie stattfinden. Danach folgen die Playoffs und Playdowns im jeweiligen „Best-of-Seven“-Modus.

Die Krux ist der Aufstieg in das Oberhaus: Der Modus sieht vor, dass die Teams auf den Rängen 14 und 15 der PENNY DEL (Bietigheim war als Meister der vergangenen Saison aufgestiegen) nach Abschluss der Hauptrunde in die Zweite Liga absteigen – allerdings nur, wenn der einzig mögliche Aufsteiger Frankfurt (nur sie reichten die nötigen Unterlagen ein, die Anträge von Kassel und Dresden waren nicht vollständig innerhalb der Frist eingegangen) nicht nur Meister, sondern auch zugelassen wird. Ansonsten bleibt der 14. in der Liga.

Schon länger rumort es im Oberhaus. Nürnberg forderte bereits im November eine Aussetzung des Abstiegs, auch Krefeld sprang bei. Unter vorgehaltener Hand sind aber nach Informationen von Eishockey NEWS noch weitere Clubs für eine Aussetzung, und möchten Planungssicherheit, zumal unklar ist, wie sich die Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt.

Darüber hinaus äußerte sich Rudorisch auch zum Thema finanzielle Hilfen. Zwingend müsse die Fortführung der „Coronahilfe Profisport“ gewährleistet sein – auch über das Jahr 2021 hinaus. Anderenfalls sei die Existenz der Clubs  gefährdet. „Hierzu gibt es bereits positive Signale von Seiten der Politik“, so der DEL2-Geschäftsführer.

Sollte der Abstieg erneut ausgesetzt werden?

 

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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Yannick Veilleux wird den Eisbären Berlin am Freitag beim Spiel gegen den ERC Ingolstadt nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer ist nach seinem dritten Faustkampf der Saison automatisch für eine Partie gesperrt.
  • vor 9 Stunden
  • DEL2-Club EHC Freiburg muss für den Rest der Saison ohne Stürmer Julian Airich (30 Einsätze, fünf Punkte) auskommen. Beim 30-Jährigen besteht ein Verdacht auf Kreuzbandriss, weitere Untersuchungen sollen Aufschluss geben.
  • vor 12 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Dallas - Tampa Bay 1:4, Detroit - Ottawa 4:3 n.V., Edmonton - St. Louis 5:0.
  • gestern
  • Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen steigt in die Top-Gruppe auf. Durch den 2:0-Erfolg am Sonntag gegen Norwegen ist sie in der Tabelle nicht mehr einholbar. Im Gegenzug steigt aus der Top-Gruppe Finnland ab.
  • gestern
  • Andrew Donaldson verlässt den ESV Kaufbeuren (DEL2). Der Kanadier hat den Club um die Auflösung seines noch bis Saisonende laufenden Vertrages gebeten. In den letzten Monaten war Donaldson Interimstrainer und sollte nach der Einstellung von Leif Carlsson auf seinen Co-Trainer-Posten zurückkehren.
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