Vorbei an Goalie Ansgar Preuß trifft Regensburgs Lukas Heger (rotes Trikot) zum vorentscheidenden 6:4 für seine Mannschaft.
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Der ECDC Memmingen und die Eisbären Regensburg sind nur noch einen Sieg vom Einzug ins Finale der Oberliga-Playoffs entfernt. Memmingen entschied auch das zweite Indians-Duell am Donnerstag – diesmal in Hannover – für sich. 6:2 lautete das Ergebnis am Ende aus Memminger Sicht. Im zweiten Halbfinalduell hatten die Eisbären Regensburg wie schon am Dienstag gegen die Hannover Scorpions das bessere Ende für sich. Mit 8:5 behielt der Hauptrunden-Vierte der Oberliga Süd gegen den Zweiten aus dem Norden die Oberhand. Damit können Memmingen und Regensburg bereits am Samstag, wenn Spiel 3 der beiden Serien ansteht, den Finaleinzug fixieren.
Tat sich Memmingen am Dienstag gegen die Hannover Indians noch lange Zeit richtig schwer und drehte erst in der Schlussphase die Partie, sorgten die Maustädter zwei Tage später früh für klare Verhältnisse. Ohne den gesperrten Jaroslav Hafenrichter führte der Hauptrundenzweite aus dem Süden schon nach 20 Minuten durch Treffer von Sergei Topol sowie Max Lukes mit 2:0. Matej Pekr und Petr Pohl legten im zweiten Drittel zwei weitere Tore für den Favoriten nach. Pohl und Lukes wiederum stellten im dritten Spielabschnitt zwischenzeitlich auf 6:0, ehe Parker Bowles sowie Sebastian Christmann in den Schlussminuten noch Ergebniskosmetik betrieben.
Ein phasenweise wildes Spiel lieferten sich unterdessen die Eisbären Regensburg und die Hannover Scorpions. Den Blitzstart der Gäste – Brad Ross brachte die Scorpions bereits nach 24 Sekunden in Führung – drehten die Oberpfälzer noch im ersten Drittel durch Tore von Andrew Schembri, Korbinian Schütz sowie Tomas Plihal. Mit einer Drangphase rund um die erste Pause drehten jedoch die Scorpions, bei denen Torhüter Brett Jaeger während des ersten Drittels verletzt ausschied, durch Treffer von Mario Valery-Trabucco (2) und Mike Hammond ihrerseits das Spiel. Praktisch aus dem Nichts sorgte Regensburgs Erik Keresztury für den abermaligen Ausgleich. Fortan zogen die Gastgeber das Spiel wieder auf ihre Seite und kamen durch weitere Treffer von Tomas Schwamberger, Lukas Heger, Jakob Weber sowie erneut Plihal am Ende zu einem 8:5-Erfolg.
Sebastian Saradeth