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Sonntag, 20. November 2022

Die DEL2 am Sonntag Kaufbeuren und Kassel fertigen Landshut und Ravensburg ab, Derbysieg für Weißwasser, Bitzer-Shutout bei Selbs Coup über Dresden

Aus spitzem Winkel trifft Jamie Arniel gegen Ravensburgs Torhüter Jonas Langmann.
Foto: Jan-Malte Diekmann

Im Topspiel des 20. DEL2-Spieltags bezwang Tabellenführer Kassel Huskies die Ravensburg Towerstars deutlich mit 9:3. Verfolger ESV Kaufbeuren blieb mit einem eindrucksvollen 8:1-Kantersieg über den EV Landshut an den Schlittenhunden dran. Die Lausitzer Füchse feierten einen 4:2-Derbyerfolg in Crimmitschau. Außerdem waren am Sonntag der EC Bad Nauheim (6:5 in Regensburg), die Heilbronner Falken (5:3 in Bayreuth) und die Selber Wölfe (2:0 gegen Dresden).

Die Lausitzer Füchse reagierten im sächsischen Duell in Crimmitschau gut auf den 0:1-Rückstand durch den auffälligen Eispiraten-Stürmer Mathieu Lemay (10.). Louis Anders (12.), Maximilian Heim (17.) und Hunter Garlent (18.) drehten das Match noch vor der ersten Pause. Den Schlusspunkt setzte Lane Scheidl mit einem Empty-Net-Goal, die Westsachsen waren durch Top-Scorer Filip Reisnecker (28.) zwischenzeitlich nur auf einen Treffer heran gekommen.

Kaufbeuren revanchierte sich am EV Landshut für die bittere Niederlage Anfang Oktober, als die Buron Joker in Niederbayern einen Vier-Tore-Vorsprung verspielten. Beim 8:1 am Sonntag stellte der ESVK mit Alexander Thiel, Mikko Lehtonen und Jacob Lagacé drei Doppeltorschützen. Für Landshuts Torhüter Sebastian Vogl war der Abend hingegen nach fünf Gegentoren in etwas mehr als 22 Minuten gelaufen. Damit verweilen die Allgäuer in der Tabelle zwei Zähler hinter Tabellenführer Kassel. Die Huskies bejubelten vor über 3.000 Zuschauern gegen Ravensburg ebenfalls einen Kantersieg. Endstand war 9:3. Goalgetter Tristan Keck erweiterte seine Torserie auf neun Spiele und erzielte bei der Rückkehr von Tim Kehler gar einen Hattrick.

Die Spielstenogramme (6 Einträge)

 

 

Einen offenen Schlagabtausch sahen die 2.678 Zuschauer in Regensburg. Zunächst gingen die Gäste aus Bad Nauheim durch einen One-Timer von Patrick Seifert (13.) in Front, doch dann trafen die Eisbären viermal in Serie. Nikola Gajovsky (19./24.), Tomas Schwamberger (25.) und Corey Trivino (34.) jubelten. Allerdings sorgte der ECN durch die Tore von David Cerny (35.) und Jordan Hickmott (37.) für Spannung im Schlussdrittel. In Unterzahl markierte Tim Coffman (45.) – nach starker Vorarbeit von Taylor Vause – den Ausgleich, doch Trivino schoss nur 19 Sekunden später das 5:4. Dennoch holten die Kurstädter den Dreier, da Robin van Calster (55.) und Vause (58.) netzten.

Der Vorletzte aus Heilbronn holte bei Schlusslicht Bayreuth einen 5:3-Erfolg. Die Falken, die fünf verschiedene Torschützen stellten, entwischten den Tigers mit einer 4:1-Führung. Die Aufholjagd der Wagnerstädter kam letztendlich zu spät. Mit einem Schuss ins verwaiste Bayreuther Gehäuse sorgte Freddy Cabana für die Entscheidung. Torhüter Michael Bitzer war beim 2:0-Coup der Selber Wölfe über die Dresdner Eislöwen der Matchwinner. Das Game-Winning-Goal für die klar unterlegenen Oberfranken (11:39 Torschüsse) gelang Mark McNeill (19.).

Tim Heß


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
  • gestern
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • gestern
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • gestern
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • gestern
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
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