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Freitag, 5. Mai 2023

Personalien aus der PENNY DEL Mannheim lotst KHL-Stürmer Linden Vey nach Deutschland, Wolfsburg holt Matt White aus Berlin – McIntyre bleibt in Köln

Matt White jubelt künftig nicht mehr für die Eisbären Berlin, sondern für die Grizzlys Wolfsburg unter seinem ehemaligen Augsburger Cheftrainer Mike Stewart.
Foto: IMAGO / Eibner

UPDATE (16:30 Uhr): Linden Vey wird in der kommenden Saison im Trikot der Adler Mannheim auflaufen. Der 31-Jährige wechselt vom kasachischen KHL-Club Barys Astana in die PENNY DEL und unterschrieb einen Einjahresvertrag, wie die Adler am Freitagnachmittag mitteilten. „Linden ist ein sehr präsenter Spieler. Egal, ob in der KHL, in der NLA oder in Nordamerika – bei jedem Club, bei dem er aufgelaufen ist, machte Linden positiv auf sich aufmerksam. Nicht von ungefähr zählen weit über 100 NHL-Spiele sowie je eine Meisterschaft mit Moskau und Zürich zu seinen Erfolgen“, äußert sich Mannheims Sportmanager Jan-Axel Alavaara zum Neuzugang.

Vey wurde 2009 in der vierten Runde von Los Angeles gedraftet. Nach seinem NHL-Debüt für die Kings in der Spielzeit 2013/14 wechselte der 1,89 Meter große und 86 Kilogramm schwere Rechtsschütze nach Vancouver, 2016 zog es ihn weiter nach Calgary. In seiner Zeit in Nordamerika bestritt Vey insgesamt 295 AHL-Partien (233 Punkte) sowie 139 NHL-Spiele (44 Punkte), ehe er 2017 erstmals nach Astana wechselte. In derselben Saison lief der Center zudem für Zürich auf, gewann mit den Lions den Titel und nahm für Kanada an den Olympischen Spielen teil. Nach sieben Jahren in der KHL mit 340 Partien und 252 Scorer-Punkten entschied sich Vey nun für den Wechsel nach Mannheim.

Der zweifache deutsche Meister Matt White wechselt von den Eisbären Berlin zu den Grizzlys Wolfsburg, wo er einen Einjahresvertrag unterschrieben hat. Abseits eines kurzen Engagements bei HK Olimpija Ljubljana in der Saison 2014/15 (elf Spiele, zwei Tore, vier Assists) waren die Augsburger Panther die erste Station in Europa für den 33-Jährigen. Sein damaliger Trainer ist nun auch sein künftiger Head Coach: Mike Stewart. Der Linksschütze stand in zwei Spielzeiten von 2017 bis 2019 in 116 Partien für die Fuggerstädter auf dem Eis und verbuchte dabei 42 Tore und 58 Vorlagen auf der Habenseite. Im Anschluss war White in der KHL aktiv, ehe es ihn kurz vor Beginn der Saison 2020/21 zu den Eisbären Berlin zog. Dort schlug der Kalifornier sofort ein. In 38 Hauptrundenpartien kam er auf 19 Tore und 20 Vorlagen, in den neun Playoff-Spielen schlug er siebenmal zu (drei Vorlagen) und hatte damit entscheidenden Anteil an der Meisterschaft der Hauptstädter – die sie im Finale ausgerechnet gegen die Grizzlys klarmachten.

In der abgelaufenen Spielzeit verpassten die Eisbären die Playoffs. 16 Treffer und 35 Assists verschafften White in der internen Scorerliste der Hauptstädter hinter Marcel Noebels den zweiten Rang. Bemerkenswert: In seinen drei Jahren für die Berliner absolvierte White 169 von 171 möglichen Partien und kommt dabei auf mehr als einen Scorer-Punkt pro Partie (74 Treffer, 99 Vorlagen). „Wir waren seit einiger Zeit sehr intensiv mit Matt im Austausch und sind natürlich jetzt sehr froh, dass er sich nach seiner Vertragsauflösung für unser sportliches Konzept entschieden hat. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er ein Top-Spieler in der DEL ist“, betont Grizzlys-Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.

Die Düsseldorfer EG hat den deutschen Nationalverteidiger Moritz Wirth verpflichtet. Wie der PENNY-DEL-Club am Freitagmittag bestätigte (Eishockey NEWS berichtete vorab), kommt der 23-Jährige vom Liga-Konkurrenten Fischtown Pinguins Bremerhaven. Wirth, der in Düsseldorf bis 2025 unterschrieben hat, kam in der abgelaufenen Spielzeit 2022/23 auf insgesamt 61 Einsätze (ein Tor, sieben Assists). „Moritz hat vergangene Saison in Bremerhaven bereits bewiesen, wie viel Verantwortung und Eiszeit er trotz seines noch jungen Alters schon übernehmen kann und passt mit seinem Ehrgeiz und Willen super in unsere Mannschaft“, meint DEG-Sportdirektor Niki Mondt.

Düsseldorfs rheinischer Erzrivale hat unterdessen eine Vertragsverlängerung vermeldet: Wie die Kölner Haie ebenfalls am Freitag mitteilten, bleibt David McIntyre beim PENNY-DEL-Viertelfinalisten der vergangenen Saison. Der kanadische Angreifer wechselte im Januar 2022 aus Finnland nach Köln und hat seitdem insgesamt 81 Liga-Matches (30 Treffer, 25 Vorlagen) im Haie-Trikot bestritten. „Er war in der abgelaufenen Spielzeit ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders und hat nicht zuletzt in den Playoffs bewiesen, wie wertvoll er sein kann. Mit seiner Erfahrung, Qualität und Willensstärke geht er voran und dient als Vorbild“, lobt Kölns Head Coach Uwe Krupp den 36-Jährigen.


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Ergebnisse der Oberliga-Testspiele vom Donnerstagabend: DIe KSW IceFIghters Leipzig blieben gegen den tschechischen Zweitligisten Sokolov bei der 1:8-Niederlage ohne Chance, der SC Riessersee unterlag bei Alps-Hockey-League-Club Kitzbühel mit 4:6.
  • gestern
  • Die 2. Liga Nord der Frauen wird umbenannt und heißt nun DFEL2 Nord. Der DEB und der Eishockey-Verband NRW wollen damit „die Struktur im deutschen Fraueneishockey nachhaltig stärken.“ Die Liga umfasst acht Teams, darunter die Düsseldorfer EG und der Kölner EC.
  • gestern
  • Die Tölzer Löwen haben ihr Testspiel am Dienstagabend mit 4:2 beim Alps-Hockey-League-Club EK Zell am See mit 4:2 gewonnen. Torschützen für den Süd-Oberligisten waren Michael Schuster, Ismailcan Sahanoglu, Kapitän Sandro Schönberger und Neuzugang Karel Klikorka.
  • vor 2 Tagen
  • Selbs Verteidiger Moritz Raab hat sich am vergangenen Freitag im Testspiel gegen Crimmitschau eine Oberkörperverletzung zugezogen, die schlimmer ist als zunächst vermutet. Er wird dem Oberligisten drei bis vier Monate fehlen.
  • vor 3 Tagen
  • Die Kassel Huskies kooperieren weiter mit den Hammer Eisbären. Seit der Saison 2022/23 besteht zwischen DEL2-Club und dem Oberligisten eine Partnerschaft. „Die Verlängerung der Kooperation ist ein logischer Schritt. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt“, sagte Kassels Sportdrektor Daniel Kreutzer.
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