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Dienstag, 31. Oktober 2023

Das DEL2-Spiel am Dienstag Vier Tore in den letzten beiden Minuten: Schlusslicht Bietigheim dreht 1:5-Rückstand gegen Dresden und gewinnt mit 7:5 – Doremus-Hattrick

Steelers-Stürmer Jack Doremus.
Archivfoto: IMAGO/Avanti

In einem vorgezogenen Match vom 22. DEL2-Spieltag empfingen die Bietigheim Steelers am Dienstagabend die Dresdner Eislöwen. Dabei verspielten die Sachsen eine 5:1-Führung und kassierten die dritte Niederlage in Serie. Das Schlusslicht durfte sich nach einer verrückten Schlussphase über einen 7:5-Erfolg freuen.

Im ersten Drittel funktionierte bei den Steelers nicht viel. Nur selten kam das Team von Danny Naud mit der Scheibe in die gegnerische Zone. Die Eislöwen, die aus den letzten vier Partien nur drei Zähler geholt hatten und daher auch nicht vor Selbstvertrauen strotzen, präsentierten sich hingegen eiskalt. Matej Mrazek (5.) traf per Handgelenkschuss, Lukas Koziol (8.) aus der Drehung und Yannick Drews (17.) stocherte den Puck aus kurzer Distanz am glücklosen Bietigheimer Schlussmann Olafr Schmidt vorbei. Vor allem im Slot fanden die Bietigheimer keinen Zugriff.

Das Spielstenogramm (1 Einträge)

 

 

Im Mittelabschnitt keimte bei den 1.784 Zuschauern wieder Hoffnung auf, als Dominik Lascheit (32.) die Hausherren auf die Anzeigetafel brachte. Doch nur 27 Sekunden später segelte ein Schuss von Simon Karlsson (32.) ins Steelers-Gehäuse, nach weiteren 31 Sekunden stellte Drews (33.) auf 1:5. Immerhin konnte Bietigheims Stürmer Jack Doremus (34.) nochmals verkürzen.

In den letzten 20 Minuten bäumten sich die Steelers auf und kamen durch Jackson Cressey (49.) zum 3:5. Es wirkte jedoch zunächst so, als käme die Aufholjagd zu spät. Denn die Gastgeber ließen eine zweiminütige doppelte Überzahl ungenutzt, und ein Versuch von Niklas Heinzinger landete am Pfosten. Doch dann explodierte Bietigheim plötzlich mit vier Treffern in den letzten 119 Sekunden. Doremus und Cressey scorten, als die Steelers jeweils mit sechs Skatern agierten. Und 16 Sekunden nach dem Ausgleich sprang die Scheibe in ungewöhnlicher Manier von der Bande weg und genau zu Alex Preibisch, der direkt vor Eislöwen-Torhüter Janick Schwendener auftauchte und den Gamewinner markierte. Mit einem Empty-Net-Goal vollendete Doremus anschließend seinen Hattrick und besorgte den 7:5-Endstand.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 3 Stunden
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • vor 6 Stunden
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • vor 20 Stunden
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
  • vor 4 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
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