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Samstag, 4. November 2023

Nachträgliches Verfahren Ravensburgs Julian Eichinger für zwei Spiele gesperrt – ESVK-Coach Raita: „Eine ekelhafte Szene“

Besagte Szene: Kaufbeurens Stürmer Sami Blomqvist liegt nach Julian Eichingers Check am Boden.
Foto: IMAGO/Nordphoto

Gegen Julian Eichinger von den Ravensburg Towerstars wurde nach einem Check (gegen Sami Blomqvist in Kaufbeuren am Freitag) nachträglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Disziplinarausschuss hat nach Würdigung der Beweismittel festgestellt, dass bei besagter Szene ein Verstoß gegen DEL-Regel 42 vorliegt und der Spieler deshalb für zwei Spiele gesperrt wird.

In der von der Liga am Samstag verschickten Mitteilung heißt es, dass Julian Eichinger mit seiner Aktion keinen Versuch unternahm, an den Puck zu gelangen. Zudem habe Eichinger die Aktion rücksichtlos und ohne anderen Zweck ausgeführt und eine schwere Verletzung seines Gegenspielers Sami Blomqvist in Kauf genommen. Zudem habe sich Blomqvist in einer schutzlosen Position befunden – und „die Aktion wäre vermeidbar gewesen“.

Blomqvist hatte beim Kaufbeurer 6:3-Erfolg in der DEL2 in der letzten Spielsekunde ein Empty-Net-Goal erzielt. Ex-Joker Julian Eichinger checkte den Finnen dabei gegen das Torgestänge. ESVK-Coach Marko Raita hatte schon unmittelbar nach der Partie gesagt: „Eine ekelhafte Szene. Das hat im Eishockey und im Sport nichts zu suchen. Ich hoffe, die Liga wird sich das nochmal anschauen.“


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
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  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
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  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
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  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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