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Sonntag, 7. Januar 2024

PENNY DEL am Sonntag Bremerhaven beendet Berlins Auswärtsserie und verdrängt Eisbären von Platz eins, Frankfurt verliert weiter, Iserlohn gewinnt erneut

Tor für Bremerhaven: Felix Maegaard Scheel trifft zum 4:1 gegen Berlin.
Foto: IMAGO/kolbert-press

Die Fischtown Pinguins stehen seit Sonntag wieder an der Spitze der PENNY DEL. Mit einem deutlichen 5:1-Sieg im Top-Spiel verdrängte Bremerhaven den bisherigen Tabellenführer Berlin von Platz eins und beendete auch die Auswärtsserie der Eisbären. Zwölf Partien in Folge hatten die Hauptstädter seit der letzten Niederlage auf fremdem Eis am 29. September gewonnen und damit den Ligarekord eingestellt. Christian Wejse traf für die effizienten Pinguins doppelt und Kristers Gudlevskis wehrte 34 Schüsse ab. Bremerhaven gewann zum zehnten Mal in den vergangenen elf Partien und hat nun drei Punkte mehr auf dem Konto als der Zweite Berlin.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Dank zwei Toren binnen 196 Sekunden im Mitteldrittel setzte sich München zuhause mit 2:1 gegen Frankfurt durch. Joseph Cramarossa hatte die Löwen im ersten Abschnitt in Führung gebracht, ehe Austin Ortega und Ryan McKiernan zwischen der 27. und 30. Minute für die Wende sorgten. Die Löwen bleiben damit im freien Fall, haben nun zehn Partien in Folge verloren.

In Wolfsburg sah es 58 Minuten so aus, als sollte den Grizzlys gegen Düsseldorf ein Tor genügen. Doch dann schickte Brendan O’Donnell die Partie in die Verlängerung. In der Overtime markierte Kyle Cumiskey in seinem zweiten Spiel nach 16-monatiger Verletzungspause den Siegtreffer für die DEG. Für Wolfsburg war es die sechste Niederlage aus den vergangenen sieben Partien.

Den vierten Sieg in Folge feierten unterdessen die Iserlohn Roosters beim verdienten 4:2-Auswärtserfolg in Straubing. Bis ins letzte Drittel hinein führten die Niederbayern noch mit 2:1, dann aber schaffte Tyler Boland den Ausgleich. Ausgerechnet der Ex-Straubinger Sven Ziegler brachte knapp fünf Minuten vor Schluss den Rangletzten mit 3:2 in Führung, Boland machte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend kurz vor Schluss den Deckel drauf. Zu diesem Zeitpunkt hatte Straubings Hunter Miska sein Tor schon verlassen. Iserlohn hat durch diesen Auswärtserfolg den Rückstand auf den Rangdreizehnten auf fünf Zähler verkürzt, Straubing bleibt mit 65 Punkten auf Rang drei, hat aber nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenvierten München.

Der ERC Ingolstadt hat seine Niederlagenserie nach vier Partien beendet. Gegen die ebenfalls zuletzt anfälligen Kölner Haie (drei Spiele ohne Sieg) gelang ein 5:4-Erfolg. Eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach 70 Sekunden gegen Moritz Müller sorgte für eine fünfminütige Überzahl des ERC. Köln agierte gut, glich nur 21 Sekunden nach das Panther-Führungstreffer die Partie in Unterzahl aus. Ingolstadts abermalige Führung drehte das aufmerksamere Köln rund um die erste Pause und zog auf 4:2 davon. Doch Ingolstadt, zuletzt mit geringer Schussquote, glich die Partie wieder aus und gab im Schlussdrittel den Takt vor. Nach einem riskanten Kölner Aufbaupass kam der ERC drei Minuten vor Ende zum Siegtor. Damit ist Ingolstadt in der Tabelle auf Schlagdistanz zu den Haien und den Top-6-Plätzen.

Auch im dritten Saisonvergleich zwischen den Augsburger Panthern und den Adler Mannheim brachte erst das Penaltyschießen die Entscheidung. Mannheim holte diesmal den Zusatzpunkt (3:2 n.P.). Daniel Fischbuch machte zunächst den Unterschied, traf er doch im ersten Abschnitt zweimal aus der Nahdistanz. Doch Augsburg, nun strukturierter und mit gefährlicherem Umschaltspiel, glich im Mitteldrittel aus. Nach Pfostentreffern auf beiden Seiten im Schlussabschnitt ging es bis ins Penaltyschießen. Dort entschied Stefan Loibl die Partie zu Gunsten der insgesamt regeren Adler.

Im Abendspiel kamen die Schwenninger Wild Wings zu einem 2:1-Erfolg nach Verlängerung über Nürnberg. In einem Spiel mit reichlich Strafzeiten vergaben die Gastgeber neun (!) Überzahl-Möglichkeiten, respektive scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Leon Hungerecker im Nürnberger Gehäuse. Die Gäste aus Franken führten dank eines Treffers von Stoa bis zur 49. Minute mit 1:0, ehe Uvira der Ausgleich gelang. In der Verlängerung war es dann Verteidiger Trivellato, der für den zweiten Punkt der Hausherren sorgte. Schwenningen hat als Rangsechster jetzt 60 Punkte auf dem Konto, Nürnberg verteidigte mit 42 Zählern auf dem Konto Platz zehn.


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • vor 14 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • gestern
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 5 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 6 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
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