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Montag, 29. Januar 2024

Skandal um U20-Team von 2018 Missbrauchsvorwürfe: Mit Formenton stellt sich der erste Spieler der Polizei in Kanada

Alex Formenton stellte sich am Sonntag der Polizei in Kanada.
Foto: IMAGO/Just Pictures

Mit Alex Formenton hat sich am Sonntag der erste Spieler der kanadischen Junioren-Nationalmannschaft von 2018 der Polizei gestellt. Die Polizei von London in der Provinz Ontario hatte fünf Mitglieder der damaligen Auswahl in der vergangenen Woche angewiesen, sich in einer vorgesehenen Frist der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs zu stellen (Eishockey NEWS berichtete).

„Die Londoner Polizei hat mehrere Spieler, darunter Alex Formenton, im Zusammenhang mit einer im Jahr 2018 erhobenen Anschuldigung angeklagt. Alex wird seine Unschuld energisch verteidigen und bittet die Menschen, nicht voreilig ein Urteil zu fällen, ohne alle Beweise gehört zu haben“, erklärte Formentons Rechtsbeistand, der den Spieler zu dem Termin begleitete. Die Polizei gab keinen weiteren Kommentar ab und verwies auf eine für den 5. Februar angesetzte Pressekonferenz. Bis dahin müssen auch die vier anderen angeklagten Akteure in London erschienen sein.

Der 24-jährige Formenton spielt seit Dezember 2022 Saison beim HC Ambri-Piotta in der Schweiz. Zuvor hatte der Zweitrundenpick 109 NHL-Spiele für Ottawa bestritten. Trotz 18 Toren und 14 Assists in der Saison 2021/22 hatten die Senators den Vertrag des Stürmers im Anschluss nicht verlängert.


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Notizen

  • vor 23 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 23 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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