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Freitag, 2. Februar 2024

Der 44. DEL2-Spieltag am Freitag Rosenheim holt wichtigen Heimdreier, Shootout-Siege für Kassel, Bad Nauheim und Ravensburg – Lebenszeichen von Bietigheim

Bad Nauheim gewann mit 4:3 nach Penalty-Schießen gegen den Tabellennachbarn aus Krefeld.
Foto: Andreas Chuc

Am 44. Spieltag holte Rosenheim einen wichtigen 4:2-Sieg im Kampf um Platz zehn gegen Selb. Dresden kann dafür nach der peinlichen 1:4-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten aus Bietigheim eher für die Playdowns planen. Crimmitschau gewann in Kaufbeuren mit 5:4, Kassel (4:3 in Freiburg), Bad Nauheim (4:3 gegen Krefeld) und Ravensburg (2:1 gegen Landshut) setzten sich jeweils im Penalty-Schießen durch. Außerdem behielt Regensburg mit 3:2 gegen Weißwasser die Oberhand.

Das Topspiel des Spieltags zwischen Ravensburg und Landshut lebte von der Spannung. Denn das 1:1 nach fünf Minuten stand auch nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel. Brett Cameron schoss zur frühen Führung für Landshut ein, mit dem nächsten Wechsel antwortete bereits Matt Alfaro für die Oberschwaben. Im weiteren Verlauf dominierten die Abwehrreihen und die zwei Goalies Ilya Sharipov und Jonas Langmann, die beide einen starken Abend erwischten. Im Penalty-Schießen war erneut Alfaro für Ravensburg zur Stelle.

Mit zwei Toren hatte der Crimmitschauer Henri Kanninen entscheidenden Anteil am Auswärtssieg in Kaufbeuren. Die Westsachsen spielten ein starkes erstes Drittel, wurden dann aber zu passiv. Das änderte sich wieder im Schlussabschnitt, Kanninen und Hayden Verbeek schossen innerhalb von einer Minute (43./44.) eine 5:2-Führung heraus. Joker Micke Saari brauchte zwar im Anschluss nur 17 Sekunden für seine zwei Treffer und um damit nochmal für Spannung zu sorgen, mehr gelang den Allgäuern aber nicht. Crimmitschau ist weiter gut in Form und sichert Platz vier.

Tabellenführer Kassel verschlief den Start in Freiburg, schaltete ab der 23. Minute aber hoch. Yannik Valenti, Jake Weidner und Maximilian Faber in Überzahl drehten die Partie zugunsten der Huskies. Die Wölfe blieben aber dran und zeigten, dass sie nicht ohne Grund zuvor drei Spiele am Stück gewannen. Eero Elo glich im Powerplay aus und die Begegnung bekam somit einen insgesamt gerechten Nachschlag. Im Penalty-Schießen verwandelte Alec Ahlroth den entscheidenden Versuch für die Schlittenhunde.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Andrew Yogan mit seinem 30. Saisontor und Abbott Girduckis legten für die Regensburger gegen Weißwasser früh vor (5./13.). Die Gäste aus der Lausitz fanden dann aber in die Partie und standen defensiv besser. So blieb es bis zur Schlusssirene eng umkämpft. Regensburg brachte die drei Punkte aber nach Hause, wenn auch glücklich. Letztlich war das 3:1 von Marvin Schmid in der 29. Minute der Gamewinner für den Tabellenzweiten. Weißwasser hat zwar nach wie vor die statistisch beste Abwehr der Liga, trifft aber weiter zu selten das Tor.

So eng wie in der Tabelle war es zwischen Bad Nauheim und Krefeld auch auf dem Eis. Beide Teams standen vor dem Spieltag bei 62 Punkten. Den besseren Start erwischten die Rheinländer, aber die Hausherren zogen auf 3:1 nach dem zweiten Drittel davon. Die Pinguine zeigten allerdings Moral und glichen durch Matt Marcinew (42./Powerplay) und Eric Gotz (58.) aus. Im Shootout sicherte Max Gerlach den verdienten Heimsieg für seine Farben. Beide Mannschaften sind weiter im Rennen um Platz sechs, müssen aber auch in den Rückspiegel schauen.

Dank dem zweiten Dreier nacheinander darf Rosenheim wieder von Rang zehn träumen. Beim Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Selb gab Rückkehrer Steffen Tölzer sein Debüt in der Abwehr. Wichtig für den Heimsieg war das 3:1 durch Tyler McNeely in der 36. Minute. Die Wölfe kamen kurz vor dem Ende mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis nochmal ran, aber Lukas Laub setzte mit seinem zweiten Treffer des Abends in den letzten Sekunden den Schlussstrich. Erstmals nach acht Partien ging Selb ohne einen Punkt vom Eis.

Nach der 1:4-Heimpleite gegen Tabellenschlusslicht Bietigheim dürften die Dresdner Eislöwen auch die wohl letzte Chance auf Platz zehn verspielt haben. Damit haben die Sachsen tatsächlich jedes Spiel der Hauptrunde gegen die Steelers verloren. Beim Debüt von Tomas Sykora im Eislöwen-Trikot sorgten Ryon Moser und Jack Doremus, dem ein Doppelpack gelang, in den Schlussminuten für den Endstand und den ersten Bietigheimer Sieg nach zuvor sieben Niederlagen am Stück.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • vor 20 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 21 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 2 Tagen
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
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