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Donnerstag, 22. Februar 2024

Vor dem 49. und 50. DEL2-Spieltag Bad Nauheim trifft bei Debüt von Rich Chernomaz auf Rosenheim – Selbs Trainer Ryan Foster zu direkten Duellen: „Verlieren verboten"

Mit einem erfolgreichen Wochenende wollen die Dresdner Eislöwen die Playdown-Plätze verlassen.
Foto: Thomas Heide

Vier Spieltage vor Ende der DEL2-Hauptrunde ist es im Tabellenkeller weiterhin eng. Am Wochenende gehen die Duelle um wichtige Punkte und um die begehrten Pre-Playoff-Plätze weiter. Nach vier Niederlagen in Folge und dem Absturz auf Tabellenplatz 13 haben die Verantwortlichen in Bad Nauheim Konsequenzen gezogen und die Zusammenarbeit mit Trainer Harry Lange beendet. Der Trainer und ehemalige Kultspieler äußerte sich am Donnerstag via Instagram zur emotionalen Trennung.

Die Roten Teufel sind am Freitag beim ersten Spiel unter „Feuerwehrmann“ Rich Chernomaz gegen den direkten Konkurrenten Rosenheim entsprechend unter Zugzwang. Die Starbulls dagegen konnten vier ihrer letzten fünf Partien für sich entscheiden und haben damit den Sprung auf Platz zehn geschafft. „Wir müssen jedes Spiel wie ein entscheidendes letztes Spiel einer Playoff-Serie annehmen und angehen“, sagte Rosenheims Trainer Jari Pasanen mit Blick auf die kommenden Partien. Am Sonntag empfängt Rosenheim Kaufbeuren, Bad Nauheim reist nach Selb.

Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen steckt der EHC Freiburg auf Tabellenplatz zwölf fest, hat sein Schicksal jedoch noch selbst in der Hand. Lediglich ein Punkt trennt Freiburg  von den Pre-Playoff-Plätzen. Aber auch beim Freitagsgegner Selb lief es mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge alles andere als rund. „Wir sind gerade in einem Tief, aber am Freitag gegen Freiburg gilt 'Verlieren verboten''“, sagte Selbs Trainer Ryan Foster nach der 2:5-Niederlage gegen Landshut am Dienstag. Am Sonntag reist Freiburg dann zum Tabellenletzten nach Bietigheim.

Die bevorstehenden Spiele im Überblick (2 Einträge)

 

 

Eine ähnliche Spannung wie die Duelle Bad Nauheim/Rosenheim und Freiburg/Selb verspricht auch das Sachsenderby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen am Freitag. Zwei Punkte trennen den aktuellen Tabellenelften Dresden vom Tabellenachten Weißwasser. Für Füchse-Trainer Petteri Väkiparta ist das (noch) nicht wichtig: „Unser Tabellenplatz interessiert uns erst nach dem 52. Spieltag“, sagte der 46-Jährige nach der jüngsten 2:3-Pleite im Penalty-Schießen gegen Rosenheim am Dienstag – für Weißwasser war es die vierte Niederlage in Folge. Für Dresden steht am Sonntag ein Heimspiel gegen Ravensburg auf dem Programm, für die Füchse geht es zum nächsten sächsischen Vergleich nach Crimmitschau.

Crimmitschau hat nichts mit der unteren Tabellenregion zu tun und möchte stattdessen das Heimrecht im Viertelfinale sichern. Nach drei Siegen in Folge und vier Siegen aus den letzten fünf Spielen kann das Team von Trainer Jussi Tuores entsprechend selbstbewusst bei Tabellenführer Kassel antreten. Zudem wird Goalie Oleg Shilin seinem Team nach einer Knöchelverletzung wieder zur Verfügung stehen, wie Tuores am Dienstag bekanntgab. „Wir wollen um jeden Punkt kämpfen und ziehen bis zum Schluss durch“, sagte Crimmitschaus Angreifer Wily Rudert im Vorfeld der Partie. Die Kassel Huskies reisen am Sonntag zum EV Landshut.

Katharina Saager


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Paul Vinzens von den Blue Devils Weiden wurde von der DEL2 als U21-Förderspieler des Monats Dezember 2025 ausgezeichnet. Der 20-jährige Stürmer erzielte im Monat Dezember sechs Punkte in acht Spielen (drei Tore, drei Assists) und hatte eine Plus/Minus-Bilanz von +6.
  • vor 13 Stunden
  • Stürmer Leon Tettenborn hat seinen Vertrag beim Nord-Oberligisten Herner EV aufgelöst. Der 20-Jährige war im Sommer aus Kassels Nachwuchs gekommen, blieb in 31 Punktspielen jedoch punktlos. Nun zieht es Tettenborn nach Angaben der Miners zu einem Regionalligisten.
  • vor 13 Stunden
  • NHL am Mittwoch: Tim Stützle sorgte beim 8:4-Kantersieg Ottawas bei den New York Rangers per Empty-Net-Goal für den Endstand. Es war sein 20. Saisontor. Außerdem: New Jersey - Seattle 3:2 n.V. (23 Paraden von Philipp Grubauer für Seattle), Buffalo - Philadelphia 5:2, Los Angeles - Las Vegas 2:3 n.V.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse (DEL2) haben die bestehende Förderlizenz mit Nikita Knaus verlängert. Der U20-Stürmer kam aus dem DNL-Team der Eisbären Berlin Juniors und erzielte in acht DEL2-Einsätzen zwei Tore für das Team aus Weißwasser.
  • gestern
  • Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen hat bei der WM im italienischen Ritten das zweite Turnierspiel gegen Dänemark mit 2:1 gewonnen. Isabell Manns und Aimée Georgi gelang der entscheidende Doppelschlag in der 42. Minute. Spiel Nummer drei gegen Italien beginnt am Donnerstag um 20 Uhr.
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