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Mittwoch, 28. Februar 2024

PENNY DEL am Mittwoch: Bittere 2:6-Heimniederlage gegen Mannheim – Augsburg trudelt dem Abstieg entgegen

Die Augsburger Panther (rote Trikots) verloren am Mittwoch ihr Heimspiel gegen Mannheim (hier Gaudet) sang- und klanglos mit 2:6.
Foto: IMAGO/Fotostand

Die Augsburger Panther haben nur noch theoretische Chancen, den letzten Platz und damit den Abstiegsrang in der aktuellen Saison verlassen zu können: Die Schwaben verloren am Mittwoch auch ihr Heimspiel gegen Mannheim – diesmal eindeutig mit 2:6. Damit beträgt der Rückstand auf Iserlohn und damit auf Platz 13 drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der PENNY DEL weiterhin vier Punkte. Die Adler hingegen können nach dem Auswärtsdreier nun auch wieder Rang sechs ins Visier nehmen. Aktuell stehen die Mannheimer mit 76 Zählern punktgleich mit Schwenningen auf Platz sieben – und am Freitag kommt es zum direkten Duell mit den Wild Wings.

„Wir lernen einfach nichts aus unseren eigenen Fehlern und eine Mannschaft wie Mannheim bestraft solche Nachlässigkeiten eiskalt“, musste Augsburgs Verteidiger Simon Sezemsky nach Spielende am Mikro von MagentaSport eingestehen. Im Gegensatz dazu war Mannheims Nationalspieler David Wolf mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden, weil „die Chancenverwertung passte“. Und im Hinblick auf das Heimspiel am Freitag gegen Tabellennachbar Schwenningen fügte Wolf an: „Die Top Sechs sind nach wie vor unser Ziel.“

„Gleich bei mehreren Toren der Gäste aus Mannheim hat die Zuordnung in der Augsburger Hintermannschaft nicht gestimmt, vielfach war die Abwehrspieler uu weit weg von ihren Gegenspielern.“ Mit dieser Zwischenanalyse nach 40 Minuten brachte es Ex-Nationalspieler Andreas Renz als Experte bei MagentaSport auf den Punkt. Die abstiegsbedrohten Panther erlaubten sich einfach zu viele Aussetzer, wirkten gehemmt und mussten so schon bis zur zweiten Pause vier Gegentreffer schlucken. Mannheim hingegen konzentriert und konsequent in der Chancenverwertung. Nur nach dem zwischenzeitlichen 1:3 durch einen Gewaltschuss von Andersen in Überzahl keimte bei Augsburger Anhängern kurzzeitig Hoffnung auf. Doch die machte ausgerechnet der in den letzten Wochen überzeugende Torhüter Markus Keller kurz vor Drittelende zunichte, als er das 1:4 verursachte.

Und die Fehlerquote auf Seiten der Gastgeber war auch im Schlussdrittel hoch, so dass die Gäste nach dem zweiten Augsburger Treffer durch Rantakari noch einmal zu zwei „billigen“ Toren kamen. Plachta und Gaudet schraubten das Ergebnis letztlich auf 6:2 hoch. Der Rest war Freude und Applaus der mitgreisten Mannheimer Fans sowie Frust und Buh-Rufe einiger Augsburger Anhänger in Richtung der eigenen Mannschaft

DAS SPIEL IM STENOGRAMM

Augsburger Panther – Adler Mannheim
2:6 (0:1, 1:3, 1:2)

Tore: 0:1 (5.)Thompson, 0:2 (22.) Fischbuch, 0:3 (29.) Wolf, 1:3 (36.) Andersen, 1:4 (40.) Hännikäinen, 2:4 (47.) Rantakari, 2:5 (50.) Plachta, 2:6 (54.) Gaudet; Strafminuten: Augsburg 9, Mannheim 15; Zuschauer: 6.179.


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Die Kölner Haie (1:2 n.V. gegen den SC Bern) und die Straubing Tigers (2:3 gegen Dynamo Pardubice) haben ihre Halbfinals beim Hockeytown Cup im tschechischen Pardubice verloren und treffen am Sonntag (14 Uhr, kostenpflichtiger Livestream unter hockeytowncup.cz) im Spiel um Platz drei aufeinander.
  • gestern
  • Weißwassers Stürmer Nikita Knaus verletzte sich bei seinem Einsatz für die U19-Nationalmannschaft und wird den Rest der Saison ausfallen.
  • vor 3 Tagen
  • Julian Wäser wird den Hannover Indians am Freitag im Oberliga-Nord-Spiel gegen die Füchse Duisburg fehlen. Der Verteidiger ist nach seiner zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting in dieser Saison automatisch gesperrt.
  • vor 5 Tagen
  • Lukas Gohlke vom EC Peiting wird für seinen Check gegen das Knie seines Gegenspielers im Spiel gegen Heilbronn am 1. Februar für drei Oberliga-Süd-Partien gesperrt. Dies teilte die Liga am Sonntag mit.
  • vor 7 Tagen
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
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