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Samstag, 4. Mai 2024

Personalien aus der PENNY DEL Finnische Trainer-Größe im Fokus der Kölner Haie: Kari Jalonen soll das Rennen gemacht haben

Kari Jalonen stand zuletzt hinter der Bande der tschechischen Nationalmannschaft.
Foto: IMAGO / Lehtikuva

Die Kölner Haie sind offenbar auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig geworden. Kari Jalonen soll das Erbe des Uwe Krupp auf der Bank des PENNY-DEL-Teams antreten. Dies berichtet die finnische Zeitung Iltalehti und schreibt, der 64-Jährige stehe „kurz vor einer Vereinbarung mit den Kölner Haien aus Deutschland".

Köln hatte auch nordamerikanische Kandidaten, darunter Tom Rowe. Informationen von Eishockey NEWS aus dem Trainer-Bereich sprechen jedoch seit gestern Mittag ebenfalls von einem finnischen Head Coach für die Haie. Andere offiziell freie Trainer von gehobenem Ruf und mit finnischem Pass scheiden fast durchgängig aus, Tommi Niemelä von den Pelicans Lahti etwa wechselt nach vorliegenden Informationen zu einem anderen finnischen (Top-)Club. Insofern, das legen auch weitere Quellen seit Freitagabend nahe, wird Jalonen der neue Mann der Kölner sein. Eine offizielle Bestätigung der Haie über eine Verpflichtung Jalonens steht aus.

Jalonen gilt als Größe der europäischen Trainerzunft, unter anderem gilt er auch als Einfluss auf PENNY-DEL-Trainer Toni Söderholm. Neben Spitzenclubs in seiner Heimat (sieben Meisterschaften) coachte er auch in der KHL und der ersten Schweizer Liga, mit dem SC Bern holte er zwei Landesmeistertitel. Auch bei den Nationalmannschaften Finnlands und zuletzt Tschechiens stand er hinter der Bande. Mit Tschechien holte er WM-Bronze, was der größte Erfolg für das Land seit zehn Jahren war. Im September löste man nach enttäuschender zweiter WM und Vorwürfen gegen die Spielweise den Vertrag auf. Jalonen erhielt laut Exekutivkommisionsmitglied Jaromir Jagr eine Abfindung für das verbleibende Vertragsjahr von umgerechnet rund 240.000 Euro.

Einen Club hatte Jalonen zuletzt vor vier Jahren trainiert. Nach Informationen von Eishockey NEWS wurde der Finne in den vergangenen Monaten auf dem europäischen Markt angeboten, im gehobenen Sektor. Die Kölner Haie, europäischer Zuschauerkrösus und mit einigem nationalen und internationalem Renommee, gehören zu diesem Bereich.


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Notizen

  • gerade eben
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 29 Minuten
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • vor 16 Stunden
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 2 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
  • vor 3 Tagen
  • Berlins Verteidiger Korbinian Geibel, der auch im Februar Olympia-Luft schnupperte, fällt aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich am Mittwoch in Dresden zuzog, für den Rest der Saison aus. Der 23-Jährige wird zeitnah operiert.
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