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Sonntag, 12. Januar 2025

Die Oberliga Süd am Sonntag: Falken und Indians mit Kantersiegen, Deggendorf gewinnt enges Spitzenspiel gegen Steelers – vier Hattricks und insgesamt 55 Tore

Timo Pielmeier (rechts) war wieder einmal nicht zu überwinden und verhalf Deggendorf zum 2:0-Sieg über Bietigheim.
Foto: Roland Rappel

In der Oberliga Süd gab es am Sonntagabend wieder einige Tore zu bestaunen: Insgesamt 55-mal zappelte der Puck im Netz. In Memmingen war dies nach weniger als 15 gespielten Minuten sogar schon sechsmal passiert. Die Indians hatten sich gegen Lindau wie in einem Rausch schnell eine 6:0-Führung herausgeschossen - ließen es im Rest der Partie dann aber zumindest etwas langsamer angehen, am Ende stand dennoch ein 9:1 auf der Anzeigetafel. Mann des Abends war Edgars Homjakovs mit einem Hattrick.

Im Spitzenspiel des Abends zwischen Deggendorf und Bietigheim setzten sich die Niederbayern mit 2:0 durch und konnten sich dabei einmal mehr auf Goalie Timo Pielmeier verlassen, der mit 20 parierten Schüssen bereits sein sechstes Shutout der Saison feiern durfte. Die Deggendorfer Treffer erzielten Petr Stloukal im Mittelabschnitt und Antonin Dusek knapp drei Minuten vor Ende der Partie. Die Steelers bleiben Spitzenreiter, der DSC verteidigt mit dem Sieg den dritten Tabellenplatz.

Ein wahres Torspektakel lieferten sich die onesto Tigers Bayreuth mit dem SC Riessersee. Nach einer Partie mit 16 (!) Toren fuhren die Werdenfelser mit einem knappen 9:7-Auswärtserfolg nach Hause. SCR-Stürmer Robin Soudek durfte sich gleich viermal in die Torschützenliste eintragen. Bei den Tigers traf Sam Verelst, dessen Vertragsverlängerung am Spieltag bekannt gemacht wurde, doppelt.
 

Die Sonntagsspiele im Stenogramm: (6 Einträge)

 


Gleich elf Tore schenkten die Heilbronner Falken dem EV Füssen ein. Dieses Spiel sah gleich zwei Falken einen Hattrick bejubeln: Nolan Ritchie und Niklas Jentsch schnürten beide den Dreierpack. Mit dem 11:2-Erfolg zeigten die Falken eindrucksvoll, dass sie das Ende ihrer elf Spiele anhaltenden Siegesserie nach der Niederlage in Bietigheim schnell überwunden hatten.

Der EC Peiting feierte nach zuletzt schweren Wochen mit vielen Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis: Gegen Stuttgart hatte das „Gallische Dorf“ zwar seine Probleme – bis zur 55. Minute war man noch mit 2:3 in Rückstand gelegen – erkämpfte sich durch die Treffer von Félix Brassard, Marco Niewollik und Felix Linden in den Schlussminuten aber noch den lang ersehnten Dreier.

Auch die Tölzer Löwen durften feiern, die Gäste aus Passau wurden mit 5:1 nach Hause geschickt. Der Lette Romans Semjonovs, vor kurzem als Neuzugang verpflichtet, traf doppelt für die Löwen. Das Team von Axel Kammerer festigt somit weiterhin seinen Platz in den Top sechs und steht auf Rang fünf.

Michael Wutz
 


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 15 Stunden
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • gestern
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • vor 2 Tagen
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
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