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Donnerstag, 6. März 2025

Hauptrundenfinale in der PENNY DEL Von Playoff-Platz bis zum (sportlichen) Abstieg: Darum geht's noch am letzten Spieltag

Gelingt noch in letzter Minute der Sprung ans rettende Ufer? Trainer Steven Reinprecht und seine DEG arbeiten am Freitagabend daran.
Foto: City-Press

Der Freitagskrimi läuft diesmal nicht in der ARD oder im ZDF, sondern in der PENNY DEL: Der letzte Hauptrunden-Spieltag steht an – und er verspricht einige Dramatik. Eishockey NEWS wirft einen Blick auf die (wichtigen) offenen Entscheidungen. Spoiler: Wäre dieser Text ein Youtube-Video, riete er zu „Bleiben Sie bis zum Ende dran“ - je tiefer es in der Tabelle geht, desto spannender wird es.

Zuerst der Blick auf die Top-Sechs: Offen ist hier lediglich noch, ob die Adler Mannheim oder der EHC Red Bull München im Viertelfinal-Duell vier gegen fünf das Heimrecht erobern. Mit Blick auf die jüngere Vergangenheit geht es dabei um viel: Seit 2. Dezember 2021 gewann in dieser Ansetzung nämlich stets die Heimmannschaft. Mannheim liegt aktuell zwei Punkte voraus und im Torverhältnisvergleich bei +8. Den Adlern reicht also ein Punkt aus dem Heimspiel gegen die Eisbären Berlin, sofern München nicht einen Kantersieg bei den Straubing Tigers landet.

52. Spieltag in der PENNY DEL (1 Einträge)

 

Mehr Spannung herrscht im Bezug auf die Ränge sieben mit zehn, die für die erste Playoffrunde berechtigen. Straubing und die Nürnberg Ice Tigers – punktgleich, jedoch Straubing mit klar besserem Torverhältnis – ringen noch um die Plätze sieben und acht. Sie bedeuten beide Heimrecht in der ersten Runde, aber verändern den Gegner. Um die Plätze neun und zehn tobt ein Dreikampf: Die Schwenninger Wild Wings, die Grizzlys Wolfsburg (je 68 Punkte) und die Löwen Frankfurt (66 Punkte, zunehmend schlechteres Torverhältnis unter den Dreien) sind involviert. Nur zwei Teams des Trios buchen die erste Playoffrunde. Alle drei treten auswärts an: Schwenningen beim Vorrundensieger ERC Ingolstadt, die Löwen in Nürnberg und die Grizzlys bei der Düsseldorfer EG.

Der Gipfel der Spannung und der Zweikampf, auf den die ganze Liga blickt: das Fernduell um den indirekten Abstiegsplatz. Die Augsburger Panther haben sich durch den Sieg im direkten Duell über Düsseldorf am Dienstag in die bessere Ausgangslage gebracht. Die Panther und die DEG sind punktgleich, Augsburg hat aber das klar bessere Torverhältnis. Die DEG tritt – mit Heimvorteil im Rücken – gegen das ebenfalls noch Punkte brauchende Wolfsburg an und muss realistisch gesehen einen Zähler mehr holen als Augsburg (in Iserlohn).

Wem liegt sein finaler Konkurrent mehr? Ihre jeweils drei Saisonvergleich gegen ihre Freitagsgegner haben Düsseldorf und Augsburg allesamt verloren, Augsburg holte mit zwei Zählern aber einen mehr als die DEG. Spannung also in Aussicht. Wer „verhaftet“ die nötigen Punkte?

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor 53 Minuten
  • Die Chicago Blackhawks (NHL) haben General Manager Kyle Davidson mit einem Mehrjahresvertrag ausgestattet. Er ist seit 2022 im Amt. Der Club hat seither nie die Playoffs erreicht.
  • gestern
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • vor 2 Tagen
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 3 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
  • vor 5 Tagen
  • Der langjährige DEL-Verteidiger Dylan Yeo beendet seine Karriere. Sein letzter Club, die Dragons de Rouen (Frankreich), gaben dies in Folge ihres Halbfinal-Aus bekannt. Der 39-jährige Yeo hatte für die Straubing Tigers, die Iserlohn Roosters und die Schwenninger Wild Wings gespielt.
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