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Freitag, 2. Januar 2026

Oberliga Nord am Freitag Indians und Trappers mit Zittersiegen, Duisburger Comeback-Erfolg in Herne, 13-Tore-Spektakel in Halle

Mit aller Macht drückte Erfurt im Heimspiel gegen Tilburg auf den späten Ausgleich – der gelang aber nicht.
Foto: Andreas Döll

Keine Veränderungen an der Spitze der Oberliga Nord am Freitagabend. Das Trio am oberen Ende der Tabelle aus Hannover Scorpions, Indians und Tilburg Trappers feierte jeweils auswärts knappe Erfolge. Dahinter ging ein spektakuläres Verfolgerduell zwischen Halle und Hamm an die Gastgeber, wodurch die Saale Bulls den vierten Platz der Eisbären einnahmen. Duisburg feierte nach Fehlstart einen letztlich klaren Derbysieg in Herne.

Ein Drittel lang schnupperten die Herne Miners im Derby gegen Duisburg an der Überraschung und führten durch einen Doppelpack von Nick Ford nach 20 Minuten mit 3:1. Doch dann drehten die Füchse auf, zeigten ihre Stärke und zogen mit fünf (!) Toren im zweiten Drittel davon. Zwei weitere Treffer durch Luis Üffing im Schlussdrittel sorgten für den letztlich klaren 8:3-Auswärtssieg des EVD.

Bis zur 43. Minute mussten die gut 1.700 Zuschauer beim Nordduell in Rostock auf den ersten Treffer der Partie warten. Dann aber ließ Liam Fraser die Fans der Raubfische in einen Jubelsturm ausbrechen mit seinem 1:0 gegen den klaren Favoriten. Doch der Tabellenzweite schaffte durch einen späten Doppelpack des ehemaligen DEL-Stürmers Brent Aubin doch noch die Wende und nahm mit einem 2:1-Auswärtserfolg alle drei Punkte mit nach Hause. Mit dem gleichen Ergebnis unterlagen auch die TecArt Black Dragons Erfurt gegen die Tilburg Trappers aus den Niederlanden. Hier waren die favorisierten Gäste es jedoch, die bereits mit 2:0 nach 40 Minuten führten und dann im Schlussabschnitt nach dem Anschlusstreffer der Thüringer durch Santeri Haarala noch zittern mussten. Mit Glück und Geschickt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung trotz doppelter Unterzahl (vier gegen sechs) in den beiden Schlussminuten.
 

Die Spiele im Stenogramm: (5 Einträge)

 


Die genau 2.400 Zuschauer im Sparkassen-Eisdom in Halle sahen am Freitagabend sage und schreibe 13 Treffer. Zwischen den heimischen Saale Bulls und den Gästen aus Hamm stand es nach 20 Minuten 2:2, nach 40 Minuten 4:4 und erst im Schlussdrittel konnten sich die Hausherren entscheidend in Führung bringen. Nach dem 5:6-Anschlusstreffer der Eisbären und einer Strafe gegen die Hausherren in der Schlussphase sorgten die Saale Bulls mit zwei Empty-Net-Treffern zum 8:5-Endstand für die Entscheidung. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war Adam Domogalla der Mann des Abends beim siegreichen Gastgeber.

Die Herford Ice Dragons schafften es am Freitagabend nicht, Leon Hümer im Gehäuse der Hannover Scorpions zu überwinden. Auch fünf Überzahlmöglichkeiten brachten den Ostwestfalen nichts ein. Am Ende reichte dem Tabellenführer der Oberliga Nord ein früher Treffer von Thomas Supis und ein später von Nick Miglio, um drei Punkte aus der imos Eishalle „Im kleinen Felde“ mitzunehmen.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 3 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
  • [mehr]
  • vor 4 Tagen
  • Verteidiger Mirko Sacher hat sich im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies eine langwierige Oberkörperverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen in den vergangenen Tagen ergaben, dass er Crimmitschau rund zehn Wochen fehlen wird.
  • vor 5 Tagen
  • D.J. Busdeker, Topscorer und Toptorjäger der Augsburger Panther (PENNY DEL), fällt seinem Club zwei bis drei Wochen aus. Grund ist eine Unterkörperverletzung.
  • vor 6 Tagen
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
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