In der Liga wie nun auch in der Champions Hockey League Konkurrenten: Brynäs (links Kiefer Bellows) und Frölunda (rechts Dominik Egli).
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Da waren es nur noch vier: Die Champions Hockey League startet am Dienstagabend mit den Hinspielen ins Halbfinale der Saison 2025/26. Die besten vier Mannschaften Europas ermitteln dabei die Finalpaarung, die am 3. März ausgetragen wird.
Wie so oft in der elfjährigen Geschichte des Wettbewerbs geht auch diesmal die Dominanz der schwedischen Clubs weiter: Mit Brynäs gegen Frölunda Göteborg steht ein direktes Duell zweier SHL-Clubs an. In der Liga trennen Ingolstadt-Bezwinger Frölunda, derzeit Tabelenführer, und Brynäs auf Rang zehn ganze 34 Punkte. Ob das Duell in der CHL derart einseitig ausfallen wird, bleibt jedoch abzuwarten,
Das zweite Halbfinalduell bestreitet der dritte schwedische Club, Luleå – 2015 waren sie der erste Sieger des damals neuen Wettbewerbs – mit dem EV Zug aus der Schweiz. Der kann dabei nicht nur auf den Schweizer Nationalgoalie Leonardo Genoni, sondern auch auf bis vor Kurzem noch in der NHL aktive Spieler wie Dominik Kubalik oder Tomas Tatar setzen und schickt sich an, die schwedische Dominanz im diesjährigen Wettbewerb zu durchbrechen. Denn auch wenn schon sechs der bisherigen CHL-Sieger aus Schweden kamen: In den beiden vergangenen Jahren siegte mit Servette Genf (gegen Skelleftea) und den ZSC Lions (gegen Färjestad Karlstad) im Finale jeweils ein Schweizer Club über einen schwedischen.
Michael Wutz