Dylan Larkin sorgte für den Overtime-Treffer und lobte im Anschluss Teamkollege Moritz Seider.
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Philipp Grubauer ist knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele weiterhin in Paradeform. Beim 4:1-Sieg der Seattle Kraken wehrte der Rosenheimer 24 von 25 Schüssen ab. Damit steigerte er seine Fangquote auf 91,9 Prozent und senkte seinen Gegentorschnitt auf 2,37 ab – damit gehört er beide Male zur Spitzengruppe in der NHL. „Die Art und Weise wie wir spielen“, hob Grubauer hervor, helfe ihm. Auch, dass derzeit wie in einem Playoffrhythmus gespielt werde und bei Einsätzen nicht erst auftauen müsse. Grubauer, dem auch ein Assist gelang, wurde zum zweiten der drei Sterne des Spiels ernannt, hinter Verteidiger Vince Dunn (ein Tor, eine Vorlage). Seattle, das zuletzt leicht abgerutscht war, kappte eine Niederlagenserie nach vier Spielen.
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— Seattle Kraken (@SeattleKraken) January 22, 2026
Einen Sieg landete auch Nationalverteidiger Moritz Seider mit den Detroit Red Wings – das 2:1 nach Verlängerung bei den Toronto Maple Leafs war bereits der siebte in den vergangenen acht Spielen. Dylan Larkin entschied die Partie in der Overtime. Die Vorarbeit in Form einer Scheibeneroberung lieferte Seider. Larkin zog nach nun Overtime-Toren mit Sergei Fedorov gleich, mit jeweils zwölf halten sie den Clubrekord. Larkin lobte nach dem Siegtor Seider: „Er hat einen Dieselmotor.“ Spezifisch zu Seiders Scheibeneroberung in der Verlängerung meinte er: „Er spielt so, begonnen schon im Trainingscamp, jeden einzelnen Tag. Starker Schläger, starker Skater.“ Dass Toronto nach der frühen Führung überhaupt bis in die Verlängerung kam, lag auch an Torhüter Joseph Woll, dem 39 Saves gelangen. Detroit hat sich in der Spitze der Eastern Conference etabliert, punktgleich mit weiteren Teams.
Auch JJ Peterka und die Utah Mammoth waren erfolgreich – und daran hatte der Münchner Stürmer entscheidenden Anteil. Die Philadelphia Flyers lagen schon 3:0 in Front, ehe die Gastgeber sich besannen. Peterka stellte auf 1:3, danach kamen die Mammoth noch zu einem 5:4-Sieg nach Verlängerung. Clayton Keller, der 35 Sekunden vor Ende schon den Ausgleich erzielt hatte, traf schließlich auch zum Sieg.
Martin Wimösterer