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Dienstag, 27. Januar 2026

Noch kein Nachfolger Bad Nauheim reagiert auf sportliche Talfahrt: Russell nicht mehr Trainer

Peter Russell ist nicht mehr Trainer des EC Bad Nauheim.
Foto: EC Bad Nauheim

Nur zwei Tage, nachdem die Fans die Mannschaft anlässlich des 0:2 gegen Schlusslicht Kaufbeuren beim Jubiläumsspiel zum 80-jährigen Clubjubiläum mit Pfiffen verabschiedet hatte, hat die Clubführung reagiert: Peter Russell ist nicht mehr Trainer. Man habe sich einvernehmlich getrennt, heißt es von Seiten des Clubs am Dienstagabend.

Das 0:2 im Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht (das eine Woche zuvor ebenfalls sein 80-jähriges Jubiläum begangen hatte), war die fünfte Niederlage aus den vergangenen sechs Partien. Aus den vergangenen zehn Spielen konnte der Club nur zehn Punkte holen. Der Rückstand auf Platz zehn beträgt jetzt schon neun Punkte. „Das war nicht professionell“, hatte Russell nach dem 0:2 gegen Kaufbeuren am Sonntag gesagt. „Mit einer solchen Leistung kann man in dieser Liga gegen keinen Gegner gewinnen.“

Der Trainerwechsel solle einen neuen sportlichen Impuls im Kampf gegen die drohenden Playdowns setzen. „Ich hoffe, dass der Wechsel die nötigen Energien im Team freisetzt, um in der entscheidenden Saisonphase wieder erfolgreich zu sein“, gab Russell der Mannschaft mit auf den Weg. Die Suche nach einem Nachfolger läuft. Bis zur offiziellen Neuvorstellung werden Co-Trainer Mate Arany und Videocoach Henry Wellhausen die Verantwortung für die Mannschaft interimsweise übernehmen.

Der Schotte Russell hatte den Club erst vor dieser Saison übernommen und war zuvor schon Trainer in Freiburg, Ravensburg und Augsburg. Während der Saison 2022/23 war er in der DEL in Augsburg entlassen worden und hatte danach mit Ravensburg den DEL2-Titel gefeiert – und so Augsburg danach den Klassenerhalt im Oberhaus gesichert, weil die Towerstars nicht aufstiegsberechtigt waren. Finalgegner war damals übrigens ausgerechnet Bad Nauheim.

Erst vergangene Woche hatten sich die elftplatzierten Blue Devils Weiden von Sebastian Buchwieser getrennt. Auch die noch hinter den Nauheimern liegenden Freiburger und Kaufbeurer haben schon den Trainer gewechselt. 

Die Clubs der DEL2 im Überblick (14 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • gestern
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 2 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
  • vor 4 Tagen
  • Der langjährige DEL-Verteidiger Dylan Yeo beendet seine Karriere. Sein letzter Club, die Dragons de Rouen (Frankreich), gaben dies in Folge ihres Halbfinal-Aus bekannt. Der 39-jährige Yeo hatte für die Straubing Tigers, die Iserlohn Roosters und die Schwenninger Wild Wings gespielt.
  • vor 4 Tagen
  • Die Stuttgart Rebels aus der Oberliga Süd haben bestätigt, dass Angreifer Reagan Poncelet wie geplant sein zweites Vertragsjahr auf der Waldau antreten wird. 2025/26 kam der 27-jährige Kanadier auf drei Tore und acht Assists in 27 Partien.
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