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Freitag, 30. Januar 2026

Oberliga Nord am Freitag: Herforder Coup am Pferdeturm zum Hauptrundenende, Halle schlägt Duisburg – Zwischenrunde startet am Sonntag

Aaron Reinig und die Saale Bulls Halle zogen durch einen 4:2-Erfolg gegen Duisburg (rechts Elvijs Biezais) noch an den Füchsen vorbei auf Rang vier.
Foto: Saale Bulls/Mick Winkler

Der 44. Spieltag beendete am Freitagabend die Hauptrunde der laufenden Oberliga-Nord-Saison. Schon am Sonntag startet Phase zwei der Spielzeit, die sogenannte Zwischenrunde. Während das Teilnehmerfeld für die beiden Gruppen dieser Runde bereits vor den Freitagsspielen feststand, konnten neben Hauptrundenmeister Hannover Scorpions und den Tilburg Trappers auch Erfurt, Herford und Halle mit Siegen Schwung für die bevorstehenden Platzierungsphase holen.

Die Scorpions gaben sich gegen Herne keine Blöße, das fünfte Shutout der Saison von Goalie Leon Hümer bescherte den Mellendorfern den ungefährdeten 4:0-Sieg, womit die Gäste aus Herne zum Hauptrundenende den neunten Platz behalten und somit am Sonntag in Erfurt in die Zwischenrunde starten.

Dahinter gehen die Herforder Ice Dragons ins Ziel. Sie gaben die rote Laterne am letzten Spieltag noch ab, weil ihnen ein 6:4-Überraschungserfolg am Pferdeturm gelang. Nach dem frühen 1:0 für die Indians waren die Ice Dragons mit vier Toren am Stück davongezogen und brachten den Sieg letztlich über die Ziellinie. Als Elfter und somit Tabellenletzter geht damit Rostock in die Zwischenrunde. In Erfurt gelang zwar spät der 1:1-Ausgleichstreffer (54. Minute), doch Erfurts Miro Markkula traf keine zwei Minuten später zur erneuten Führung und komplettierte am Ende auch seinen Hattrick mit einem Treffer ins leere Tor zum 3:1-Sieg für die TecArt Black Dragons.

Aus dem Spitzentrio siegte zudem Tilburg dank einer Schlussoffensive – im letzten Drittel erzielten sie drei Treffer binnen sechs Minuten – souverän mit 4:1 in Leipzig und bleibt somit Zweiter. Tilburgs Phil Marinaccio ist zum zweiten Mal in Folge Top-Scorer der Hauptrunde und hat mit 85 Punkten ein deutliches Polster auf Hernes Nick Ford mit 62 Zählern. Dahinter tauschten Halle und Duisburg nochmal die Plätze vier und fünf: Durch den knappen 4:2-Heimsieg im direkten Duell zogen die Saale Bulls an den Füchsen vorbei. Halle drehte dabei einen frühen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg um.

Die Freitagsspiele im Stenogramm: (5 Einträge)

 


Nun also heißt es: ab in die Zwischenrunde. Die Punkte aus der Hauptrunde werden dabei mitgenommen. Die Hannover Scorpions und Indians, sowie Halle, Duisburg und Tilburg spielen dabei in Gruppe 1 um die finalen Platzierungen und damit auch um das Heimrecht im Playoff-Achtelfinale (Plätze eins bis vier). Um noch mehr geht es in Gruppe 2: Zwischen Hamm, Leipzig, Erfurt, Herne, Rostock und Herford sind noch drei Playoff-Plätze zu vergeben, die zur Teilnahme am Achtelfinale berechtigen, welches dann verzahnt mit der Oberliga Süd ausgetragen wird.

Michael Wutz

Die Termine der Zwischenrunde: (2 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • gestern
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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