Beim erstenTraining in der Milano Rho Ice Hockey Arena konnte das Frauen-Olympia-Team sich schon einmal an die Größe der Eisfläche gewöhnen.
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Das DEB-Frauen-Team ist nach dem Testspiel gegen Japan am vergangenen Freitag (Endstand 2:3 nach Overtime) am Samstag in Mailand eingetroffen. Dort wurden sowohl die Quartiere im Olympischen Dorf bezogen als auch die Kabine in der Eishalle eingerichtet. Am Sonntagvormittag fand dann das erste Training auf der olympischen Eisfläche statt. Bevor das Turnier für die Frauen dann am Donnerstag, den 5. Februar, um 12:10 Uhr mit der Partie gegen Schweden (live im ZDF) beginnt, sollen in den kommenden Tagen noch weitere Trainingseinheiten folgen.
Kapitänin Daria Gleißner sagte zur Ankunft in Mailand: „Es ist aufregend, nun in Mailand angekommen zu sein. Wir haben unsere Zimmer im Olympischen Dorf bezogen und konnten die ersten spannenden Eindrücke sammeln.“ Gewöhnen müsse man sich noch an die Größe der Eisfläche, äußerte Frauen-Bundestrainer Jeff Mac Leod. Angreiferin Laura Kluge zeigte sich zuversichtlich und zufrieden nach dem ersten Training in Mailand: „Im Training hatten wir bereits ein gutes Tempo, die Eisqualität war sehr gut – es hat Spaß gemacht, hier gemeinsam mit den Mädels auf dem Eis zu stehen. Das macht Lust auf die nächsten Tage hier in Mailand.“
Für die Männer-Mannschaft ging es am Samstag zum Training ins Olympia-Camp nach Bozen. Mit von der Partie sind die Spieler des Olympia-Kaders sowie die Athleten, die bis zur Ankunft der Nationalspieler aus Nordamerika Teil der Mannschaft sind. Zudem ist auch das Coaching-Team fast komplett in Bozen anwesend. Einzig Jamie-Kompon vom NHL-Club Florida Panthers fehlt noch in seiner Assistenztrainer-Position. Laut Stürmer Dominik Kahun ist die Stimmung im Camp gut. Gleichzeitig sei die Intensität im Training hoch: „Für die erste Eiseinheit war es richtig herausfordernd, aber genau das macht es aus. Man spürt sofort, dass alle voll da sind.“
Im Rahmen des Camps wird die DEB-Auswahl am 4. Februar (Mittwoch, 19:30 Uhr, live bei MagentaSport) ein Vorbereitungsspiel gegen Italien absolvieren. Das erste Training fand bereits am Sonntagvormittag statt. Auch für die weiteren Tage sind Einheiten geplant. Der Fokus in der Vorbereitung liegt laut Bundestrainer Harold Kreis auf dem „Spielsystem und darauf, unsere DNA noch einmal klar zu festigen. Die Spieler kommen aus unterschiedlichen Vereinen mit unterschiedlichen Systemen. Deshalb ist es wichtig, dass wir schnell wieder ein gemeinsames Verständnis entwickeln.“ Stürmer Alexander Ehl freut sich mit dem ersten Training darüber, dass es losgeht: „Die Vorfreude auf Olympia ist definitiv spürbar – das hat schon bei der Anreise begonnen. Jetzt sind wir hier zusammen als Mannschaft und können richtig durchstarten, darauf freuen wir uns enorm.“